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MÄRZ/APRIL 2009
 | inMusic - da ist Musik drin!

 

@@@@@@ ĂŒberragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mĂ€ĂŸig
@ schlecht

 

ALL IN!
10 Years Of Poker Flat
Poker Flat
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Zum 10jĂ€hrigen Bestehen von Poker Flat Recordings erscheint ein limitiertes 3er CD-Boxset. CD1 prĂ€sentiert exklusiv fĂŒr die Kompilation produzierte Tracks, u.a. von Steve Bug („My Chihuahua Bites“), Martini Brös, ClĂ©, Burnski u.v.a. CD2 featured eine 10gĂ€ngige Auswahl der aktuellen Poker Flat-Releases. Besondere ErwĂ€hnung verdienen sich hierbei Acts wie David Durango, Vincenzo und Argy & Sydenham. Tja, und auf der dritten (Bonus)CD finden sich unter dem Namen „The Classic Tracks“ Labelklassiker wie „A Night Like This“ (Steve Bug) und „I Can’t Get Up“ (Martin Landsky).
Siggi Mayen

NAIM AMOR
Sanguine
Le Pop Musik/Groove Attack
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Der Liebe wegen hat es den Franzosen Naim Amor vor vielen Jahren in die WĂŒste von Tuscon/Arizona verschlagen, wo er u.a. auf Howe Gelb und die Calexico-GrĂŒnder Joey Burns und John Convertino traf. Auch seine neueste Arbeit „Sanguine“ ist mit der Hilfe von Calexico entstanden und gefĂ€llt durch eine originelle Synthese aus französischem Chanson, Folk-Balladen und jazzigen Romanzen. Und ganz groß schreibt Naim Amor dabei, wen wundert‘s bei dem Namen, sanfte GefĂŒhle und Liebe ĂŒberhaupt. Aber wer genau aufpasst, spĂŒrt, dass ein melancholischer Hauch ĂŒber dem Ganzen liegt. Denn fĂŒr Naim verbergen sich hinter der heiteren Fassade des Albums eine Menge Konflikte und ZwiespĂ€lte.
Frank Zöllner

ANTENNAS
Feeling Feline Tonight
Novoton/Soulfood
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GLOWING ELEPHANT
Radioactive Creampieces
Abandon/New Music
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Aus Schweden kommen ANTENNAS, die mit „Feeling Feline Tonight“ ihr neues Album vorstellen. Melancholischer und hittauglicher Pop, der eine breite KĂ€uferschicht ansprechen sollte. - GLOWING ELEPHANT stellen mit „Radioactive Creampieces“ ihren DebĂŒtplayer vor. Das Quartett ließ sich bei der Einspielung der 12 Songs deutlich von den Beatles zu ihrer besten Phase Ende der 60iger beeinflussen.
Simone Theobald

ASHENI
Butterfly Survival Kit
Offshore/Indigo
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Die DebĂŒt-CD der jungen SĂ€ngerin Asheni bietet kraftvollen Clubfloor zwischen TripHop, Bossa Nova, jazzigen Trompeten und Gitarren. Die Produktion entstand unter Mitwirkung von Songschreiber Adrian Zag und dem Sound-ChamĂ€leon Torsten Stenzel (u.a. Nelly Furtado,  Moby). FĂŒr Pop/Jazz und Ambient-Freunde eine sichere Empfehlung. Anspieltipps sind Songs wie "Just A Breath Away", "Love Is Not A Rhyme" und Butterfly". Ein Album mit positivem Flow!
Siggi Mayen

DJANGO ASÜL
Fragil
Spassgesellschaft/Sony Music
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Wenn es um pointensichere Comedy oder Polisatire geht, ist man bei dem niederbayerischen TĂŒrken Django AsĂŒl immer an der richtigen Adresse. Zu großer Form lĂ€uft Django insbesondere dann auf, wenn er auf der BĂŒhne steht und den direkten Kontakt zum Publikum hat. Nachzuerleben auf seinem aktuellen BĂŒhnenprogramm "Fragil", das im November vergangenen Jahres im Lustspielhaus MĂŒnchen aufgezeichnet wurde. Django klĂ€rt uns u.a. darĂŒber auf, was es mit dem Seehofer-Syndrom auf sich hat und was unter Begriffen wie "Integrationsdöner" und "Emotionale Insolvenz" zu verstehen. Kabarettkunst auf ganz hohem Niveau!
S
imone Theobald

BAR LOUNGE CLASSICS
Late Night Edition
Sony Music
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FĂŒr positives Wohlbehagen sorgt die neue als 3er CD veröffentlichte Bar Lounge Classics. CD 1 bietet loungige Tracks und featured Acts wie Groove Armada, Nightmares On Wax und Gabriel Le Mar. Fein ist auch die Auswahl des zweiten Players mit StĂŒcken von Pit Baumgartner, Leftfield und Natalie Clavier. Abgerundet wird der Ohrenschmaus durch eine separate Bonus-Mix-CD, die der bekannte DJ Christian Hornbostel abgemischt hat. Da bleiben keine WĂŒnsche offen...
Siggi Meyen

BEASTIE BOYS
Paul’s Boutique - 20th Anniversary Edition
Capitol/EMI
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Mein Gott, wie die Zeit vergeht. Das Erstlingswerk der Beastie Boys feiert 20jÀhriges JubilÀum und wird postwendend mit dieser edlen Remastered-Edition geehrt. Die Songs wurden mit 24 Bit-Remastering auf Hochglanz poliert; zusÀtzlich erhÀlt der KÀufer beim Kauf der CD auch noch einen Zugangscode zum kostenlosen Download eines Audio-Kommentars, den die Band zu jedem Titel der Scheibe abgegeben hat.
Fabian Hauck

BEAUSOLEIL
Alligator Purse
Yep Roc/Cargo
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10 Jahre mussten die Fans auf ein neues Album von Beausoleil warten. Nun sind Doucet & Co. mit  ihrer einzigartigen Mischung aus Cajun Music, Bluegrass, Folk, Blues, Rock'n'Roll u.v.m. zurĂŒckgekehrt. Als GĂ€ste auf dem Album vertreten sind u.a. Natalie Merchant ("Little Darlin'") und Garth Hudson ("I've Spent All My Money Loving You"). Als besonderer Anspieltipp empfiehlt sich "The Problem" aus der Feder von J.J. Cale.
Fabian Hauck

PHILLIP BOA & THE VOODOO CLUB
Diamonds Fall
Rough Trade
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Wieder mal ein neues Album von Phillip Boa und seinem Voodoo Club. „Diamonds Fall“ ist bespickt mit einer Menge guten Songs, die zeigen, dass Boa vor allem ein ausgezeichneter Songwriter ist. Man höre hierzu das verspielte „Valerian“ oder „Fiat Topolino“ mit tollem Percussiongroove und tĂ€nzelnder Bratgitarre. Herausragend ist die Nummer „60’s 70’s 80’s“, quasi einer Live-Improvisation entsprungen und mit mĂ€chtig pushendem Beat nach vorne marschierend. Als Gast auf der CD ist neben Jaki Liebezeit (u.a. Can) auch der Klez E./Delbro-SĂ€nger Tobias Siebert zu hören.
Diego Barth

