inMusic | Bei Fußenkreuz 11 | D-66806 Ensdorf | Germany | Phone: ++49 6831-5095-30 | Fax: ++49 6831-5095-32 | eMail

JUNI/JULI 2007
Home | inMusic - da ist Musik drin!


@@@@@@ ĂŒberragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mĂ€ĂŸig
@ schlecht

AJ-Gang
Das einzige, was zÀhlt
Brennglas,
www.aj-gang.de
@@@@@


Löblich, dass sich eine deutsche Band den „Tierschutz“ auf die Flagge geschrieben hat und ihre Botschaft auch noch so unterhaltend rĂŒberbringt. Die AJ-Gang setzt auf der neuen Scheibe auf ein sehr breites musikalisches Spektrum, das von Rock ĂŒber funky Grooves, BlĂ€sersounds bis  HipHop reicht. Sehr gitarrenlastig und druckvoll kommt das TitelstĂŒck aus den Boxen, wĂ€hrend „Ritter des Jahrtausends“ funky Laune verbreitet. NatĂŒrlich kommt auch der Tierschutzgedanke in Songs wie „Ich will leben“ und „Bruno“ nicht zu kurz. Musik mit Herz und Verstand und einer unterstĂŒtzenswerten Message!
Rainer Guérich

 
Akanoid
Cocktail Pop
Echozone/SPV
@@@@@


Hinter Akanoid verbergen sich die beiden Masterfader Hilton Theißen und Uwe LĂŒbbers, die bereits mit ihren beiden Vorab-EP‘s „On Air Again“ und „Usual Freak“ fĂŒr reichlich GesprĂ€chsstoff unter den Stroboskopen sorgten. Der Longplayer liefert 60min lang erstklassige Dance-Rhythmen, groovende Vibes und atmosphĂ€rische New Wave-Reminiszenzen. Dazu kombinieren Akanoid ihre ganz persönliche Hommage an die 80er Jahre mit jeder Menge Synthie-Pop-Appeal, psychedelischen FlĂ€chen und emotionalen Vocals soweit die Ohren reichen.
Simone Theobald



AMOS
Imperator Of Pop
Sounds Of Subterranial
@@@@


Alle, die den „alten Disco-Zeiten“ der 70er&80er Jahre immer schon eine TrĂ€ne nachgeweint haben, bekommen mit der vorliegenden Scheibe genau die richtige Medizin, um sich endlich besser zu fĂŒhlen. Schnell die alte Glitzer-Jacke aus dem Schrank geholt und hoffentlich passt die Aufreißer-Jeans noch, wenn AMOS vom ersten Akkord an die Plateausohlen kreisen lassen. Denn auf „Imperator Of Pop“ heißt es durchtanzen bis in die frĂŒhen Morgenstunden, der Chillout fĂ€llt diesmal aus. Die Rille hĂ€lt alles parat, was John Travolta&Co wieder aus ihren GrĂ€bern holt! Funky BlĂ€sersections, bullige BasslĂ€ufe und schweißtreibende HĂŒftschwinger-Beats. HOT!
Frank Zöllner


Keren Ann
Keren Ann
Delabel/EMI
@@@@


Auch die bereits 5.Soloscheibe der 33jĂ€hrigen Singer/Songwriterin ist so wenig französisch wie das MĂŒnchner Oktoberfest. Keren sieht sich selbst musikalisch eher als Kosmopolitin, die in ihre Songs die unterschiedlichsten Strömungen und Rhythmen einfließen lĂ€sst. So auch auf ihrer selbstbetitelten neuesten Einspielung, die in den besten Momenten wie eine Mischung aus eingĂ€ngigem Depri-Pop, Akustik-Nummer und echtem Underground-Bonbon klingt. So entstehen kreative ErgĂŒsse, die fĂŒr den interessierten Hörer immer wieder neue Überraschungen parat halten und mit der charismatisch-kratzigen Stimme von Keren Ann auf eine emotionale Achterbahnfahrt einladen.
Frank Zöllner


Bobby Bare JR’s YCSL
The Longest Meow
Hazelwood/Indigo
@@@@


Wie nicht anders zu erwarten, ist auch die neue Scheibe von Mr. Bare eine wahre Fundgrube an ausgefallenen Ideen und musikalischen Spielereien. Auch bei „The Longest Meow“ klemmt mal wieder jede Genreschublade. So erlauben sich Bobby und seine Crew neben reinrassigen Gitarrenknallern und ungeschminktem Garagenfeeling auch jede Menge AusflĂŒge in Akustik-Gefilde, verbreiten Country-Flair und ungeschminktes Rockfeeling, um gegen Ende mit einer herzzerreißenden Folkballade aufzuwarten. NatĂŒrlich alles handgemacht und ohne Elektro-Equipment!
Fabian Hauck


