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JUNI/JULI 2008
 | inMusic - da ist Musik drin!

 

@@@@@@ ĂŒberragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mĂ€ĂŸig
@ schlecht

 

A HUMAN
Third Hand Prophecy
Wall Of Sound/PIAS
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A.Human ist ein elektronisch-infiziertes GewĂ€chs aus der umtriebigen Londoner Club-Szene, das auf geniale Art groovige House-Tunes, New Wave-Reminiszenzen und Brit-Beats mit Hardstep-Vocals und EBM verbindet. FĂŒr ihre DebĂŒtrille haben die drei Protagonisten Dave, C More und Mellay elf hypnotische Deephouse-Smasher zusammengestellt, die vom ersten Akkord in ihren Bann ziehen und einen erstaunlich hohen Wiedererkennungswert transportieren. Locker aus der HĂŒfte schießen A. Human einen in weiten Bereichen tanzbaren Abchill-Mix ab, der die Elektro-Tek-Schiene ebenso sorglos bedient wie mit allerlei Psychedelic-VersatzstĂŒcken auf eine musikalische Achterbahnfahrt einlĂ€dt.
Frank Zöllner


ALLEZ ALLEZ
Best Of Allez Allez
Eskimo Recordings
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Eine Best Of-Kollektion der belgischen New Wave-Helden der 80er Jahre erscheint hier auf dem Eskimo Label, bei dem auch The Glimmers beheimatet sind. Darauf zu finden sind natĂŒrlich Nummern wie „African Queen“, „She‘s Stirring Up“ und „Marathon Dance“. Dazu gibt es natĂŒrlich auch noch Remixe, u.a. von Lindstrom & Prins Thomas und Aeroplane.
Minky Stein
 


THE AMBER LIGHT
Play
Superball Music/SPV
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Ein rhythmisches Fundament aus Alternative, Brit-Pop, Garagenfeeling und viel Raum fĂŒr Gitarrenfrickeleien liefern The Amber Light auf i„Play“. Bevor der Dreier um SĂ€nger/Gitarrist&Keyboarder Louis Gabbiani den Weg ins Studio fand, war er als Support fĂŒr Bands wie New Model Army und Marillion auf einer ausgedehnten Europa-Tour. Vielleicht auch ein Umstand, der die Amber Light- Songs im Ganzen gereifter, ausbalancierter und intensiver erscheinen lĂ€sst. Die geschickte Mixtur aus anspruchsvollen Texten, sensibler Vocalarbeit und instrumentaler Handmade-Fertigung weiß durchaus zu gefallen.
Frank Zöllner


ARABESQUE
Best of Vol.IV-The Mega-Mixes
Monopol Records/da Music
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Eine Zeitreise zurĂŒck in den Disco-Sound der 70er Jahre. Das Girl-Trio Arabesque hatte seinerzeit eine Menge Hitsingles am Start, die hier als Megamix auf zwei CDs verteilt wurden. 29 Tracks von "Hello Mr. Monkey", "In For A Penny, In For A Pound" bis zu "Ecstasy" finden sich auf dem Doppel-Decker. Auf CD 1 finden sich die Single-A-Sides, auf CD 2 sind dann die B-Sides zusammengefasst.
Simone Theobald


ARGY
Focus On
Poker Flat Recordings
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Die neue Ausgabe der „Focus On“-Reihe bei Poker Flat ist dem in Berlin lebenden DJ Argy gewidmet. Sehr geschmeidig und energetisch packend serviert er uns hier ein Peak-Time Set, bei dem er die Möglichkeiten von modernem House auslotet. FĂŒr unterschiedliche Duftnoten sorgen diverse Collaborations, u.a. mit The Mole, Maral Salmassi, DJ Gregory und Jerome Sydenham. Anspieltipp ist die flirrend-wogende Warehouse-Tribal-Nummer „Love Dose“.
Siggi Mayen