BOOZOO BAJOU
Grains
K7 Records
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Mit „Grains“ ist Florian Seyberth und Peter Heider aka Boozoo Bajou mal wieder ein Album der Extraklasse gelungen, das mit den unterschiedlichsten Soundströmungen arbeitet. So finden sich auf dem Album EinflĂŒsse aus kalifornischem Laid-Back-Feeling ebenso wie AusflĂŒge in Folk, Blues oder Soul. Zusammengehalten wird das Ganze von einer Melange moderner Electronica, angefangen von Clubsound ĂŒber Chillout, Ambient bis hin zu wabernder Psychedelic. Auf „Grains“ arbeiten Boozoo Bajou erstmals mit der britischen Singer/Songwriterin Rumer zusammen, die dem Album in den entscheidenden Momenten die nötige Melancholie, WĂ€rme und LaszivitĂ€t verleiht. Unbedingt reinhören!
Frank Zöllner

KARI BREMNES
LY
Strange Ways/Indigo
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Von der norwegischen Singer & Songwriterin Kari Bremnes kann eigentlich kein schlechtes Album kommen. Und von der Unsitte, hierzulande ihre Alben in englischer Sprache zu veröffentlichen, ist man zum GlĂŒck auch abgekommen. So erwartet den Hörer auf „LY“, dem 16.ten Album in Kari’s musikalischer Karriere ein wunderbar fließender und warmer Scandinavian Pop, wie er gefĂŒhlsechter nicht sein könnte. Highlights der Scheibe sind der flott groovende Opener „Passelig Dose“ und das fast schon einen FlĂŒsterton anschlagende „Ytterste Pol“. Diese Norwegerin hat’s musikalisch einfach drauf...
Duklas Frisch

MOYA BRENNAN
Heart Strings
Content/edel kultur
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Moya Brennan ist nicht nur die Schwester von Enya, sondern auch schon seit vielen Jahren die SĂ€ngerin der weltbekannten Clannad. Mit "Heart Strings" stellt sie nun ihr erstes Livealbum vor, das sie zusammen mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra eingespielt hat. Auf dem Spielplan stehen die Hits ihrer 30jĂ€hrigen Karriere, natĂŒrlich inklusive Clannad-Klassikern wie "Harrys Game" und "In A Lifetime". Ergebnis ist ein toller, klassisch influenzierter und vielschichtiger Celtic-Folk-Pop, der unseren Lesern uneingeschrĂ€nkt zum Kauf beim HĂ€ndler des Vertrauens empfohlen werden kann!
Diego Barth

BUBBLE BEATZ
Don’t Litter
Boiler Suit Rec./Rough Trade
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„Drum-Performance meets Electronic“ lautet das Motto von Bubble Beatz. Dahinter verbergen sich die beiden Drummer Kay Rauber und Christian Gschwend, die ihre Rhythmusgewitter durch den Elektronikkonverter geschickt haben. Von BigBeatz ĂŒber 2Step bis zu Techhouse reicht das Spektrum, das durch eine Reihe von Vocal-Features wohltuend aufgelockert wird. Anspieltipp hierzu ist „Forwards“, das von der tollen Stimme der aus Tansania stammenden SĂ€ngerin Namusoke veredelt wird. Produziert hat die CD Sonal Schönfeld, der in der UK-D’n’B-Szene selbst als Remixer sehr bekannt ist.
Simone Theobald

CASIOTONE FOR THE PAINFULLY ALONE
Advance Base Battery Life
Tomlab
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Hinter dem etwas monströsen Bandnamen Casiotone For The Painfully Alone, kurz CFTPA, steckt der kalifornische Tausendsassa Owen Ashworth, der jetzt bereits im elften Jahr seine besondere Spielart von alternativem Rock-Pop-Punk unter die Leute bringt. Seine Songs wird man vergebens in den Charts suchen, auch werden nur die wenigsten Radiostationen seine musikalischen Kleinode in den Äther senden. Was jetzt allerdings nichts ĂŒber die QualitĂ€t der neuen 15 Songs aussagen soll, denn schließlich war Mr. Ashworth schon immer ein musikalischer Underdog. Also steht mal wieder eine Auswahl Computer-Beats, deftiger Rockattacken, poppig eingefĂ€rbter Collegesound und locker aus dem Handgelenk geschlagene LĂ€rmbolzen auf dem Spielplan. Anspieltip hierbei ist das Vocoder-infizierte „Born In The U.S.A.“ von Mr. Springsteen!
Frank Zöllner

SHEMEKIA COPELAND
Never Going Back
Telarc Blues/in-akustik
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Was fĂŒr eine unglaublich gute Bluesstimme doch die Tochter vom legendĂ€ren Johnny Copeland hat. Mit ergreifender IntensitĂ€t eröffnet sie die CD mit dem packenden und lodernden „Sounds Like The Devil“, einer Nummer, die Janis Joplin von der Emphasis nicht hĂ€tte besser intonieren können. Das minimalakustische „Broken Word“ zeigt, das ihre Stimme auch mit wenigen instrumentalen Zugaben zu großer Form auflaufen kann. Unbedingt reinhören solltet ihr auch in „Never Going Back To Memphis“, das mit 6:10 Minuten lĂ€ngste StĂŒck der CD. Das StĂŒck fĂ€ngt sehr slow an und steigert sich dann ĂŒber einen hypnotisch flirrenden Gitarren-Groove, dem die Stimme von Shemekia folgt. Ganz stark!
Bernd Lorcher

DA HOOL
Light My Fire
PIAS/Rough Trade
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Frank Tomiczek/DJ Hooligan aka  Da Hool zĂ€hlt zweifellos zu den wichtigen Heroen der deutschen Techno-Szene. Seit 1989 ist er dort aktiv und seine Hymne "Meet Her At The Love Parade" sicherlich jedem Clubfreund ein Begriff. Nun hat er sein neues Album endlich fertiggestellt, das eine Menge Killerstoff fĂŒr die Dancecharts bereithĂ€lt. Unbedingt reinhören solltet ihr in "Light My Fire", die geniale Coverversion  von den Doors sowie "Wir sind sexy" (feat. GroßstadtgeflĂŒster). Only Hits, no filler!
Siggi Mayen

DAMN SEAGULLS
Hunting Season
Fullsteam/PIAS
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Aus dem finnischen Helsinki kommt die sechsköpfige Kapelle Damn Seagulls, die auf „Hunting Season“ eine völlig eigenstĂ€ndige und abgefahrene Mixtur aus allen möglichen Stilbereichen wie Pop, Rock und Soul auffĂ€hrt. So was können die Finnen gut...
Jörg Eifel

DANCING FOOD & ENTERTAINMENT
German Neo Psych Classics
Sireena Records/Fenn Music
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Dieser 15-gĂ€ngige Sampler gibt einen sehr guten Einblick in die deutsche Psychedelic-Rock-Szene der 80iger Jahre. Aus Hamburg, Berlin, dem Ruhrgebiet und SĂŒddeutschland kamen angesagte Acts wie Rubbermind Revenge, Dizzy Satellites, The Shiny Gnomes, The Multicoloured Shades, 39 Clocks u.v.a. Im aufwĂ€ndigen Booklet gibt's von Mike Korbik zudem wichtige Backgroundinfos ĂŒber die NeoPsych-Szene.
Fabian Hauck