Esther Bertram
Alchemy Of The Heart
Exil/Indigo
@@@


Ein sehr vielschichtiges Album von der Nu Folk Vertreterin Esther Bertram, die auf „Alchemy Of The Heart“ ihren ganz persönlichen Seelenstriptease vollfĂŒhrt. Leicht fließende atmosphĂ€rische Nummern wie der Opener „The Secret Fire“ wechseln mit sperrigeren StĂŒcken, in die Esther ihre ganze stimmliche Kraft legt. Vielleicht etwas zwiespĂ€ltig das Ganze, aber dennoch hörenswert.
Rainer Guérich


Mario Biondi And The High Five Quintett
Handful Of Soul
Intuition/Sunny Moon
@@@@


Bevor der in Sizilien geborene SĂ€nger Mario Biondi seine Leidenschaft fĂŒr Jazz, Soul und R&B entdeckte, hatte er in seiner Heimat Italien bereits sieben Dance-Singles veröffentlicht und in den Charts platziert. Auf „Handful Of Soul“ kann er sich nun endlich seiner eigentlichen Bestimmung widmen und zusammen mit einer Hand voll ausgesuchter Studiomusiker eine Soul-Scheibe wie aus einem Guss einspielen. Dabei greifen die Musiker auf einige Jazz&Soul-Klassiker von Bill Withers bis Henry Mancini zurĂŒck und liefern dazu jeweils ein zeitgemĂ€ĂŸes und verdammt groovendes Update. Und ĂŒber allem schwebt die rauchig-soulige Stimme von Mr. Biondi, der jedem Song ein sĂŒffiges Bar-Feeling verleiht.
Simone Theobald


The Bird And The Bee
The Bird And The Bee
Blue Note/EMI
@@@@


Hinter The Bird And The Bee stecken die beiden Musiker Inara George und Greg Kurstin, die sich fĂŒr ihr DebĂŒtscheibe eine Mischung aus American-Pop, Ambience-Anleihen und Elektro-Feeling ausgedacht haben. Ein warm-weicher Sound ist entstanden, der einen mit entspannten Grooves und hypnotischen Vocals auf Anhieb in seinen Bann zieht. Treibende Shuffle-Beats und weitgespannte Melodiebögen runden das Ganze gekonnt ab und hinterlassen eine sommerlich-frische Duftmarke.
Fabian Hauck


JJ CALE
Gold
Universal Music
@@@@


Wer den Tulsa-Sound von JJ Cale noch nicht kennt, findet hier eine schöne Doppel-CD-Kollektion seiner Klassiker in bester AufnahmequalitÀt. Zeitlose Musik, die wohl niemals irgendeine Patina ansetzen wird.
Duklas Frisch


JOHN CALE
Gold
Universal Music
@@@@


Empfehlenswerte digital remasterte Doppel-CD Kollektion von John Cale mit zahlreichen seiner Klassiker aus den 70iger Jahren und Bonustracks. Der Schwerpunkt liegt auf Alben wie "Fear", "Slow Dazzle" und  "Helen of Troy".
Duklas Frisch


MARY CHAPIN CARPENTER
The Calling
Zoe Records/in-akustik
@@@@@


Die Nashville-Folk-Veteranin Mary Chapin Carpenter legt nach dreijĂ€hriger Pause endlich mal wieder mal ein neues Album vor. Das Warten hat sich gelohnt, denn das Songspektrum auf "The Calling" ist von sehr gefĂŒhlvoller und poetischer Natur. Einen Anspieltipp in der 13gĂ€ngigen Songkollektion besonders hervorzuheben, ist eigentlich nicht möglich, da jede Nummer eine ganz spezielle Stimmung einfĂ€ngt. Dennoch empfehle ich zum Reinhören mal Songs wie „The Calling“ und „It Must Have Happened“. Eine schöne Scheibe...
Minky Stein


CLASSIC COUNTRY
Gold
Universal Music
@@@@@


Auf diesem gelungenen Doppel-decker sind die Country-Smash-Hits von 1951 bis 1989 vertreten. Eine Fundgrube fĂŒr alle Country-Fans mit Songs von KĂŒnstlern wie Hank Williams, Tennessee Ernie Ford, Loretta Lynn, Dolly Parton, Glen Campbell und vielen anderen.
Duklas Frisch


Coburn
Coburn
Great Stuff/Groove Attack
@@@@


Mit ihrer Dancenummer „We Interrupt This Programme“ mischten Coburn aka Tim Healey und Pete Martin die Szene 2005 auf. Nun steht ihre DebĂŒtscheibe an, die das volle Programm an Partyhoues mit satter Elektronik-Komponente und gelegentlichen Rap-Shouts bietet. Besonders gelungen sind StĂŒcke wie „Razorblade“ und „Beyond Dawn“.
Siggi Mayen


Leonard Cohen
Songs Of Leonard Cohen
Songs From A Room
Songs Of Love And Hate
Columbia/Sony BMG
@@@@