CHRISTOPHER D. ASHLEY
Cruel Romantics
Sunday Best/Rough Trade
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Mit seiner DebĂŒtscheibe “Cruel Romantics” versucht der EnglĂ€nder Christopher D. Ashley seinen Teil zur “VölkerverstĂ€ndigung” beizutragen. Zumindest was den Elektro-Pop der frĂŒhen 80er Jahre angeht mit Vertretern wie Ultravox oder Depeche Mode spaltet sich die Musikgemeinde in zwei Lager. Die einen hassen diese Zeit und ihre musikalischen Derivate abgrundtief, die anderen wĂŒnschen sich nichts sehnlicher als den Sound dieser Ära zurĂŒck. Genau hier setzt die Scheibe von Mr. Ashley an und ĂŒberrascht mit einem stimmigen Mix aus New Wave, Disco-Pop und Föhnwelle. Dabei stehen großzĂŒgige Synthiefahrten und allerlei Elektrofrickeleien auf dem Spielplan und sublimieren sich mit weichgespĂŒlten Melodiebögen, Urbanstyle und Samplingattacken zu einem wahren Siegeszug des Synthie-Pop.
Simone Theobald


ASTRIDS FARM
Cyclist
Popup Records/Cargo
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Die ersten Akkorde von Astrids Farm kommen mir vor wie eine Synthese aus Nostalgie und Moderne, wie der Easy-Listening-Sound des 21. Jahrhunderts. Dabei wird alles ÜberflĂŒssige weggelassen und der Rest, eine Mischung zwischen blubberndem Pop, Folk-Reminiszenzen und schrĂ€gem Urban-Style, in eine Form gegossen. So entsteht ein eingĂ€nger Sound mit viel Geschmeidigkeit und Eleganz, ohne behĂ€big oder gar gewöhnlich zu wirken. Da ist schon mal der ein oder andere schrammende Gitarrenlick zu hören und auch die Vocals kommen wie tiefergelegt aus den VerstĂ€rkern. Nur um im nĂ€chsten Song luftig und leicht ĂŒber grĂŒne Wiesen zu schweben.
Yasmin Schmidt


AUDIOMATIQUE
Volume 2.0 Mixed By Adultnapper
Audiomatique Recordings
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Nach dem ĂŒberragenden Erfolg von Vol.1.0 aus dem Hause Audiomatique geht Labelchef Steve Bug den Weg konsequent weiter und hat fĂŒr Ausgabe Nr. 2 der Serie den Masterfader Adultnapper an die Turntables gelockt. Der lĂ€sst sich nicht lange bitten,greift tief in die Label-Kiste und fördert mit Acts wie Trentemöller, Martinez oder The Viewers einige der angesagtesten Clubgranaten zutage. Minimalismus und Deephouse werden groß geschrieben, dazu gibt‘s einen elektronischen Fallout aus vertrackten Vibes, Bigbeat und Tekk-Anleihen. Im Verbund mit dem schweren Bassline-Geblubber von Master Adultnapper himself ist die Scheibe ein klares Muss fĂŒr jeden Danceschuppen.
Siggi Mayen


BALCONY AIRPLAY
Space Pinball
Blue Martin Records/K-Tel
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„Space Pinball“ heißt die neue Scheibe des Schweizer FĂŒnfers Balcony Airplay, die uns hier mit ins Ohr gehendem Indie-Pop und  betörenden Melodielinien verwöhnen. Schon der Opener „Sofa“ kriecht leicht spacig, aber sehr entspannt aus den Boxen, „She Had To Go“ walkt munter nach vorne und verbreitet Gute-Laune-Feeling pur. Ebenso wie das mit E-Piano verzierte „You Don’t Tell Me What To Do“, das mich  an die Coolness von Matt Bianco erinnert. Sehr schön!
Rainer Guérich


MARCIA BALL
Peace,Love & BBQ
Alligator Records/in-akustik
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Mehr als 5 Jahre mussten die Fans von Marcia Ball auf ein neues Album warten. Nun hat die Blues, Soul- und Boogie-Queen mit hochkarĂ€tigen GĂ€sten wie Dr. John und Tracy Nelson endlich wieder einen neuen Longplayer am Start. Das musikalische Spektrum ist breit gefĂ€chert und reicht vom funkigen TitelstĂŒck "Peace, Love & BBQ" bis zum unvergleichlichen "My Heart And Soul".
Fabian Hauck