GUY DAVIS
Sweetheart Like You
Red House/in-akustik
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Neues Album des Country- und Roots-Blueser Guy Davis, der den Titel der CD einem Bob Dylan Song entliehen hat (von der 1981er „Infidels“-LP). Mit seiner unvergleichlichen Stimme, gekonntem Fingerpicking und Harpatt gekonnt in Szene gesetzt, lohnen insbesondere Nummern wie „Slow Motion Daddy“ und „Follow Me Down“ den Reinhörer. Toll ist auch die Davis-Version des Willie Dixon-Klassikers „Hoochie Coochie Man“.
Bernd Lorcher

ALELA DIANE
To Be Still
Fargo Records/Rough Trade
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Im inMusic stellen wir immer wieder gerne entdeckungswĂŒrdige Neuheiten vor, die noch ein bisschen unter dem Status „Geheimtipp“ rangieren. Alela Diane aus dem nordkalifornischen Nevada City fĂ€llt unter diese Rubrik. Auf „To Be Still“ hat sie alle Songs selbst geschrieben und co-produziert. Den Hörer erwartet eine großartige Folkstimme, reduzierte Akustikarrangements mit Schlagwerk, Geige und Akustikgitarre („White As Diamonds“), melancholische AtmosphĂ€re, Songs, die um Themen wie Familie und Selbstfindung kreisen... ganz großes Kino mit Abstechern in Blues und Country-Gefilde!
Rainer Guérich

DIPLO
Decent Work For Decent Party
Big Dada/Rough Trade
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Collected Works vom DJ und Producer DIPLO aus Philadelphia auf Big Dada Records. Diplo hat ein feines HĂ€ndchen fĂŒr deepe Remixe. So finden sich hier die Highlights seiner besten Remixe der letzten 4 Jahre, u.a. gibt's tolle Bearbeitungen von Daft Punk's "Harder Better Faster Stronger" und M.I.A.'s "Paper Planes". Komplettiert von Diplos eigenen Werken wie beispielsweise "Newsflash" und "Smash A Kangaroo".
Siggi Mayen

DOUBLEYOUSEE
Playing In Tongues
Ear Music/edel
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Hinter Doubleyousee verbergen sich der langjĂ€hrige Duran Duran-Gitarrist Warren Cuccurullo und der Ex-Zappa-Drummer Terry Bozzio. Die Beiden hatten Anfang der 80er Jahre mit Missing Persons eine gemeinsame Band am Start und sind seit dieser Zeit befreundet. Auf „Playing In Tongues“ huldigen sie allerdings unverblĂŒmt der Musik Zappas. Den Eindruck hat man jedenfalls, wenn man sich die zappaesken Melodiebögen und Arrangements ihrer Scheibe anhört. Und dann intonieren sie mit „Wreckelection“ auch noch einen vom Meister (Zappa) nicht veröffentlichten Song. Eine derartige GrabschĂ€ndung stimmt mich sehr missmutig. Schmalspurzappa, den es nicht gebraucht hĂ€tte...
Bernd Lorcher

TIM EXILE
Listening Tree
Warp Records/Rough Trade
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Tim Exile, seines Zeichens elektronischer Soundpionier zwischen den Welten, liefert mit seiner neuesten Arbeit eine Scheibe ab, die sich eigentlich jeder Kategorie entzieht. Auffallend ist eine Mischung aus alternativem 80er Jahre Sound, gabbernden 90er Geknatter und Elementen aus Gothic, Ambient und Elektro-Gefrickel. Unstetigkeit steht auf dem Spielplan. Dies Ă€ußert sich durch unerwartete Breaks, Staccato-Gesang oder auch durch die ungewöhnliche Entwicklung der Songs selbst. Auch die Beats erscheinen zunĂ€chst richtig entspannt, bevor Tim losstampft und sich schließlich buchstĂ€blich ĂŒberschlĂ€gt, um mit Drum'n'Bass angehauchten und gepitchten Vocals zu enden. Begeisternde Strukturen, die sich immer wieder ĂŒberraschend transformieren wie synthetische ChamĂ€leons.
Simone Theobald

FADING COLOURS
Come
Big Blue Records/Broken Silence
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Fading Colours bestehen als Band bereits seit 1991 und haben sich durch diverse Alben in der Gothic-Dark und Elektro-Szene eine treue Fangemeinde erarbeitet. Mit „Come“ veröffentlicht das Trio um Frontfrau DeCoy, Leszek Rakowski und Daniel Kleczynski nun gleich ein Doppelalbum, auf dem es viele musikalische Nuancen zu entdecken gibt. Pluggende Elektro-Sequenzen, mystische Sounds, BigBeats, rockige Parts u.v.m. Große Klasse sind die Vocals der BandsĂ€ngerin. Als Warm-Up-Vorschlag bietet sich das pumpende und leicht laszive „Be An Angel Again“ an.
Duklas Frisch

RUTHIE FOSTER
The Truth According To Ruthie Foster
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DIANA JONES
Better Times Will Come
Proper Records/Rough Trade
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Zwei Neuerscheinungen auf dem feinen Label Proper Records aus London. RUTHIE FOSTER stellt mit „The Truth According To Ruthie Foster“ ihre neue Scheibe vor, auf der sich ihr soulig-bluesiger Gesang mit einem fein abgeschmeckten Mix aus Blues, R&B und Reggae-Vibes verbindet. Anspieltipp ist hier der Jamaika-Schlenker „I Really Love You“. - Gelungen ist auch das unspektakulĂ€re, aber sehr schöne Album von DIANA JONES, einer Heldin aus der amerikanischen Folk- & Country-Szene. UnterstĂŒtzt wird die Dame mit der „tiefen“ Stimme auf ihren 12 neuen Songs u.a. von Nanci Griffith und Mary Gauthier.
Rainer Guérich

TOM FREUND
Collapsile Plans
Surf Road Records/in-akustik
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SĂ€nger, Songwriter und Multiinstrumentalist Tom Freund legt mit "Collapsile Plans" seine vierte Veröffentlichung vor, bei der er tatkrĂ€ftig von Ben Harper (auch Produktion) und Jackson Browne unterstĂŒtzt wurde. Heraus kam dabei ein sehr relaxtes und stilistisch vielseitiges Album zwischen Folk, jazzigen EinflĂŒssen, Pop und Rock. Besonders gelungen sind das akustisch reduzierte "Can't Cry Hard Enough" und "Copper Moon" (featuring Jackson Browne). NatĂŒrlich macht auch Ben Harper mit Lap-Steel-Gitarre, Wurlitzer Sound und Backing Vocals auf der Scheibe eine gute Figur.
Bernd Lorcher

FRIEND ‘N FELLOW
Lady
Ruf Records/inakustik
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Dass SĂ€ngerin Constance Friend und Gitarrist Thomas Fellow ein eingespieltes Team sind, haben sie auf einer Reihe vorzĂŒglicher Alben bewiesen. Mit „Lady“ prĂ€sentieren sie nun ihre neue CD, die ganz auf intime AtmosphĂ€re und minimalakustische Instrumentation setzt. Genau der richtige Rahmen, um Songs wie „Strange Lady“ und „Moon, Sun Heart ‘n Star“ den vertrĂ€umten und intensiv prickelnden Touch zu geben.  Und Constance lĂ€uft mit ihrer unvergleichlichen Soulstimme zur Hochform auf, u.a. auch in dem gelungenen Nina Simone-Remake „My Baby Just Cares For Me“. Ideale Relax-CD!
Rainer Guérich