Leonard Cohen Fans dĂŒrfen sich auf ĂŒberarbeitete Reissues seiner ersten drei Alben freuen. Die hochwertigen Neuauflagen im Book-Digipack sind klanglich entstaubt und halten neben aufschlussreichen Fotos und neuen Liner Notes natĂŒrlich auch  spezielle Bonustracks parat. So gibt’s auf „Songs Of Leonard Cohen“ (1967) zwei Titel aus der legendĂ€ren John Hammond Session, „Songs From A Room“ beinhaltet einen Bonustrack mit David Crosby („Nothing To One“). Last not least gibt’s auch noch „Songs Of Love And Hate“ (1971) in einer schicken Neuversion.
Fabian Hauck


Daddy Giljoteen
Once They Call Me A Prodigy
Nordic Notes/Broken Silence
@@@@


Interessante Scheibe, die die finnische Band Daddy Giljoteen hier vorlegt. Flirrende Surfgitarren treffen auf Mundharmonika,  degenerierten Gesang, Blues, Rock und amerikanische Roots-Musik. Alles sehr unberechenbar und voller Überraschungen. Hört euch hierzu mal den Opener „Do The Skeleton“ und den wunderbar gringenden „Gathering Blues“ an.
Duklas Frisch


Dead Guitars
Airplanes
Echozone/SPV
@@@@@@


Die Dead Guitars haben hier ein  wunderbar melancholisches Indie-Juwel eingespielt. Schon der siebeneinhalbminĂŒtige Opener „Name Of The Sea“ ist von der Songstruktur meisterhaft aufgebaut: Melancholische Parts wechseln mit Akustikgitarren, meterhohen GitarrenwĂ€nden und flirrenden Sounds. DarĂŒber legt sich der timbre-mĂ€ĂŸig wĂ€rmende Gesang von Carlo mit gelegentlicher weiblicher Stimmdoppelung. Klasse! Neben prickelnder Wave-AtmosphĂ€re gibt es aber auch ‘ne Menge Pop-Appeal mit Gute Laune-Faktor, man höre hierzu nur „Feels Alright“. Eine tolle Scheibe ohne jedes Verfallsdatum.
Rainer Guérich


Gitarrenweltrekord 2007
The Ultimate Smoke On The Water Show First Edition
Zounds/
www.zounds.de
@@@@


Am 23.06.07 findet in Leinfelden-Echterdingen der Gitarrenweltrekord statt. Als kleine Einstimmung auf dieses Event erscheint dieser Sampler, auf dem 14 Bands den bekannten Deep Purple-Klassiker „Smoke On The Water“ in ungewohnten Coverversionen spielen. Von Ska bis Country ĂŒber HipHop bis Alternative und Country reicht das stilistische Spektrum, sogar  ein echter Spielmannszug ist zu hören. Bleibt noch zu erwĂ€hnen, dass Gotthilf Fischer den Gitarrenweltrekord am 23.06.07 höchstpersönlich dirigieren wird.
Simone Theobald


Greifenkeil
Symbol
Grentzwert/Alive
@@@@


Zweite Scheibe des Musik- und Performance-Projekts Greifenkeil. Inspiriert wurde die CD ĂŒbrigens von archĂ€ologischen Funden des Jahres 2005 in Goseck, die musikalisch zu einer konzeptionellen Reise in 3 Akten mĂŒndeten: Trauer, Passage und Wiedersehen. Musikalisch sehr kunstvoll umgesetzt mit Ambient-KlĂ€ngen, Heavenly Voices und clubtauglichem Electro.
Minky Stein


JJ GREY & MOFRO
Country Ghetto
Alligator Records/in-akustik
@@@@


JJ Grey  kommt aus Jacksonville, Nordflorida und legt auf Alligator Records eine Scheibe vor, die zwischen Gospel, Funk und Swamp-Blues eine erstaunlich vielfĂ€ltige musikalische Mischung bereithĂ€lt. Die einzelnen Nummern werden getragen von Grey's ausdrucksstarker Stimme - das macht Spaß und sorgt fĂŒr erstklassigen Hörgenuss!
Bernd Lorcher


Hayseed Dixie
Weapons Of Grass Destruction“
Cooking Vinyl/Indigo
@@@@


Einen Stilmix wie ihn Hayseed Dixie auf ihrem neuesten Album aus den Ärmeln schĂŒtteln, kann nur in der Abgeschiedenheit der amerikanischen Appalachen entstehen. Nur hier in der ungestörten Ruhe der Natur kann man auf die Idee kommen, typische Rhythmen des Bluegrass mit dem Rock von AC/DC zu kreutzen. So geschehen auf dem ersten Album der Hayseed Dixie. Auf „Weapons Of Grass Destruction“ stehen Klassiker der Sex Pistols, Judas Priest, der Beatles und Status Quo auf dem Spielplan und werden mit fingerflinken Happy-Banjo-Verzierungen, Country-Flair und mit viel Liebe zum Detail auf eine musikalische Achterbahn geschickt. Genial verrĂŒckt!
Minky Stein