BANDA BASSOTTI
Viento, Lucha Y Sol
Feier Mettel Records/Broken Silence
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Auch im SĂŒden Europas, genauer gesagt in Italien pflegt man die Tradition des party-tauglichen Ska-Rock. Die 10köpfige Combo Banda Bassotti gehört dort zu den umtriebigsten Protagonisten. Ihren neuesten Release seit gut zweijĂ€hriger Pause legen die Italiener nun vor und haben sich dafĂŒr Gastmusiker wie Mimi Maura aus Puerto Rico und PULPUL, den LeadsĂ€nger von SKA-P ins Studio geholt. Zusammen ziehen die Jungs einen straight-angerauten und pfeilschnellen Sound aus den Amplifiern. Ihre Mixtur aus Reggae, Ska, Latin und Tex-Mex geht voll in die Beine. “Viento, Lucha Y Sol” ist ĂŒbrigens das erste Album der Combo, das direkt auch in Old Germany veröffentlicht wird und hier auf eine große Ska-Rock-Fangemeinde hofft.
Fabian Hauck


THE BELIEVERS
Lucky You
CoraZong/Soulfood
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Seit ihrer letzten Scheibe „Crashyertown“ (2005) waren The Believers fast ausschließlich auf Tour. Nun haben sie endlich einmal Zeit gefunden und die Live-AtmosphĂ€re gegen die trockene Studioluft eingetauscht. Ergebnis ist „Lucky You“, ein dynamischer Folkdreher, auf dem Cynthia Frazzini und Craig Aspen ihrem Sound ein straight-rockiges Update verpasst haben. Und das nicht nur in der ĂŒberaus gelungenen Judas-Priest-Bearbeitung „You‘ve Got Another Thing Comin’“. Das Spektrum reicht von melancholischen Balladen ĂŒber  Highway-Feeling bis hin zu knochentrockenen Folk& Blues-Einlagen. Genial!
Frank Zöllner


TAB BENOIT
Night Train To Nashville
Telarc Blues/in-akustik
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Tab Benoit ist zweifellos einer der besten Blueser, das hat er nicht zuletzt mit seinem letzten Album "Power Of The Pontchartrain" (2007) unter Beweis gestellt. Nun prÀsentiert er hier einen Livemitschnitt, der am 8. Mai 2007 in Nashville, Tennessee festgehalten wurde. Begleitet wird er von seiner hochkarÀtigen Band Louisiana's Leroux und einer Vielzahl von GÀsten, u.a. Jim Lauderdale, Kim Wilson und Johnny Sansone. Klasse!
Bernd Lorcher


GERD BESSLER
Bog Oak
CCn'C Records/Da Music
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Multi-Instrumentalist Gerd Bessler serviert uns hier sehr komplexe, dynamische, avantgardistische und rockige Soundcluster. Progressive E-Gitarre trifft auf Violine, Posaune (in "Sokrates Burning Trombone And Guitar"), zappaeske Momente, Avantgarde. Titelnamen wie "Bones On Jupiter" und "Flippkram Movement IV" bereiten den Hörer auf das vor, was ihn erwartet: aufregende und anregende Musik jenseits des gÀngigen Mainstreams. Empfehlenswert!
Rainer Guérich


BLUES CARAVAN 2008
Guitars & Feathers
Ruf Records/in-akustik
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Blues Caravan ist ein sehr erfolgreiches Blues-Event, das weltweit Blues-Fans erreicht. NatĂŒrlich auch in diesem Jahr. Drei herausragende Blueserinnen zeigen auf dieser am 27.01.2008 in der Bonner Harmonie mitgeschnittenen Live-CD ihr Können: Die Kalifornierin Candye Kane, die aus Virginia stammende Deborah Coleman und die britische Neuentdeckung Dani Wilde. Blues vom Feinsten!
Minky Stein


BOOKA SHADE
The Sun & The Neon Light
Get Physical Music
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Walter Merziger und Arno Kammermeier sind bekannt fĂŒr ihre weitgespannten und trancy-treibenden Club-Tracks, die sie zuletzt auf der erlauchten DJ-Kicks-Serie von Label !K7 zum Besten gaben. Auf dem vorliegenden Silberling servieren sie uns einen angesagten House&Club-Sound allererster KajĂŒte. Was an den Songs diesmal neu ist, ist der Versuch einer Synthese aus elektronischer Samplingarbeit, akustischen Instrumenten und Vocalarbeit. So geben Booka Shade ihrem unverwechselbaren Sound nicht nur ein neues Gesicht, sie erweitern auch ihr klangliches Spektrum. Immer wieder ĂŒberraschen die Jungs mit dunklen Triphop-Ecken, Big-Beats, Jazzy-Disco und Synthie-Pop.
Siggi Mayen