VICKI GENFAN
UnCovered
Acoustic Music/Rough Trade
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Ein Gipfeltreffen von 6 hochkarĂ€tigen SĂ€ngerinnen und Gitarristinnen initiierte hier Vicki Genfan. So finden sich auf dieser CD mit Susan Weinert, Christina Lux, Trina Hamlin, Kerstin Blodig und Sally Barker allesamt Könnerinnen ihres Fachs, die hier bekannte Folk, Jazz und Pop-Hits interpretieren. Das kompositorische Matreial reicht von John Lennon („Imagine“) ĂŒber Sting („Fragile“) bis hin zu Seal („Get It Together“). GefĂŒhlvolle Akustik-Kost mit tollen Frauenstimmen!
Bernd Lorcher

MEMO GONZALEZ & THE BLUESCASTERS
Dynomite
Crosscut/in-akustik
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Memo Gonzalez und seine Bluescasters melden sich hier mit einem cool groovenden Album zurĂŒck. Anspieltipp ist zweifellos das gelungene "Dynomite Nitro". In dieser Nummer gibt Memo Gonzalez stimmlich wirklich alles, angefacht von den gringenden Bluesriffs von Gitarrenmann Kai Strauss. Aber auch die Rhythmus-Section um Bassist Erkan Özdemir und Drummer Henk Punter macht auf den 12 Songs eine verdammt gute Figur. Abwechslungsreicher Texasblues mit Swing- und Rock-Anleihen, gelegentlich mit einer Prise Funk und Soul feurig gewĂŒrzt.
Bernd Lorcher

GILLIAN GORDON
The Beauty Suite - Lounge Couture
7Jazz/H’Art
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Ein audiovisuelles VergnĂŒgen der besonderen Art bietet diese gelungene Club-Lounge-CD von SĂ€ngerin Gillian Gordon, die auch gleich noch fast alle Instrumente im Alleingang eingespielt hat. Ihre smooth laszive Soul-Stimme agiert vor einem elegant gestylten Soundfloor („Beautiful Smile“), reinrassigem Drum’n’Bass („Drive Me Mad“) oder einfach nur fettem Bassflow mit Addtional Raps („Dune“). Genau der richtige Stoff, um relaxed abzuhĂ€ngen und das Basschassis der Lautsprecher zu testen. Dazu gibt’s noch heiße Models im CD-Booklet anzuschauen. Top!
Duklas Frisch

THE GOURDS
Haymaker
Yep Roc/Cargo
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Ebenfalls mit einer neuen Scheibe auf Yep Roc melden sich die aus Austin stammenden The Gourds zurĂŒck. "Haymaker! bietet eine absolut packende Mischung aus Swamp Rock, Psychedelic, Countryrock und Rootsrock. Highlights sind StĂŒcke wie "Fossil Contender", "Luddite" und "Valentine".
Fabian Hauck

HEATHER GREENE
Sweet Otherwise
BHM/ZYX Music
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Heather Greene ist jung, hĂŒbsch und verfĂŒgt ĂŒber eine absolut tolle Stimme. Mit ihrem DebĂŒt „Five Dollar Dress“ rĂ€umte sie vor zwei Jahren in der New Yorker Underground-Szene mĂ€chtig ab. Auf ihrer zweiten Scheibe stellt sie nun ihre musikalischen Ideen und ihre Stimme noch deutlicher in den Vordergrund, was den Songs spĂŒrbar gut getan hat. Insbesondere in den langsam groovenden StĂŒcken wie „Hey Wait“ und „Why, Don’t You Say Yes? kommt ihre stimmliche Klasse voll zum Tragen. Moderne Songwriter-Musik, mit pulsierenden BasslĂ€ufen, Fender Rhodes und dezentem Hi-Tech-Flow. Klasse!
Rainer Guérich

GREEN PITCH
La Jolla
Pony Records/Indigo
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Mit der Veröffentlichung ihres DebĂŒtalbums "Ace Of Hearts" im Jahr 2005 wurde bereits die Internationale Presse auf diese außergewöhnliche Band aufmerksam und ĂŒberhĂ€ufte sie mit guten Kritiken. Es folgten Touren und Veröffentlichungen in den USA und in England. Mit der neuen Scheibe "La Jolla" im GepĂ€ck starten Green Pitch jetzt endlich auch in deutschen Landen durch und servieren uns einen Strauß wunderschön-vertrĂ€umter Balladen fĂŒr einen gemĂŒtlichen Abend am Kamin. Wie bereits auf ihrem DebĂŒt steht auch auf „La Jolla“ eine ausdrucksstarke Frauenstimme im Vordergrund der fein abgestimmten Arrangements. Sanfte Downbeat-Coolness paart sich hier mit filigranen Vocals und folkigen Akkustikmomenten zu einem Trip, bei dem man Raum und Zeit vergisst.
Simone Theobald

HARMONIC 313
When Machines Exceed Human Intelligence
Warp Records/Rough Trade
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Harmonic 313 ist ein weiterer Eintrag in die lange Liste falscher Namen und Synonyme des Australiers Mark Pritchard. „When Machines Exceed Human Intelligence“ nennt Pritchard sein erstes Album als Harmonic 313. Er hat sich die britische Clubmusik von Benga, Skream, Burial und anderen genau angehört und baut sie geschickt in seine spezifischen Klangkonstellationen ein. Das GrenzĂŒberschreitende des Dubstep greift er auf, das Enge und Dunkle lĂ€sst er links liegen. Jene Vermischung aus Zeitabschnitten der elektronischen Musikproduktion, modernen Sichtweisen und EigenstĂ€ndigkeit ist eine der StĂ€rken von „When Machines Exceed Human Intelligence“. Beim Endspurt stimmt der GastsĂ€nger Steve Spacek mit ein: Auf „In Falling Away“ wird eine berĂŒhrende und trotz elektronischer Stimmverfremdung umwerfend menschliche Stimmung erzeugt.
Siggi Mayen

THE HEART OF HORROR
You Need A Coin
Tricom Music/Rough Trade
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Gleich von Beginn an ist klar, diesem Album kann man sich nur schwer entziehen. Dass man die gefĂŒhlvollen und handwerklich erstklassig gemachten Songs bis zum Ende hört, steht fest. So haben Mathias Reetz und Tim Ebert aka The Heart Of Horror ein DebĂŒt vorgelegt, das mit einer Kombination aus bizarren Klangkreationen, sehnsĂŒchtigen Melodien und handgemachtem Gitarrensound einfach begeistert. Egal ob man das Ganze nun New Cool Rock, Alternative, College-Sound oder wie auch immer titulieren möchte, fest steht mit „You Need A Coin“ ist den Beiden ein kraftvoller und ausgefeilter Ohrenschmaus gelungen, der jede Menge Aroma-Feinheiten zum Entdecken enthĂ€lt.
Yasmin Schmidt