Here Comes Trouble
Volume One
TV Eye/Rough Trade
@@@@


Es ist immer zu begrĂŒĂŸen, wenn eine Plattenfirma hin und wieder auch unbekannten Bands eine Plattform bereitstellt, um ihre kreative Potenz einem breiteren Publikum vorzustellen. Deshalb ein großes Lob an TV Eye-Records, die mit ihrer lose gestrickten Sampler-Sammlung einen idealen Startplatz fĂŒr Newcomer bieten. Volume eins der Serie, erstklassig zusammengestellt von Frank Popp, steht ganz im Zeichen von Indie-Rock und Garage und ĂŒberrascht mit einer gekonnten Mixtur aus Newcomern und „alten Hasen“ wie Dinosaur Jr. So entsteht eine ĂŒberaus spannende AtmosphĂ€re und ein rockig-punkiger Diskurs ĂŒber unterschiedliche, musikalische Sichtweisen.
Frank Zöllner


Candye Kane
Guitar’d And Feathered
Ruf Records/in-akustik
@@@@@


Optisch ist Candye Kane schon ein schrĂ€ges Huhn, zumindest was das Federkleid  angeht, das sie gerne anzieht. Musikalsisch spielt sie aber einen absolut genial verrĂŒckten und unterhaltenden Gitarrenblues, den sie mit großartiger Stimme intoniert. NatĂŒrlich auch auf dieser Scheibe, zu der sie eine Vielzahl hochkarĂ€tiger GĂ€ste eingeladen hat: Sue Foley, Ana Popovic, Popa Chubby, Bob Margolin u.v.m. Anspieltipps sind „My Country Man“ und „When I Put The Blues On You“.
Bernd Lorcher


DJ KENTARO
Enter
NINJA TUNE/Rough Trade
@@@@


Nachdem DJ Kentaro in der Szene schon seit langem einen exzellenten Ruf genießt, war es an der Zeit, nun auch mal einen Longplayer zu veröffentlichen. Dass der Produzent und Masterfader sein Handwerk versteht, macht die schmackhafte Mischung auf „Enter“ mehr als deutlich: Drum’n’Bass, HipHop, Funk und Techno fusionieren zu einem absolut geilen Sound. Als GĂ€ste mit dabei waren u.a. Pharcyde („Keep On“) und Spank Rock („Free“).
Siggi Mayen


King Khan & The Shrines
What Is
Hazelwood/Indigo
@@@@


Die neue Scheibe von King Khan und seinen Shrines steigt diesmal tief in die 60er Jahre. Psychedelische Monster treffen auf  einen amtlichen Garagensound  mit schillernder Beatmusik und energetischen Surfgitarren. Wehe, wenn sie losgelassen...
Minky Stein


ALISON KRAUSS
A Hundred Miles Or More
Rounder Records/in-akustik
@@@@


Alison Krauss legt hier die etwas andere Best Of-Scheibe vor, denn keiner der Songs ist auf einem ihrer bisherigen Soloalben erschienen. Neben wunderschönen Duetten mit John Waite („Missing You“, „Lay Down Beside“), Brad Paisley („Whiskey Lullaby“) und James Taylor („How‘s The World Treating You“) lohnt insbesondere das Reinhören in die 5 neuen, bisher unveröffentlichten StĂŒcke. Als Anspieltipp empfehle ich hierzu „You‘re Just A Country Boy“.
Bernd Lorcher


Mariam Kriener
Keynotes
Zaria Music
@@@@


Ein sehr beachtenswertes Album, welches SĂ€ngerin Mariam Kriener mit Produzent Jonas Hammond, der auch fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Teil der Instrumente verantwortlich war, hier eingespielt hat. SĂ€ngerin Mariam zeigt  ihre soulige Klasse direkt am Anfang der CD in der tanzbaren Afro-Fusion „Hands Off (What’s Mine), wobei auch ihr stimmliches Duett mit Jonas in „You Can’t Play Me“ sehr gelungen ist. Smooth ‘n’ jazzig wird’s  in der balladesken Nummer „I Waited Too Long“. ErwĂ€hnenswert ist die glasklare und sehr prĂ€gnante Produktion, die bei der Abbildung des Instrumentariums und der Stimmen eine Herausforderung fĂŒr jede gut bestĂŒckte Hifi-Anlage sein dĂŒrfte.
Rainer Guérich


Toni L. & Safarisounds
Funkanimal
360 Grad Records/Rough Trade
@@@@


Toni L (Advanced Chemistry) fusioniert auf dieser Scheibe Funk mit Rap und das sehr anstĂ€ndig. FĂŒr Toni L. bedeutet Funk den animalischen Vibe  und den holt er sich auf Tracks wie „Hier geht der Funkjoker“ und „Dir fehlt das Funkanimal“.
Fabian Hauck