MICHAEL BURKS
Iron Man
Alligator Records/in-akustik
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Einen echten Leckerbissen fĂŒr alle Bluesrock-Fans liefert uns Gitarrist Michael Burks auf seiner neuen Scheibe. Der KĂŒnstler mit seiner unvergleichlichen V-Gitarre und seinem Spiel, das stark an Albert King erinnert, serviert uns ein Dutzend klasse Songs. "Strange Feeling", "Salty Tears" und "Fire And Water" zeigen Mr. "Iron Man" von seiner besten Seite.
Fabian Hauck


CAMILLE
Music Hole
Virgin Music/EMI
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Camille ist zweifellos eine der besten SĂ€ngerinnen Frankreichs. Die 29jĂ€hrige ist eine Vocalacrobatin wie vielleicht noch Bobby McFerrin. Ihr letztes Album "Le Fil" ging mehr als 500.000mal ĂŒber die Ladentische. Auf "Music Hole" demonstriert sie erneut ihr einzigartiges Können. Ihre Stimme wird gedoppelt und geloopt; mal singt sie wunderschön, setzt einen freischwebenden Gesangskanon oder nutzt den Körper als zusĂ€tzliches Instrument. Eine absolut irre und geniale Platte, die zuweilen an Laurie Anderson erinnert. Anspieltipps sind Songs wie "Canards Sauvages" und das funkige "Money Note".
Duklas Frisch


CARGO CITY
How To Fake Like You Are Nice And Caring
Rebecca & Nathan/Intergroove
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Eine entspannte Melange aus Akustik-Sound, Indie-Pop und seelig groovenden Beats serviert uns Cargo City aka Simon Konrad auf seiner DebĂŒtarbeit und greift dabei auf blitzsaubere Melodiebögen und eine erstaunliche Live-Credibility zurĂŒck. Zusammen mit seiner 5köpfigen Band hat Cargo City in den letzten Jahren ĂŒber 50 Auftritte hinter sich gebracht und bereits eine recht beachtliche Fangemeinde erarbeitet. Die werden sich jetzt besonders auf die vorliegende Silberrille freuen, aber die 12 Songs sind durchaus dazu geeignet den Newcomer aus dem Stand kennenzulernen. Wer sich also noch an den “kleinen Dingen” des Lebens wie gekonntes Songwriting, handgemachte Songs und luftige Akustikphasen freuen kann, ist hier genau richtig.
Yasmin Schmidt


FRANK CARILLO AND THE BANDOLEROS
Someday
Jezebel Records/Cargo
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Das zweite Album von Rootsrocker Frank Carillo und den Bandoleros. Harp-Sound, Rock, Folk, Slidegitarre und Lap Steel sorgen fĂŒr den abwechslungsreichen Sound. Dazu gibt's viel Herzblut und großartigen Gesang. Eine Scheibe, die allen Freunden von Blues, Americana und Roots-Rock gefallen dĂŒrfte.
Minky Stein


CARTRIDGE
Fractures
Revolver/Cargo
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Tolles Album der dĂ€nischen Indierocker Cartridge, die nach ihrem DebĂŒtalbum "Enfant Terrible" nun ihr zweites Werk "Fractures" vorlegen. Ihr Sound ist sehr variantenreich gestrickt und wĂ€chst mit jedem Hördurchlauf. Wunderbare Pop-Melodien treffen auf intensive, spannungsvoll aufgebaute KlangatmosphĂ€re, in die auch elektrische Gitarren gekonnt eingestreut werden. Anspieltipps sind Songs
wie "The Woods" und "The Wagon".
Minky Stein


THE CHARLATANS
You Cross My Path
CookingVinyl/Indigo
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Britpop-Freunde können sich freuen: The Charlatans, die Band um den charismatischen SĂ€nger Tim Burgess kehren mit einem tollen Album zurĂŒck. Hymnisch und packend strömt das groovige "Mis-takes" aus den Boxen; einen Reinhörer wert ist auch das auf einem ultra-deep-wogenden Synthie-Groove wogende "The Misbegotten" mit Vocals, die sich fest in die GehörgĂ€nge bohren.  Eine runde Sache, empfehlenswert!
Minky Stein