ROBYN HITCHCOCK & THE VENUS 3
Goodnight Oslo
Proper Records/Rough Trade
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Gutgelaunten Beinahe-Rock, mit jeder Menge poppigen Nebenstrecken serviert uns Robyn Hitchcock auf seiner neuesten Einspielung, die er wieder einmal mit seiner „alten Truppe“ The Venus 3 (mit Peter Buck, Bill Rieflin und Scott McCaughey) eingespielt hat. In den zehn Songs wird dabei nicht mit folkigen Elementen, wuchtigen Rockslammern, alternativen Akkorden und menschlicher WĂ€rme gespart. Da werden scheinbar unvereinbare Momente aus zart-zĂŒndenden Popmelodien mit futuristischen Symphonien und massiven GitarrenwĂ€nden zu einem fesselnden Kreativresultat gebracht, dass man nur staunen kann.
Frank Zöllner

BOBBY JONES
Comin’ Back Hard
Delta Groove/in-akustik
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Der in Louisiana geborene Blues-SĂ€nger Bobby Jones verdiente sich seine ersten Sporen schon in den spĂ€ten 50iger Jahren in den Bluesclubs von Chicago. Seitdem ist er der Szene treu geblieben und serviert hier sein neues Album, auf dem er mit „Get It Over Baby“ und „How Long Will It Last“ auch zwei StĂŒcke von Ike Turner interpretiert.  Als GĂ€ste auf dem Album sind auch The Mannish Boys vertreten, die mit Bobby Jones zeitgleich im Studio an ihrer aktuellen Scheibe „Lowdown Feeling“ arbeiteten.
Duklas Frisch

KELLNER
This Ocean Life
SĂŒdpolmusic/Alive
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Man muss nur lange genug suchen, dann findet man auch in diesem unserem Lande KĂŒnstler, die das PrĂ€dikat „Songwriter“ verdienen. Mathias Kellner kommt aus dem beschaulich schönen Regensburg, zĂ€hlt mal gerade 24 Lenze und liefert mit „This Ocean Life“ ein DebĂŒtalbum ab, das nicht packender sein könnte. Den Auftakt macht das einen auf einer warmen Woge in melancholische Gefilde tragende „Murder Of Crows“. Kellners raue Stimme macht aber auch im sparsam akzentuierten Akustikpop  mit hymnischer Komponente („Bees In My Head“) oder im Reggaeschlenker („Rich Man“) eine gute Figur. Nur 3 Nuancen von einer verdammt vielseitigen Scheibe, die man so schnell nicht mehr aus dem CD-Player herausbekommt.
Rainer Guérich

TILL KERSTING
Waiting For Tomorrow
BSC Music/Rough Trade
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Mit "Waiting For Tomorrow" beschert uns Till Kersting auf seinem aktuellen Album soliden Pop-Soul, der auf kompromisslosen Rock’n’Roll trifft. Der junge Mann kommt aus Köln und fĂŒhrt die Pop Musik mit seinen Songs sozusagen zu ihren Wurzeln zurĂŒck. Mit seiner rauen Stimme und seinen erdigen Gitarrenlicks lebt der Sound des Rock und Soul neu auf. Analog Pop trifft mit einer Schippe Rock auf eingĂ€ngige Singer/Songwriter-Kompositionen, die von Liebe, Lust und viel Leben erzĂ€hlen. Musikalisch umgesetzt durch fesselnde Gitarrenlicks, coolen Gesang und ein spritziges Songwriting mit hohem Wiedererkennungswert. Dazu plaziert sich eine groovig-funkige Background-Band, die musikalisch keine WĂŒnsche offen lĂ€sst. Heiß!
Frank Zöllner

KRISTALL LOUNGE
Vol. 1
Highscore Music
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FĂŒr alle Nicht-Ski-Fahrer unter den Freunden gefĂ€lliger Lounge-Music sei schnell mal erklĂ€rt, was es mit der „KristallhĂŒtte“ auf sich hat. Besagte „GaststĂ€tte“ im Zillertal auf gut 2200 Metern gelegen, wurde bereits 4mal in Folge zur „Besten SkihĂŒtte der Welt“ gewĂ€hlt, was nicht nur an dem fantastischen Panorama liegen dĂŒrfte. Vielmehr ist es diese Mischung aus weltmĂ€nnischer Eleganz, HĂŒttenzauber, ausgelassenen Partys und chilliger Musikauswahl. Jetzt geht eine Compi an den Start, die einige der angesagtesten Protagonisten der „HĂŒtten“ prĂ€sentiert und zu einer cool-groovenden AprĂšs Ski-Party einlĂ€dt. Namen wie Ibiza Sunset, Ambitus und Count To 9 sprechen hier ihre eigene Sprache und machen Vol. 1. der Kristall-Lounge zu einem Erlebnis fĂŒr die Ohren.
Fabian Hauck

LABRADOR
Caleidoscope Aeroplane
Divine Records/Cargo Records
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FĂŒr seine neueste Arbeit zog es Flemming Borby ins ferne Kuba, um sich Inspiration und Ideen fĂŒr seine Songs zusammenzusuchen. Hier traf er auf Anhieb die richtigen Leute und „Caleidoscope Aeroplane“ war im Kasten. Entstanden ist eine Sammlung locker-flockiger Melodien, die sich bereits beim ersten Reinskippen in den GehörgĂ€ngen festsetzen. Ein bisschen Pet Shop Boys, ein wenig OMD oder ein Schuss Buena Vista Social Club. Und eben die ganz große Sehnsucht. Mit der UnterstĂŒtzung der sĂŒdamerikanischen Musiker klingt die Scheibe rhythmisch aufgepeppt, dynamisch und immer gut gelaunt. Genau die richtige Medizin fĂŒr strapazierte Nerven.
Simone Theobald

ALEV LENZ
Storytelling Piano Playing FrÀulein
My Own Record /Rough Trade
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Tolle Frau, tolle Stimme! SĂ€ngerin, Pianistin und Songwriterin Alev Lenz lĂ€sst den Hörer beim Hördurchlauf ihres in New York eingespielten DebĂŒts nicht mehr aus ihren FĂ€ngen. Ihr emotional geladener Gesang erinnert mich vom Timbre stark an Sam Brown und passt bestens in das kammermusikalische Konzept, das mit Instrumenten wie Upright-Bass, Violine, Cello, Glockenspiel, Melotron und Piano in Szene gesetzt wird. Die Texte handeln von der Geschichte einer Frau, ihren Wahrnehmungen und Emotionen. CD einlegen und sich vom Opener "Breathe" betören lassen!
Diego Barth

JACKIE LEVEN
The Haunted Year-Winter
Cooking Vinyl/Indigo
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In einer Re-Issue-Reihe erscheinen hier gleich zwei Livemitschnitte unter einer CD-Verpackung von Songwriter-Barde Jackie Leven. Bei „Men In Prison“ handelt sich um Solomaterial, welches der KĂŒnstler im Men’s Prison im norwegischen Bergen im Jahre 2000 wĂ€hrend eines Auftritts  mitgeschnitten hat. - Bei „Munich Blues“ handelt es sich um einen Auftritt aus dem MĂŒnchener CafĂ© Muffathalle aus dem Jahre 2002. Dort erzĂ€hlte Leven zwischen den einzelnen StĂŒcken jede Menge lustige Anekdoten und wurde musikalisch zusĂ€tzlich noch von Michael Cosgrave (keys+trumpet) und SĂ€ngerin Deborah Greenwood unterstĂŒtzt. Zwei absolut unterschiedliche Konzerte, die den Genius von Leven unterstreichen.
Bernd Lorcher