Malia
Young Bones
Epic/Sony BMG
@@@@


FĂŒr die in der ostafrikanischen Republik Malawi geborene und in London wohnende Malia ist „Young Bones“ bereits ihre 3. Einspielung. Wie bereits auf den beiden VorgĂ€ngern „Yellow Daffodils“ und „Echoes Of Dreams“ stehen auch auf ihrer neuesten Scheibe melodiebetonte und sehr emotionale Soul&Jazz-Songs im Vordergrund. Dabei bewegt sich Malia sehr selbstsicher zwischen verrauchter Bar-AtmosphĂ€re, souligem Ohrwurm und französischem Chanson. NatĂŒrlich huldigt sie auch ihren musikalischen Vorbildern Nina Simone und Billie Holiday. Dazwischen gibt’s entspannte Latin-Grooves, clubtaugliche Pop-Intermezzi und puristische Feuerzeugballaden, die „Young Bone“ zu einer ĂŒberaus kurzweiligen und abwechslungsreichen Soul-Scheibe machen.
Frank Zöllner


Malik
Gerecht GerÀcht
Kanakstarrs Rec./Sony BMG
@@@@


Malik aka Ismael Hares einfach als neuen Rap-Zugang in der deutschen Szene zu beschreiben, wĂŒrde der Sache und der Lebensgeschichte des in Kabul/Afghanistan geborenen Rappers nicht gerecht werden. Seit seiner Geburt leidet Ismael an einem Gendefekt, der ihn zwingt, im Rollstuhl zu sitzen . So kann man sich denken, dass seine ersten „Schritte“ in der deutschen Musikszene nicht gerade einfach waren. Nicht nur einmal musste Malik sich bespucken, verhöhnen und als KrĂŒppel beschimpfen lassen. Diese Zeit ist nun endgĂŒltig vorbei, denn mit GrĂŒndung seines eigenen Labels geht auch gleich seine DebĂŒt-Scheibe an den Start, auf der Malik so richtig zum Rundumschlag gegen Plattenindustrie, falsche Rapper und eine verlogene Gesellschaft ausholt. Ein knallharter Stoff, der nicht selten schockiert! Aber mal ehrlich, Malik hat mit seinen Texten verdammt oft recht!
Fabian Hauck


John Mayall & The Bluesbreakers
In The Palace Of The King
Eagle Records/edel
@@@@@@


Mit dem Kauf einer John Mayall-Scheibe kann der geneigte Blues-Fan eigentlich nicht viel verkehrt machen, bĂŒrgt der Weißschopf doch schon seit vielen Jahrzehnten fĂŒr QualitĂ€t in Sachen Zwölftakter. Seine neue Scheibe hat Mayall zu einem Großteil Freddie King gewidmet, von dem er mit „You Know That You Love Me“ und „You’ve Got Me Licked“ auch gleich 2 StĂŒcke  gecovert hat. Highlight der CD ist  „Palace Of The King“, das mit Buddy Whittington’s genialer Leadgitarre und BlĂ€serfragmenten schön nach vorne marschiert. Ein Sahneschnittchen!
Rainer Guérich


The Mission
God Is A Bullet
Oblivion/SPV
@@@@@


Großartiges neues Album von The Mission, bei dem viele Songs das Potential dazu haben, Klassiker zu werden. Man hört, dass Wayne Hussey & Gefolgschaft auch nach 21 Jahren noch nichts von ihrer Spielfreude verloren haben. NatĂŒrlich rockt die Scheibe auch richtig gut nach vorne.
David Comtesse


Gary Moore
Close As You Get
Eagle Rock/edel
@@@@@


Mir persönlich haben die bluesig ausgerichteten Platten von Gary Moore immer am besten gefallen. Auf „Close As You Get“ geht’s zum GlĂŒck in diese Richtung, wobei der legendĂ€re Gitarrist einige wirklich tolle Bluesnummern geschrieben hat. Beispielsweise das sehr atmosphĂ€rische und balladeske „Trouble At Home“ oder das EröffnungsstĂŒck „If The Devil Made Whisky“ mit   besonders raubeinigen Vocals und shuffelndem Gitarren-Groove. Dazu gibt’s noch gut abgeschmeckte Coverversionen von John Mayall („Have You Heard“) und Sonny Boy Williamson („Eyesight To The Blind“, „Checkin’ Up On My Baby“).
Bernd Lorcher


Alan Morse
4 O’Clock And Hysteria
Inside Out/SPV
@@@@@


Eine tolle Scheibe, die Spock’s Beard Gitarrist Alan Morse mit „4 O’Clock And Hysteria“ vorlegt. Auf seiner Soloscheibe verbrĂ€t er vorzugsweise Kompositionen, die auf ein regulĂ€res Spock’s Beard-Album nicht gepasst hĂ€tten. Zu hören gibt es erstklassig eingespielten, instrumental verschachtelten, progressiven Instrumental-Fusionrock, der auch mal eine funkige Gangart („First Funk“) oder jazziges Flair verbreitet. Mit von der Partie sind natĂŒrlich auch die Spock’s Beard Crew, sein Bruder Neal und der ehemalige Mahavishnu Orchestra-Geiger Jerry Goodman. Geniale Scheibe, die 5 Punkte verdient hat!
TimBeldow


