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UWE FELCHLE PROJECT
Funk, tolles Bass-Spiel & viel Soul

Wer auf schnalzende Basslines und einen Groove-betonten Funksound abfährt, liegt bei der Debütscheibe von Bassist und Produzent UWE FELCHLE genau richtig.

inMusic: Du bist ein gefragter Studio-Bassist (u.a. für Frank Farian, Felix Gauder und DJ Tomekk), Mitglied der legendären Funk & Soul-Band „The Dudes“ und hast in der Vergangenheit auch schon zahlreiche TV-Werbespots vertont. Nun veröffentlichst du mit „Green Funk“ dein erstes Soloalbum, das beherzt groovt und deine Klasse auf den vier „Donnersaiten“ nachdrücklich unterstreicht. Wie sind deine Gefühle anlässlich der Albumveröffentlichung?

Uwe Felchle: Ich bin sehr aufgeregt, da mir die CD wirklich sehr am Herzen liegt. Ich habe versucht, das Beste im Bereich Bass-Spiel und Produktion aufzuzeigen. Innerhalb kürzester Zeit gab es schon unglaublich viele positive Resonanzen von Hörern & Fans, was mich natürlich sehr gefreut hat.

inMusic: Das Songmaterial ist über einen Zeitraum von 18 Monaten entstanden, wobei du auch zahlreiche hochkarätige Gäste wie Dean Brown, Adam Holzman, Phunkyman Eaton (T.M. Stevens) und Hubert Tubbs (Tower Of Power) für die Aufnahmen gewinnen konntest. Wie kam da der Kontakt zu Stande?

Uwe Felchle: Ja , das ist wirklich nicht ganz alltäglich, eine solche Crew zu gewinnen. Die Kontakte sind unterschiedlich entstanden: Adam Holzman habe ich hier in Wien kennengelernt. Wir sollten eine Europa Tour gemeinsam spielen, die jedoch leider nicht zustande kam, aber wir mochten uns, und so war es also fast normal, Adam zu fragen, ob er seinen „Funk“ dazugeben wĂĽrde. Er willigte gerne ein, und wir sind beide mit dem Resultat äuĂźerst zufrieden. Mit Dean Brown habe ich mich auf Myspace befreundet. Ihm sagte meine Art des Spiels sehr zu, und wir haben einen regen E-mail Kontakt gepflegt. Als ich mitbekam, dass Dean vielleicht nicht mehr mit Marcus Miller spielen wĂĽrde, empfand ich eine ehrliche und tiefe Trauer, da ich seine Art Marcus zu unterstĂĽtzen sehr liebte. Daraufhin habe ich „Dean’s Gone“ geschrieben und ihm einfach zugeschickt, um ihm meine Loyalität zu bezeugen. Er schrieb sofort sichtlich berĂĽhrt zurĂĽck und meinte, dass er gerne die Gitarren zum StĂĽck spielen wĂĽrde. Mr. Phunkyman Eaton ist ein wirklicher Schatz und fĂĽr mich einer der besten Funk-Gitarristen der Welt. Wir „trafen“ uns ebenfalls auf Myspace. Ich liebe seine Art, den Funk zu interpretieren, und so spielt er mit „Change Yourself“ und „Rockstar Song“ gleich auf 2 Songs der CD. Wir haben uns beide gegenseitig so mit Komplimenten ĂĽberhäuft, dass eine Zusammenarbeit schon fast natĂĽrlich erschien. Hubert Tubbs ist mittlerweile ein wirklicher Freund von mir geworden. Er lebt - genauso wie ich - seit geraumer Zeit in Wien, und so war ein Zusammenkommen fast unvermeidlich. Seine Stimme ist einfach einzigartig! Ich bin auch gerade dabei, seine neue CD zu produzieren. Da können sich die Anhänger des Funk und Soul auf ein wirklich tolles Album freuen!

inMusic: Was kannst du mir über die eigentlichen Studioaufnahmen und den Mix erzählen? Ich finde die Scheibe klingt von der Produktion her ausgezeichnet!

Uwe Felchle: Ja, da habe ich mein Bestes gegeben und wirklich sehr viel Zeit und Liebe investiert. Die Aufnahmen fanden bei mir zu Hause und in meinem eigenen Studio statt. Dabei habe ich nur das beste Highclass-Equipment benutzt:  SSL, NEVE, Manley usw. Als ich mit den Mixes fertig war, hatte ich kaum noch Lust, auch das Mastering zu machen, da ich mich in diesem Moment nicht mehr als unbefangen betrachtete. Also habe ich die Premasters nach L.A. geschickt und war fast zufrieden. Das letzte i-TĂĽpfelchen habe ich dann aber doch noch selbst beigetragen, nachdem ich ein bisschen Zeit dahingehen lieĂź, um wieder objektiv hören zu können...

inMusic: Hast du ein besonderes LieblingsstĂĽck auf der CD?

Uwe Felchle: Es sind alles meine Kinder, aber natürlich gibt es das eine oder andere Stück, das mir persönlich mehr gefällt als andere. Wie z.B. „Westside Hotel Blues“, „Tyrone Came Back Yesterday“ und natürlich „Dean’s Gone“.

inMusic: Welche Musik hörst du eigentlich privat? Ich  bin gerade sehr begeistert von den beiden gemeinsamen Scheiben des Stanley Clarke und George Duke Projects Anfang der 80iger Jahre, die ich mir erst kĂĽrzlich auf Vinyl zugelegt habe...

Uwe Felchle: Stanley Clarke und George Duke sind natĂĽrlich auch immer wieder bei mir auf der Liste, aber ich bin ĂĽberhaupt nicht auf Jazz fixiert. Mir gefallen sehr viele Musikstile und Interpreten. Ich liebe Sting und Eric Clapton, aber auch Blackeyed Peas, die Beatles und Elvis Pesley. Also quer durch den GemĂĽsegarten.

inMusic: Welche Aktivitäten stehen bei dir demnächst noch so an?

Uwe Felchle: Im Moment mache ich sehr viele Film -und Industrievertonungen, aber auch sehr viel Theater-Musik. Da ich musikalischer Leiter und Mitbegründer des Vereins „DASKUNST“ bin und auch eine rege Leidenschaft fürs Theater hege, ist das natürlich auch ein richtiger Spaß für mich. Nebenbei bin ich mit meiner Band schon schwer am Proben, um den GREEN FUNK so bunt wie möglich auf der Bühne präsentieren zu können...

Rainer Guérich
CD: Green Funk (7jazz/New Music Distribution)

www.uwefelchle.at

  

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