LIVING COLOUR
The Paris Concert
INAK/in-akustik
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In der intimen Club-AtmosphÀre des Pariser New Morning zeigten Living Colour bei ihrem Auftritt im Juli 2007 ihre ganze Klasse. Funky, rockig und mit beherzten Basslicks von Doug Wimbish heizte die Band dem Publikum mÀchtig ein. Höhepunkte des Auftritts, der nun als vollbepackte Doppel-CD erscheint, sind Funk-Granaten wie "Funny Vibe" und "Love Rears It's Ugly Head", aber auch die Coverversion von "Papa Was A Rolling Stone" ist ein echter Hammer.
Bernd Lorcher

MANDERLEY
Fliegt, Gedanken fliegt...
Sireena Records/Fenn Music
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Eine Wiederveröffentlichung der deutschsprachigen Folkrocker Manderley, die 1975 in Dortmund gegrĂŒndet wurden. Markenzeichen der Band war der mehrstimmige Gesang, die gesellschaftskritischen Texte und ihr packender Folkrock. "Fliegt Gedanken, fliegt..." wurde erstmals im Jahr 1976 veröffentlicht und fĂŒr diesen Re-Release zusĂ€tzlich mit den beiden in Dortmund mitgeschnittenen Livetracks "You'd Better Listen" und "Jeder Traum" ergĂ€nzt.
Fabian Hauck

DEAN MARTIN
Amore
Capitol/EMI
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Eine Zusammenstellung von 15 Lovesongs des unvergessenen Dean Martin haben sich auf der Kollektion „Amore“ versammelt. Und Liebeslieder konnte Dean Martin so schmachtend wie kaum ein anderer interpretieren. Auf dem Spielplan stehen Songs wie „That’s Amore“, „Dream A Little Dream Of Me“ und „All I Do Is Dream Of You“.
Simone Theobald

NACHTLÜX
Nach Norden
Traumton Records/Indigo
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Die Musik von Lea. W. Frey und Programmierer Venezian als Triphop in deutscher Sprache zu bezeichnen, wird ihrem DebĂŒtalbum „Nach Norden“ sicherlich nicht gerecht. Vielmehr greift hier eine schwermĂŒtige Nachdenklichkeit zusammen mit Elementen aus Jazz und Ethno. Ergebnis sind flĂŒchtig-irreale Utopien und liebevolle TagtrĂ€ume. Dabei ist es vor allem die ausdrucksstarke Stimme von Frontfrau Lea W. Frey, die mal röhren, flĂŒstern oder bedeutsam Geschichten erzĂ€hlen kann. Hier erhebt sich dann ein ambient-sphĂ€rischer Klangkosmos, der viel mit rhythmusbetonten Kollektiven aus Electronica, Drum‘n‘ Bass oder surrealen Hörbildern arbeitet. Kann man sagen das Ganze klingt wie Rosenstolz fĂŒr Fortgeschrittene? Ich denke, man kann.
Frank Zöllner

NADINE KRAEMER BAND
House Of Cards
Fastball/Sony BMG
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Nadine Kraemer ist gerade mal 22 Jahre jung und eine wirklich bemerkenswerte SĂ€ngerin, Songwriterin und Gitarristin. Auf dieser CD bietet sie zusammen mit ihrer Band handgemachte, rockige und gefĂŒhlsechte Musik im Geiste ihrer musikalischen Vorbilder (u.a. Sarah McLachlan, Shawn Colvin), aber mit deutlich eigener Handschrift. Im StĂŒck "Broken Pieces" wird sie zusĂ€tzlich von Anne Haigis unterstĂŒtzt. Eine empfehlenswerte Scheibe!
Yasmin Schmidt

ONE BAR TOWN
Steal, Nick & Borrow
Viking/New Music Distribution
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Mittlerweile ist die dĂ€nisch-deutsche Kapelle tatsĂ€chlich zu jenen „alten Hasen“ geworden, nach denen sie schon immer klingen wollten. Mit einer fast selbstverstĂ€ndlichen Routine schĂŒtteln die Jungs um Kent Nielsen und Stefan Klezetka dabei einen Americana-Song nach dem anderen aus dem bekannten Ärmel. Und das klingt auf dieser 4. CD alles so elegant und lĂ€ssig, als hĂ€tten die Jungs nie etwas anderes gemacht. Im Grunde genommen haben sie auch nie etwas anderes gemacht, nur klang das zu Beginn alles nicht so rund und souverĂ€n wie heute. NatĂŒrlich erfinden One Bar Town die Folk&Country-Schiene nicht neu, aber das tun die US-Kollegen schließlich auch nicht. Es kommt bei dieser Art von Musik immer darauf an, welche VersatzstĂŒcke man wie am geschicktesten miteinander verquickt und wie glaubhaft und kompetent man seine Botschaft rĂŒberbringt. Und da machen der Truppe heutzutage nicht mehr allzu viele etwas vor!
Frank Zöllner

ORIENTAL GARDEN Vol. 6
The World Of Oriental Grooves
Lola’s World
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Bereits zum sechsten Male lĂ€dt GĂŒlbahar KĂŒltĂŒr auf eine Klangreise in die Welt orientalischer Grooves ein. DafĂŒr hat sie insgesamt 35 Tracks zusammengetragen und gemixt. Der Schwerpunkt liegt diesmal klar auf der orientalischen Klangwelt und deren Auswirkungen auf verschiedene europĂ€ische KĂŒnstler und Projekte. So begegnen wir auf den beiden CDs KĂŒnstlern wie Soha, Quadro Nuevo, Fatih Erkoc, Oriental Star, Jacques Minas, Kasbah Rockers u.v.a.  Spannende, multikulturelle Musik, die man immer hören kann.
Ute Bahn

PHOSPHORESCENT
To Willie
Dead Oceans/Cargo
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Matthew Houck hat sich hier mit einer erlesenen Auswahl an Musikern an die Bearbeitung seiner liebsten Songs von Willie Nelson herangemacht. Herausgekommen ist dabei ein sehr atmosphĂ€risches, instrumental reduziertes Country-Folk-Meisterwerk, das ganz und gar auf die großartige Stimme von Matthew Houck zugeschnitten ist und den  Originalen von Willie Nelson ein vollkommen neues Leben einhaucht. Als Anspieltipps dieses musikalischen Juwels empfehlen sich Songs wie "Reasons To Quit" und "Walkin". Ein echter Geheimtipp  fĂŒr den Musikfreund ohne jegliches Verfallsdatum.
Bernd Lorcher

SAFFIRE - THE UPPITY BLUES WOMEN
Havin’ The Last Word
Alligator/in-akustik
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8 Jahre mussten ins Land gehen, bevor die drei Saffire-Damen wieder ein gemeinsames Album einspielten. Nun ist es geschafft: Ann Robson, Gaye Adegbalola und Andra Faye laden zu einem leidenschaftlichen und soulgetrĂ€nkten Acoustic-Blues-Treffen ein. Unbedingt reinhören in Nummern wie „Kitchen Man“ und den Mandolin-verzierten SĂŒdstaaten-Gospel-Blues „Going Down To The River“. Immer wieder ein Genuss, wenn The Uppity Blues Women zur Hochform auflaufen!
Bernd Lorcher