N.O.H.A.
Dive In Your Life
Unique Records/Groove Attack
@@@@


Die wichtigste VerĂ€nderung bei Noise.Of.Numan.Art aka N.O.H.A. gleich zu Anfang. Die lĂ€ngjĂ€hrige Frontfrau Samantha Leigh-Brown verließ vor der Produktion der vorliegenden Scheibe die Band, aber mit der charmanten Minerva Diaz-Perez wurde ein charismatischer Ersatz gefunden. Was den gewohnten Urban-Style aus Drum&Bass, Pop, Jazz, Soul und Clubsound-Fusion angeht, sind die Kosmopoliten ihrem groovenden Polysound treu geblieben. Erneut beweisen N.O.H.A. ihr enormes Repertoire und ihre Bandbreite, ĂŒberraschen mit raumgreifenden Soundskizzen und melodischem Charme, nur um im nĂ€chsten Moment in neue klangliche Dimensionen vorzustoßen.
Frank Zöllner


Jus Nyce
The Change Up
Orkaan Music/mp3.de
@@@@


Jus Nyce wird im heimischen New York als neue Rap-Hoffnung und ernstzunehmende Konkurrenz gegenĂŒber der ĂŒbermĂ€chtigen West-Coast-Front gefeiert. Mit „The Change Up“ erscheint seine DebĂŒtrille auch in Germany. Sehr angenehm fĂ€llt dabei als erstes auf, dass Jus Nyce aka Gibert D. Oyala aufgrund seiner Herkunft nichts mit Gangstern, Waffen und Drogen am Hut hat und sich ganz auf die „wahre“ Lyrik der Straßen konzentrieren kann. Ein Umstand, der sich in den Songs ĂŒber Rassenprobleme, Arbeitslosigkeit und Gewalt niederschlĂ€gt. Wenn Mr. Nyce es jetzt noch schafft, nicht bereits im Opener das Wort „Fuck“ mindestens 20mal zu sagen, wird „The Change Up“ zu einem gelungenen Auftakt.
Fabian Hauck


DAVID OLNEY
Lenora
Strictly Records/in-akustik
@@@@@


Vom ganz großen Erfolg blieb David Olney bisher zwar verschont, seine Alben sind aber allesamt Spitze. NatĂŒrlich auch dieses Livealbum, das in Holland wĂ€hrend der letzten beiden Jahre mitgeschnitten wurde. Darauf zu hören sind seine besten Songs in beeindruckenden Liveversionen, Singer/Songwriter-Kunst auf hohem Niveau!
Bernd Lorcher


Patenbrigade: Wolff
Hochstapler
Zweieck Rec./Soulfood
@@@@


Schon als Kinder hatten Sven Wolff und Lance Mutdock eine SchwĂ€che fĂŒr BaustellengroßgerĂ€te. Besonders faszinierend fanden sie die lauten Baumaschinen und die monotonen AblĂ€ufe einer Großbaustelle. Das hat sich selbstverstĂ€ndlich auch in ihrem „Electro Ambient fĂŒr TurmdrehkranfĂŒhrer“ niedergeschlagen. Musikalisch vorwiegend instrumental gehalten gibt es auf dieser CD eine Menge „Hochstapler“-Elektronik..
Minky Stein


Radio Disco
Mixed&Compiled by Boris Dlugosch&RadioSlave
Ministry Of Sound/edel
@@@@@


Neues aus dem Hause Ministry Of Sound bedeutet immer neuer Stoff von der House&Club-Szene, aber immer einen Kick anders und einen Step mehr nach vorne. So auch im Fall der vorliegenden Doppel-Scheibe, die diesmal den beiden Szene-DJ‘s Boris Dlugosch und RadioSlave gewidmet ist. Die ließen sich nicht lumpen und zeigen auf insgesamt 33 Tracks was mit KreativitĂ€t und Einfallsreichtum heute in der Remix-Szene möglich ist. Dabei greifen die Masterfader auf neueste Produkte von KĂŒnstlern wie Trentemöller, Vitalic, Franz Ferdinand, Toby Tobias und Stefan Goldmann zurĂŒck und drehen die Tracks gekonnt durch den Vocoder-Elektro-Synthie-Schredder. Besonders interessant wird das Ganze, wenn wir uns ansehen, wie unterschiedlich die beiden KĂŒnstler das gleiche Thema bearbeiten, etwa bei dem Track „Moan“ von Trentemöller. Echt geniales Teil!
Frank Zöllner


