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IMAGINARY WAR
Replacing The Ghosts

„Replacing The Ghosts“ heißt das tolle Erstlingswerk des aus Ulm stammenden Synthie-Pop-Vierers IMAGINARY WAR. Drummer AXEL KUNZ stand inMusic Rede und Antwort...

 

inMusic: Was könnt ihr mir ĂŒber eure bisherige Bandgeschichte erzĂ€hlen?

Axel: Wir sind alle schon seit ĂŒber zehn Jahren in verschiedenen Bands unterwegs. Joki Schaller (vocals) hat IMAGINARY WAR anfangs als Solo- und Studioprojekt gestartet. Passende Live-Musiker fĂŒr die Umsetzung suchte er im engeren Freundeskreis. So wurde aus dem Projekt schnell eine feste Band, in der jeder seine Rolle hat. Seit 2011 arbeiten wir nun ernsthaft zusammen, am Album und der Live Umsetzung. Ziemlich schnell haben wir auch ein passendes Label gefunden, und nun geht es auch live mit allem Drum und Dran an die BĂŒhnen-Realisation.

inMusic: Gibt es 80er Jahre Bands, die euren Synthie-Pop/Wave beeinflusst haben?

Axel: Das können und wollen wir nicht verleugnen. Bands wie Depeche Mode, The Cure, New Order, um nur ein paar zu nennen, und natĂŒrlich noch viele „One-Hit-Wonder-Acts“ aus der Ära haben uns geprĂ€gt. Das sind aber nur EinflĂŒsse. Wir versuchen, da wir alle aus Metal/Rock/Punkbands stammen, mehr Leben in die sonst so digitale Welt einzuhauchen, indem wir echte Drums und Gitarren nutzen und somit mehr „Rock-Feeling“ vermitteln wollen. Das setzen wir so schon im Studio um und live ist das natĂŒrlich noch viel prĂ€senter.

inMusic: Was könnt ihr mir ĂŒber die Aufnahmen zu „Replacing The Ghosts“ erzĂ€hlen?

Axel: Die Aufnahmen fanden an vielen Orten, in kleinen improvisierten RĂ€umen und Studios statt. Über einige Monate wurde vieles auch erst nach und nach und StĂŒck fĂŒr StĂŒck zusammengesetzt und arrangiert. Wir haben extrem viel mit Sounds, Stimmungen, Synthesizern und Gitarren experimentiert. Das heißt natĂŒrlich auch, dass tonnenweise Ideen und Demos rausgefallen sind, einfach weil sie nicht ins Konzept gepasst haben. - Um der Platte den letzten Schliff zu geben, sind wir zu Achim Lindermeir in den „Schaltraum“ mixen gegangen. Axel ist ein guter Freund von uns und hat schon mit großartigen Acts gearbeitet. Er hat unseren Sound genau in die Richtung getrieben: Rau, mit Kanten, aber dennoch in einen großen und vertrauten Bogen eingebettet. Wir legen extrem viel Augenmerk auf die Synthesizer Sounds, die bei uns kein Extra, sondern ein zentraler Bestandteil sind. Gemastert hat das Album Kai Blankenberg aus dem Skyline-Studio DĂŒsseldorf, der bereits Bands wie Oomph, Paradise Lost, Bosse oder Covenant den letzten Schliff gegeben hat, was das Album komplettiert hat. Er hat genau den richtigen Touch fĂŒr LautstĂ€rke und Dynamik gefunden, was uns mĂ€chtig beeindruckt hat.

inMusic: Wie entsteht ein Imaginary War-Song? Entwickelt ihr erst die musikalischen Basics und SĂ€nger Joki steuert dann die Texte bei?

Axel: Am Anfang steht entweder eine Melodie oder ein Synthesizer-Sound. Und um diesen baut Joki als Songschreiber einen Song herum. Wenn sich nichts ergibt, wird es weggeworfen. Da sind wir kompromisslos, da wir der Meinung sind, ein Song wĂ€chst entweder alleine oder gar nicht. Wenn da was erzwungen wird, hört man das auch. Joki schreibt dann den Text und ganz zum Schluss wird nochmal geschaut, ob sich der Song wirklich gut anfĂŒhlt. Dann kommt die ganze Band dazu, mit allen instrumentalen Ideen und EinflĂŒssen, und dann wird möglicherweise alles nochmal umgeworfen...

inMusic: Woher bezieht ihre eure Textideen?

Axel: Die Texte sind ausschließlich persönlicher Natur und beruhen meist auf Erfahrungen oder TrĂ€umen. Oftmals sind es auch fiktive GesprĂ€che mit einem GegenĂŒber, das aber nicht weiter definiert wird. Die Themen Liebe und GefĂŒhle nehmen natĂŒrlich viel Platz im Leben und damit auch in den Texten ein. GrundsĂ€tzlich verfolgen wir aber kein bestimmtes Konzept.

inMusic: Habt ihr noch eine Botschaft an unsere Leser?

Axel: Kauft mehr Synthies und geht zu Konzerten!

inMusic: Welche CD schlummert gerade in eurem CD-Player?

Axel: Auf eine können wir uns nicht festlegen. Die neue „Mr. Oizo“, „Mantric“ aus Norwegen und „Rangleklods“, ein Geheimtipp aus DĂ€nemark...

Rainer Guérich
CD: Replacing The Ghosts (7Music/New Music Distribution)

www.imaginarywar.de
 

 

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