JULIAN SAS
Wandering Between Worlds
Corazong Records/Sunny Moon
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In Sachen authentischem und Hendrix-geprĂ€gten Bluesrock macht Julian Sas so leicht niemand etwas vor. Auf der BĂŒhne lĂ€uft der Gitarrist und SĂ€nger zu wahrer Höchstform auf. Nachzuerleben auf dieser gelungen Live-Doppel-CD, die ein zweistĂŒndiges Konzert featured, das am 26.09.2008 im hollĂ€ndischen "De Boerderij" in Zoetermeer festgehalten wurde. Zusammen mit seinen musikalischen Mitstreitern Tenny Tahamata (bass) und Rob Heijne (drums) werden tolle Nummern wie "Funky News", "Blues For J" und "Boogie All Around" vor dem restlos begeisterten Publikum intoniert.
Bernd Lorcher

SINNER DC
Crystallized
AI Records/Groove Attack
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Neue Rille des Schweizer Elektronik-Trios Sinner DC. Geboten wird ein sehr ansprechender Mix aus Elektronika, gitarresken Riffs und poppigen Melodien. Von den insgesamt 9 Nummern geht die Nummer „Anyway“ besonders gut ins Ohr. Also ruhig mal reinhören.
Siggi Mayen

SKIANTOS
Skonnessi
Latlantide/Radar-Music
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Skiantos kommen aus dem italienischen Bologna und haben sich bereits 1977 als Band gegrĂŒndet. Seitdem macht die fĂŒnfköpfige Formation eine absolut eigenstĂ€ndige Musik zwischen Avantgarde, Satire, Blues, Country und Rock, welche die italienische Gesellschaft perfekt konterkarriert. AnlĂ€sslich des 30jĂ€hrigen BandjubilĂ€ums erscheint nun ein vollbepacktes CD+DVD-Set, das anlĂ€sslich einer Unplugged-Show mitgeschnitten wurde und die GenialitĂ€t der Gruppe fĂŒr schrĂ€ge Pointen unterstreicht. Man höre hierzu nur "Meglio un figlio ladro che un figlio frocio" ("Lieber einen  Sohn, der klaut als einen, der schwul ist").
Jörg Eifel

THE SONS
Visiting Hours
Popup-Records/Cargo Records
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Nach ihrer letztjĂ€hrigen Erfolgs-Single „Kids With Knives“ ging ihr erster Longplayer mit reichlich Vorschusslorbeeren an den Start und ich denke, die hohen Erwartungen an die Jungs haben sich voll erfĂŒllt. HĂŒbsche Piano-Melodien reihen sich an zuckersĂŒĂŸen Harmoniegesang und lĂ€ssig dahinfließende Rhythmen. Ohne jeglichen Druck und einem GespĂŒr fĂŒr Gute-Laune-Sound fĂ€deln The Sons einen Ohrwurm nach dem anderen in ihre Soundschleifen. Hier sind fast alle Songs hörenswert und warten mit der richtigen Dosis locker-leichter HĂŒftschwung-Dramatik und der richtigen Lyrik-Komponente auf. Eine Band mit Potential!
Frank Zöllner

SPITFIRE
Lifetime Visa
Flat Daddy Records/Broken Silence
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Bereits seit 15 Jahren ist die siebenköpfige russische Formation in der internationalen Ska-Szene mit einem explosiven, abwechslungsreichen Sound unterwegs. Vom Rockabilly kommend, wandte sich die Band schon bald einem Mix aus Punk&Ska zu und erweiterte das musikalische Spektrum noch um groovige Jazz&Funk-Elemente. „Lifetime Visa“ ist das 4. Album der in St. Petersburg ansĂ€ssigen Gruppe, mit dem Spitfire mit Volldampf und in neuer Besetzung nahtlos an ihr 2005er Album anknĂŒpfen. Mit scheinbar mĂŒheloser Leichtigkeit bewegen sich die Jungs in ihrem stilistisch variantenreichen Soundkosmos und legen ein druckvolles und partytaugliches Album vor.
Fabian Hauck

THE STOUT
Locked And Loaded
Finest Noise/Radar Music
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Gute Laune bringt die aus Österreich stammende Ska-Formation The Stout mit ihrem Longplayer "Locked And Loaded" in die Bude.Gelegentlich driftet die Band aus Graz dabei auch in punkige Gefilde ab, was dem positiven Gesamteindruck der CD in keiner Weise schadet.
Fabian Hauck

SUGAHSPANK!
The Incredible/The Invinsible
Cast-A-Blast/Nova MD
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Sugahspank!, das sind die griechische SĂ€ngerin Sugahspank! und Producer Blend aka Mishkin. Zusammen haben die Beiden ein DebĂŒtalbum hingelegt, das mit seinem Mix aus Soul, Funk-Rock und HipHop ziemlich abgefahren klingt und so manchen „Hidden Treasure“ birgt. Es ist schwierig, auf den 14 Tracks einen musikalischen Focus zu entdecken. Dennoch ist die klare Handschrift des Duos unverkennbar. Sowohl im kraftvollen Gesang als auch im warmen, organischen Sound, der auf allen Tracks prĂ€sent ist. Abwechslung und Stiloffenheit wird  groß geschrieben. Beseelte OhrwĂŒrmer wechseln ab mit nervigen Noizes und fast infernalischen Szenarien. Besonders herausragend sind dabei das lasziv-smoothe „Dynamite“, das cremige „Big Jello Boy“ und das trocken gerappte „Business Creep“.
Frank Zöllner

T-99
Vagabonds
Nugene Records/Rough Trade
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Wer auf bodenstĂ€ndigen und gut abgehangenen Rock‘n‘Roll&Blues abfĂ€hrt, muss lĂ€ngst nicht mehr in die fernen SĂŒdstaaten reisen. Einfacher geht‘s mit einem Trip ĂŒber die Landesgrenzen zu unseren niederlĂ€ndischen Nachbarn. Von dort kommen nĂ€mlich T-99, die mit ihrem speedigen Mix aus Rock, Country, Punk und Blues bereits seit Jahren die Clubs und Festivals unsicher machen. Mit „Vagabonds“ legt das Trio nun seinen neuesten Release vor und begeistert mit einem ungewöhnlichen und voll tanzbaren Sound aus Tremoli-Surf, Tex-Mex-Anleihen und Abstechern in die Musik Osteuropas und Nordafrikas. Also ein ĂŒberaus abwechslungsreicher und vielschichtiger Rhythmus-Cocktail, der keine Minute Langeweile aufkommen lĂ€sst.
Yasmin Schmidt

JAMES TAYLOR
Covers
Concord/Universal
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Seit ĂŒber 40 Jahren im GeschĂ€ft, gehört James Taylor zu den ganz großen Songwritern der amerikanischen Szene. Es vergeht kein Tag, wo nicht irgendwo auf der Welt ein Song von ihm im Radio gespielt wird. Deshalb war es wohl mal fĂ€llig, dass Taylor keine eigenen Songs, sondern Coverversionen von  anderen Musikkollegen eingespielt hat. So finden sich auf der CD interessante Bearbeitungen von bekannten Hits wie „Wichita Lineman“, „Oh, What A Beautiful Mornin‘“ und „Suzanne“ (von Leonard Cohen). Ein ĂŒberaus entspannendes Album, das gut 40 Jahre amerikanische Musikgeschichte abdeckt.
Frank Zöllner