Radio Slave
Misch Masch
Fine/Rough Trade
@@@@


Die bereits legendĂ€re Compi-Sammlung „Misch Masch“ aus dem Hause Fin-Records geht mit vorliegender Doppel-Rille in die 4. Runde und ĂŒberrascht den Hörer erneut mit einem bizarren Kaleidoskop angesagter Lounge&Club-Musik. Konnte man fĂŒr die VorgĂ€nger Cracks wie die Tiefschwarz-BrĂŒder, das Freeform Five-Kollektiv und DJ Hell gewinnen, so zeichnet fĂŒr die beiden neuen Silberlinge niemand Geringerer als Matthew Edwards aka Radio Slave aka Rekid aka Sea Devils verantwortlich. Der 35jĂ€hrige Resident-DJ in Londons Milk Bar vertraut auf seine avantgardistische KreativitĂ€t und serviert einen Soundcocktail ganz eigener Poesie. Von seinem lĂ€ssigen Groove und seinen stimmigen Synthie-LĂ€ufen lassen sich Moby, Trentemöller, Canvas und die Pet Shop Boys nur zu gerne zu neuen Soundufern tragen.
Frank Zöllner


The Sandsacks
Folk Show
RCO/Sony BMG
@@@@


Freunde irischer KlĂ€nge kommen bei dem Pub-Sound der Berliner The Sandsacks auf ihre Kosten. Ganz im Stile traditioneller, irischer Musik erklingen Instrumente wie Geige, Bodhran, Whistle und natĂŒrlich der charakteristsche mehrstimmige Gesang. Sehr stimmig das Ganze, bei Songs wie dem atmosphĂ€rischen „Irish Set II“ kann man tatsĂ€chlich prima von der grĂŒnen Insel trĂ€umen. Ansonsten ist munteres Tanzen angesagt...
Ute Bahn


Sly & The Family Stone
A Whole New Thing
Stand!
There's A Riot Going On
Epic/Sony BMG
@@@@@


In den 60er und 70er Jahren verbanden Sly & The Family Stone sehr geschmackvoll Elemente aus Funk und Soul mit psychedelischen Beats. Wer die Band noch nicht kennt, hat jetzt die Gelegenheit, sich drei Alben von der Kulttruppe in  remasterter Limited Deluxe Edition mit jeder Menge Bonusmaterial einzuverleiben. Rereleased werden folgende Scheiben: das DebĂŒt „A Whole New Thing“ aus dem Jahre 1967, „Stand!“ (1969) und „There’s A Riot Going On“ (1971).
Bernd Lorcher


SOLID STEEL pres. DJ FOOD& DK
Now, Listen Again
Ninja Tune/Rough Trade
@@@@


DJ Food und sein kongenialer Partner DK starteten ihre Ninja Tune Radio Show “Solid Steel” bereits vor 6 Jahren. Einhergehend dazu gibt’s immer wieder geniale Mix-Compis wie diese hier. Darauf zu finden sind tolle Club-Bearbeitungen von Human League’s „Being Boiled“, Ram Jam’s „Black Betty“ u.v.a. Macht Spaß!
Siggi Mayen


SydÀn SydÀn
Au
Nordic Notes/Broken Silence
@@@


Es ist schon erstaunlich, wenn eine Scheibe aus dem fernen Finnland in meinem Player landet, die sich nicht zum Ziel gesetzt hat, mir mit ultrahartem Metal-Sound die SchĂ€deldecke wegzurasieren. Nein, das versuchen SydĂ€n SydĂ€n (zu deutsch: Herz Herz) mit einer verrĂŒckt-skurrilen Mixtur aus wildem Underground-Style, Alternative-Sound und ruppigen Indie-Anleihen. HierfĂŒr greifen die vier Finnen tief in die Trickkiste und fusionieren fĂŒr ihr aktuelles Album „Au“ atonale Soundcluster mit kehligem Geröchel, Tremoli-Gitarren mit erdigen Drumeinlagen oder Synthie-Elemente mit Akustik-Gitarre. Dazu packen SydĂ€n SydĂ€n lustige Texte, die von Monstern, Tigern oder Meerschweinchen handeln. Ich sag‘s ja immer, die finnischen Winter sind einfach zu lang!
Frank Zöllner


Stoneface & Terminal
Wide Range
Euphonic/Sony BMG
@@@@


Weitgespannte, sphĂ€risch-entrĂŒckte Klangkonstellationen sind das Markenzeichen der beiden deutschen DJ‘s Stoneface & Terminal. Ihre elektronischen Pop-Installationen sind in den Clubs rund um den Globus zu Hause. Mit der vorliegenden Rille stellen die Beiden ihr seit langem erwartetes DebĂŒtalbum vor und greifen mit Tracks wie „Venus“, „Super Nature“ oder „Another Day“ auf einige ihrer erfolgreichsten Arbeiten zurĂŒck. Dazu werden Beats in Zeitlupe gebrochen, technoide Synthie-Töne durch den Vocoder geschickt und mit massiven Oldschool-Basslines verarbeitet. So entstehen wahre Tranceburner, die alle Großraumschuppen zum Überkochen bringen oder entspannte Vibes fĂŒr die Chillout-Lounge.
Siggi Mayen


