PADDY GOES TO HOLYHEAD
Zurück mit neuem Sänger

Die deutschen Folker PADDY GOES TO HOLYHEAD melden sich mit ihrer neuen CD “Red-Letter Days” zurück. Neu ist auch Sänger Mark Patrick, dem inMusic einige Fragen stellen konnte...

 

Mark, über welchen musikalischen Background verfügst du denn?

Ich hab’ anfangs als Gitarrist in diversen Rockbands gespielt, bis ich dann ganz allmählich zu akustischen Sachen übergegangen bin. Also zur Akustikgitarre und entsprechendem Fingerpicking. Dazu habe ich dann einen dreistimmigen Satzgesang à la Nash & Young beigetragen. Diese Art von Musik habe ich sehr viele Jahre lang gemacht, in den unterschiedlichsten Formationen. Dazu kam dann aber auch sehr viel Studioarbeit als Chorsänger. In den letzten Jahren bin ich dann hauptsächlich auf verschiedenen Kleinkunstbühnen und in diversen Irish-Pubs nur mit Gitarre und Gesang aufgetreten.

Und wie bist du dann bei den Holyheads gelandet?

Der Kontakt kam über den Paddy Goes to Holyhead-Keyboarder Jürgen Köhler zustande. Und zwar unterrichten wir beide an derselben Musikschule. Als wir dort zusammen während einer Pause im Aufenthaltsraum saßen, erfuhr ich von ihm, dass die Band einen neuen Sänger suchte. Daraufhin bin ich dann zu ihnen in den Proberaum und hab’ während einer Audition vorgesungen. Tja, und dann hat es geklappt, so dass wir jetzt seit Januar diesen Jahres zusammen sind. Was auch sehr gut funktioniert, wie man an den Songs von “Red-Letter Days” unschwer hören kann! Ja, die Chemie hat zwischen uns sofort gestimmt.  Ich musste zwar alle alten Paddy-Sachen lernen, aber als die saßen, sind wir mit den neuen Songs auch schon ins Studio. Das hat echten Spaß gemacht. Jeder konnte sich voll einbringen, und es hat prima funktioniert, trotz des kurzen Vorlaufs von ein paar Wochen.

Gibt es denn auf der CD ein Stück, das von dir stammt oder bei dem du dich besonders einbringen konntest?

Ja, “Cornerstone”, das übrigens von uns allen auch zur Singleauskopplung gewählt wurde. Die ursprüngliche Idee stammt von mir, und wir haben das dann im Studio weiter ausgebaut... 

Bernd Lorcher 
CD: Red-Letter Days (Holyhead Records/Indigo)

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