JOANNE SHAW TAYLOR
White Sugar
Ruf Records/in-akustik
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Große Beachtung fand in der Bluesszene die junge britische SĂ€ngerin und Gitarristin Joanne Shaw Taylor. Völlig zurecht, denn schließlich spielt sie auf ihrer Telecaster einen absolut elektrisierenden Texas-Blues im Stile von Stevie Ray Vaughan. Dazu packt sie mit ihrer rauen Stimme ein Höchstmaß an emotionalem GefĂŒhl in ihre teils autobiographisch gefĂ€rbten Bluesnummern. Wer von ihrem Können eine Kostprobe hören möchte, sollte auf der neuen CD unbedingt das flirrende "Time Has Come" und den Blues-Shuffle "Bones" antesten. Absolut empfehlenswerte Rille fĂŒr alle Bluesfreunde!
Bernd Lorcher

TOSCA
No Hassle
K7 Records
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Auf ihrem neuen Player „No Hassle“  setzen Richard Dorfmeister und Rupert Huber wieder verstĂ€rkt auf die Kraft des musikalischen Flows, was die Abkehr von der songartigen Struktur des VorgĂ€ngers bedeutet. Herausgekommen ist eine ambitionierte und vielschichtige Mellow-Scheibe zwischen Dub, Downbeat, Ambient und Funk. Highligts auf der CD sind der Opener „My First“, „Elektra Bregenz“ und natĂŒrlich das TitelstĂŒck „No Hassle“.
Siggi Mayen

UNDERWATER SLEEPING SOCIETY
The Dead Vegas
Nordic Notes/Broken Silence
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Ich weiß nicht warum, aber die neue Scheibe der sechs Finnen zaubert mir unwillkĂŒrlich ein verschmitztes Grinsen ins Gesicht. Vielleicht weil ihre dritte Scheibe „The Dead Vegas“ nun endlich auch in deutschen CD-LĂ€den zu haben sein wird und damit die Fangemeinde hierzulande sprunghaft ansteigen dĂŒrfte. Da bin ich mir ganz sicher, denn „The Dead Vegas“ ist noch um einiges besser als die VorgĂ€nger „All Other Lights Go Out“ und„Future On A Plate“. Nicht zum ersten Mal werden ihre Songs mit denen von Radiohead verglichen, wobei ich anmerken will, dass Underwater Sleeping Society zuweilen in dĂŒster-folkige Gefilde abgleiten und einen entspannteren Reimflow den Amplifiern entlocken. Auch ist mitunter ein gewisser wohltuender Hang zur AtonalitĂ€t nicht zu ĂŒberhören.
Frank Zöllner

URLAUB IN POLEN
Liquid
Strange Ways/Indigo
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Auch das vierte Album von Jan Philipp Janzen und Georg Brenner schickt den geneigten Fan auf eine musikalische Achterbahnfahrt, die nicht selten mit einer Fahrt voll gegen die Wand endet. FĂŒr „Liquid“ haben die Beiden eindeutig an mehr Knöpfchen gedreht als ĂŒblich und servieren uns in den 9 Tracks eine kĂŒhne Sound-Architektur aus symphonischem GitarrenlĂ€rm, rollenden Shuffles, Synthie-Idylle, kernigen Rockstatements und abenteuerlichem Elektro-Knarzen. Was sich zuerst wie technoide StörgerĂ€usche anhört, destilliert sich schließlich zu einem ungemein groovenden Floorburner. Dann wieder verarbeiten die „Polenurlauber“ einen knalligen Dosensound mit Sampling-Gimmicks zu einem raubeinigen Rocksong, bei dem das Slide-Röhrchen Überstunden machen muss.
Frank Zöllner

ANDREAS VOLLENWEIDER
Air
Content Rec./edel
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Wieder mal eine neue CD von Harfinist Andreas Vollenweider, der auf „Air“ seinen Gedanken und GefĂŒhlen freien Lauf lĂ€sst. Vollenweiders lyrisches Harfenspiel wird dezent von verschiedenen Instrumenten wie Schlagzeug, FlĂŒgelhorn und Saxophon umspĂŒlt. Dazu gibt es gelegntliche Stimmen wie auf „Prescious Smile“ zu hören. Interessant sind auch die beiden StĂŒcke „The Golden Voice“ und „All The Shakin’“ (auf der Bonus-CD zu finden). Hier arbeitete Vollenweider mit Xavier Naidoo zusammen. Diese CD könnte also auch durchaus die Naidoo-Fangemeinde interessieren.
Simone Theobald

WELCOME TO EUROPE
Artists For Europe
7Us/H’art
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Auf dieser Doppel-CD wurde der Song „Welcome To Europe“, das „musikalische PlĂ€doyer fĂŒr ein Vereintes Europa“, von zahlreichen Bands und KĂŒnstlern aus ganz Europa (u.a. Italien, Frankreich, Polen, Kraotien, Israel) in völlig unterschiedlichen Versionen ausgearbeitet. Das stilistische Spektrum reicht von Rock, Pop, Folk, Punk bis Metal und Alternative Rock. Insgesamt 30 KĂŒnstler intonieren die vom Donaueschinger Produzenten Rolf Wetzel geschriebene Komposition in ihrer eigenen Fassung, wobei der gecoverte Song in insgesamt 20 (!) Sprachen auf den beiden Silberscheiben eingesungen wurde. Zu den Interpreten zĂ€hlen u.a. Balcony Airplay, Nektarios, SternenfĂ€nger, Talisman und Tobias Biedert - Die Aktion „Artists For Europe“ geht Mitte diesen Jahres ĂŒbrigens in die zweite Runde. Alle Schulbands, EinzelsĂ€nger, Schulklassen und Musik-AGs sind aufgerufen, sich fĂŒr das diesjĂ€hrige Euro-Musique-Festival am 21.06.2009 zu bewerben, in dem sie den „Welcome To Europe“-Song in einer neuen Fassung bearbeiten. NĂ€here Informationen hierzu gibt es unter www.welcometoeurope.de .
Simone Theobald

THE WHITEST BOY ALIVE
Rules
Bubbles Records/Groove Attack
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Die Berliner Truppe um den SĂ€nger & Gitarristen Erlend Oye war mal wieder im Studio und legt mit „Rules“ ihr erstes voll tanzbares Album vor. Waren ihre VorgĂ€nger noch eher verhalten Dance-orientiert, kreisen die elf neuen Tracks im Hörfeld zwischen ultimativem Groove, House, Club und trockenen WellenbĂ€ndern. Zu den in Zeitlupe gebrochenen Beats und jeder Menge gut verdaulicher House-Tunes gesellen sich die unverwechselbaren und fragilen Vocals von Frontman Oye und machen „Rules“ zu einem FĂŒllhorn cool-abgehangener Rhythmen mit Hörwurm-Garantie.
Frank Zöllner

FRANK ZANDER
F.B.I./Donnerwetter
Zett Records/DA Music
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Frank Zander ist Kult! Deshalb erscheinen nun auch seine beiden Alben „F.B.I.-Franks beknackte Ideen“ aus dem Jahre 1977 und „Donnerwetter“ aus dem Jahre 1979 auf einer edel ausgestatteten Doppel-Digipack-CD. Remasterter Sound und insgesamt 4 Bonustracks (u.a. „Aerobiegsam“) runden die Sache ab. Anspieltipps auf den beiden Scheiben sind Songs wie „Oh, She Loves Banana“, „Rauchen macht frei“ und „Guru Guru“.
Simone Theobald 

 

 

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