OTIS TAYLOR
Definition Of A Circle
Telarc/in-akustik
@@@@@


In Hochform prĂ€sentiert sich Otis Taylor auf seinem mittlerweile achten Album. „Definition Of A Circle“ lebt u.a. von seiner ungewöhnlichen Instrumentierung (u.a. Cello, Kornett). Eindringlich und ohne falsches Pathos bringt Otis seine Botschaft glaubhaft rĂŒber. FĂŒr zusĂ€tzliche Glanzpunkte sorgen die Gastauftritte von KĂŒnstler wie Gary Moore und Charlie Musselwhite.
Duklas Frisch


Hans Theessink
Slow Train
Blue Groove
@@@@@@


Starke Scheibe, die der Blueser und Rootsmusiker Hans Theessink hier mit seiner Band eingespielt hat. In der abgeschiedenen und wunderschönen SĂŒdsteiermark fand der KĂŒnstler die nötige Ruhe und Inspirationsquelle,  um seinen „Slow Train“ auf die Reise zu schicken. SĂŒdstaatenatmosphĂ€re pur mit stimmiger Slidegitarre, Mundharmonika, Mandoline und Theessinks sonorer Stimme, die einer Baumwoll-Plantage entsprungen sein könnte. Man höre hierzu nur einmal das exzellente „Katrina“ oder das TitelstĂŒck. Ein Juwel fĂŒr die CD-Sammlung  und ein Freudentag fĂŒr den Rezensenten .
Rainer Guérich


Tiger Baby
Noise Around Me
Divine Records/Cargo Records
@@@


Ihr DebĂŒt „Lost In You“ war in ihrer skandinavischen Heimat der absolute AbrĂ€umer und bescherte Benjamin Teglbjaerg und Nikolaj Gregersen nicht nur jede Menge Rotations bei MTV, sondern auch eine erstklassige Credibility. Jetzt liegt mit „Noise Around Me“ der Nachfolger in den CD-Playern und verspricht erneut die Floors zu erobern. Das musiklische Grundkonzept haben Tiger Baby dafĂŒr kaum verĂ€ndert. Wieder ist es eine einfĂŒhlsame Mixtur aus Lounge& Club-Sound, EBM und New Wave, die von warmen Frauen-Vocals gekonnt in Szene gesetzt werden. Mitunter legen Tiger Baby eine Portion zuviel Pop&Wohlklang in die Songs, was auf Dauer ein wenig Langeweile verbreitet. Hier wĂ€re weniger mehr!
Frank Zöllner


Transglobal Underground
Moonshout
Skycap/Rough Trade
@@@@


Wer bei Transglobal Underground eine Dance-Scheibe im herkömmlichen Sinne erwartet, dĂŒrfte sich verdammt wundern, denn ihre Club&Floor-Wurzeln haben die „Beat-Boys“ schon seit einigen Jahre hinter sich gelassen. LĂ€ngst haben sich TGU zu wahren Kosmopoliten entwickelt, die begierig die unterschiedlichsten Soundströmungen aus aller Herren LĂ€ndern wie ein trockener Schwamm aufsaugen. Auch ihre aktuelle Werkschau ist so ein Kaleidoskop der Vielschichtigkeit aus housigem Feeling, acidhaltigen Momenten, coolen BasslĂ€ufen und hypnotischen Vocals.
Frank Zöllner


MUDDY WATERS
Gold
Universal Music
@@@@


Muddy Waters gilt zweifellos als einer der einflussreichsten BlueskĂŒnstler. Mit dieser sorgfĂ€ltig remasterten Doppel-CD gibt es nun gleich 50 seiner besten StĂŒcke auf einen Schlag. Zeitlos sind hierbei nicht nur Songs wie „Louisiana Blues“ und „(I‘m Your) Hoochie Coochie Man“.
Duklas Frisch


Edu Weber & Bonneville
Tumbleweed
LeiCom/ 
www.jazz-network.com
@@@@


Wenn Edu Weber nicht gerade im Studio ist, um eine neue Scheibe einzuspielen oder mit seinen Saitenverzierungen als Sessionmusiker zu glĂ€nzen, kann man sicher sein, ihn irgendwo in den USA zu finden. Hier hat er in den letzten Jahren nicht nur ĂŒber 53.000 Kilometer zurĂŒckgelegt und ist dabei durch 35 Bundesstaaten gekommen, sondern hat den Blues sozusagen mit dem Staub der Highways eingeatmet. So ist auch seine neueste Einspielung, die er zusammen mit seinem Bluestrio Bonneville unter Dach und Fach gebracht hat, eine musikalische Verbeugung vor den verschiedensten Strömungen des Blues. Ob staubiger Desert-Style, harte Chicago-Rhythmen oder schwĂŒles Mississippi-Delta-Feeling, Edu Weber ist ein perfekter Gitarrenhandwerker und erspielt sich mit perlend-coolem Groove seinen eigenen Blues-Himmel.
Frank Zöllner
 


 inMusic | Bei Fußenkreuz 11 | D-66806 Ensdorf | Germany | Phone: ++49 6831-5095-30 | Fax: ++49 6831-5095-32 | eMail
© 2007 inMusic - alle Rechte vorbehalten!