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JOOL Supernaturally

Bei JOOL verbinden sich Show-Entertainment und musikalisches Handwerk zu einem packenden und funkigen Houserock, dem man sich nur schwer entziehen kann. Sein neues Album steht in den Startlöchern, zuvor erscheint die Singleauskopplung „Supernaturally“, auf der der Künstler eine gelungene Kostprobe seines Könnens gibt. inMusic hatte die Gelegenheit zu einem Interview...

inMusic: Vielleicht kannst du unseren Lesern etwas über deinen bisherigen musikalischen Werdegang erzählen?

Jool: Okay, hier im Telegrammstil. Also lieber unverschämt kurz, als unverantwortlich lang. Die erste Gitarre bekam ich mit 9 Jahren. Danach geĂĽbt, geĂĽbt und nicht mehr aufgehört, zu ĂĽben. Viel gereist, viele Konzerte. Erste Songs geschrieben und dann diese produziert. Erste Plattenverträge, viel Arbeit, noch mehr Arbeit. Dann nicht mehr den Ehrgeiz daran verloren, zu versuchen, etwas Schönes in die Welt zu senden.

inMusic: Hast du musikalische Vorbilder?

Jool: Jede Menge: Stevie Wonder, Eric Clapton, Stevie Ray Vaughan , J.J. Cale, Vincent Gallo, James Brown, Sigor Ros, Otis Redding, Ray Charles und viele mehr.

inMusic: Wie ist dein glamouröser Houserock überhaupt entstanden?

Jool: Die Entstehung meines sogenannten Houserock oder auch Elektrorock geht schon einige Jahre zurĂĽck. Ich jammte zu den Platten eines befreundeten Minimal DJs in einem kleinen Hafenclub in Hamburg. Es entstanden live vor Publikum neue Songs und daraus resultierte ein völlig neuer Sound. Das Publikum mochte das, und so wurde ich weiterempfohlen. Einmal hab’ ich auch die Vorlesung eines Schriftstellers spontan musikalisch untermalt. Ich liebe das Abenteuer, die Ungewissheit, was als nächstes kommt. Das ist eine tolle Herausforderung und Abwechslung zu eingeprobten, durchgestylten Shows. Nun bin ich seit 4 Jahren jede Woche irgendwo auf Tour. Es ist phantastisch, aber auch sehr anstrengend. Es kam schon vor, dass ich fĂĽr eine Show nach Peking eingeflogen wurde: einen Tag Flugzeit, 35min im Hotel ausruhen, dann Soundcheck, Abendessen und Showtime. So was endete nicht selten in absolutem Party-Wahnsinn. Auf der letzten Asienreise ging’s direkt nach der Show bzw. Party zurĂĽck zum HotelfrĂĽhstĂĽck und dann per Shuttle zum Flughafen weiter nach Kuala Lumpur. So passiert es, dass man 48 Stunden unterwegs ist und nicht mehr weiĂź, ob man schon geschlafen hat oder wieviel Uhr es ist. Und dann kommen noch die urbanen Roamingkosten dazu. - Nein, ich möchte mich aber wirklich nicht beschweren. Ich liebe meinen Job und bin ein bessener Reisejunkie. Ich bin dankbar fĂĽr jeden Augenblick, den ich auf Tour sein kann.

inMusic: Kannst du mir denn bitte etwas über deine neue Single „Supernaturally“ und das kommende Album erzählen?

Jool: "Supernaturally" ist eine Hommage an die groĂźe Liebe, das Album ebenso. Es beschreibt diese einzigartigen Momente, selbstverständliche Liebe zu erfahren, die einem in irgendeiner Weise auch immer die Hoffnung konservieren, dass ein Mensch irgendwo da drauĂźen unter Millionen auf uns wartet und eine schöne Zeit mit uns teilen möchte. Eben Mr. oder Mrs. "Supernaturally".

inMusic: Wie entsteht ein Jool-Song? Vielleicht kannst du mir die Herangehensweise an einem Beispiel erklären?

Jool: Oft nehme ich meine akustische Gitarre zur Hand und lasse meine GefĂĽhle Revue passieren. Ich jamme , singe und plötzlich kommt mir eine Melodie in den Sinn und lässt mich nicht mehr allein. Manchmal schreibe ich auch nur ein paar Zeilen auf oder notiere irgendwelche kuriosen Erlebnisse, woraus ich dann irgendwann später einen Song forme. Das kann auch Jahre später geschehen. Manchmal verspĂĽre ich auch nur den Drang, eine Phantasie auszuleben. Ich verliere mich dann in meinen SehnsĂĽchten und versuche nicht mit einer DVD Hollywood ins Haus zu holen, sondern mit meiner Gitarre und Singsang. Allerdings kann auch ein Ă„rgernis ĂĽber die Lage der Nation dazu fĂĽhren, dass ich versuche, Melodien in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Ich liebe es auch, mit meiner Band oder mit befreundeten Musikern Songs aus der Jam heraus zu schreiben.

inMusic: Wenn man so deine Fotos betrachtest, hast du eine große Vorliebe für ein ungewöhnliches und stylisches Outfit. Wie ist es dazu gekommen?

Jool: Mich langweilt die Männermode. Schon seit meiner frĂĽhen Jugend mag ich das Glamouröse. Deshalb habe ich irgendwann  begonnen, die Damenmode mit der Herrenmode auf meine Art zu vermischen. Das verlangt nach Kreativität, und ich liebe es, kreativ zu sein.

inMusic: Hast du bestimmte Songs auf dem Album, die du besonders magst?

Jool: Es ist schon ein wenig wie mit eigenen Kindern. Man mag sie nicht einzeln bevorzugen. Ok, ich mache mal eine Ausnahme: Die Titel â€žDream On“ und „Supernaturally“ verbinden sehr intime, schöne Erlebnisse. Vielleicht mag ich sie deshalb besonders?!

inMusic: Welche Musik hörst du eigentlich privat?

Jool: Blues und ihre aufrichtigen Verwandtschaften

inMusic: Welche Aktivitäten stehen mit Jool demnächst an ?

Jool: Ich gehe im Juni zum zweiten Mal auf TĂĽrkei-Tour. AuĂźerdem stehen einige Konzerte im Heimatland an. Es ist eine Album-Release-Tour in Planung. Mein neues Album wird im Handel erscheinen. Es gibt viel zu tun!

inMusic: Noch eine Message an unsere Leser?

Jool: Lets increase peace and tolerance, lets do the sexy essential.

Rainer Guérich
CD: Supernaturally (7us music/H’Art)

www.joolmusic.de


 

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