NATALIA CLAVIER
Nectar
ESL Music/ADA Global
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„Mein Songwriting ist ehrlich und einfach. Ich schreibe ĂŒber einfache menschliche Dinge. Jedes Thema kann ein Song sein. Die Lieder sind in der Luft, und ich greife sie heraus...“, erzĂ€hlte die argentinische Singer/Songwriterin Natalia Clavier unlĂ€ngst ĂŒber ihren Songwriting-Prozess. Und genauso locker-leicht, unbeschwert und gelöst prĂ€sentiert sich auch ihre DebĂŒtarbeit „Nectar“. Natalia, die in der lokalen Szene schon beachtliche Erfolge feierte und ihre Stimme fĂŒr zahlreiche House&Techno-Singles zur VerfĂŒgung stellte, versucht auf den 12 Songs ihrer Scheibe eine eingĂ€ngige Synthese aus Latin-Flair, Pop, Soul und Clubsound-Elementen. Diesen Southamerica-Style unterfĂŒttert die charismatische SĂ€ngerin mit einer engelsgleichen Stimme und schon vergisst man die Grenzen von Zeit und Raum.
Frank Zöllner


EDDY CLEARWATER
West Side Strut
Alligator Records/in-akustik
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Eddy "The Chief" Clearwater hat bei Alligator Records ein neues Zuhause gefunden und verwöhnt die Bluesgemeinde auch sogleich mit einer neuen Scheibe, die vor abgehangenem und explosiven West Side Blues nur so strotzt. Walk-Blues satt mit unwiderstehlichem Drive (man höre "Rock-A-Blues Baby") und groovend gleißenden Soundkonstellationen. Ein ganz besonderer Anspieltipp ist die Muddy Waters-Nummer "Walking Through The Park". Special Guests auf der Scheibe sind Billy Branch, Lonnie Brooks, Ronnie Baker Brooks, Otis Clay und Jimmy Johnson. FĂŒr den Bluesfreund ein sicherer Kauftipp!
Rainer Guérich


CRYSTAL CASTLES
Crystal Castles
Different/PIAS
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DebĂŒtscheibe des Elektronik-Duos aus dem kanadischen Toronto. Harte Club-Beats treffen auf scratchige Acid-Sounds, Synthi-Bleeps und screeching vocals. Zwischen den unberechenbaren und eruptiven Klangkonstellationen mischen sich aber auch ohrgĂ€ngige Nummern wie beispielsweise „Crimewave“. Interessantes Teil, mit einer Menge Überraschungsmomenten gespickt.
Minky Stein


CARL DOUGLAS
Return Of The Fighter
Musik-Mosaik/Schacht-Zebralution
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Wer ist eigentlich nochmal Carl Douglas? Ach ja richtig, der 70er Jahre Smasher “Kung Fu Fighting” ging auf sein Konto und beförderte den sympathischen Crooner ĂŒber sieben Wochen in die deutschen Single-Charts. DarĂŒber hinaus hat der R&B-Shouter schon mit Cracks wie Jimi Hendrix, Curtis Mayfield und Jonny Guitar Watson die BĂŒhne geteilt, kann also auf eine beachtliche Credibility zurĂŒckblicken. Obwohl Curtis in den letzten Jahren schon etwas “musikalische Patina” angelegt hatte, ist seine neueste Scheibe doch eine veritable Soul&Funk-Scheibe geworden. Mit seiner typisch rootslastigen Mixtur aus Soul, Funk, Disco und R&B lĂ€sst Mr. Douglas einige Tracks vom Stapel, die voll in die Beine gehen. Und das ist schon mal mehr als man von vielen Allerwelts-Veröffentlichungen behaupten kann.
Frank Zöllner


DREI GLORREICHE HALUNKEN
Urbane MĂ€rchen
Trottoirpoesie/Universal
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Ein Musikstil, der bei unseren französischen Nachbarn bereits seit einiger Zeit Triumphe feiert, hat jetzt auch seinen Weg in deutsche CD-Player gefunden. Die Rede ist von Spoken Word Poesie, einer Art Hip Hop mit kulturellem Anspruch oder wie es ein Redakteur des Deutschlandfunk beschrieb: „Hip Hop fĂŒr MĂ€nner, die weinen können“. Drei Glorreiche Halunken nennen sich die drei Spoken Word Artisten, die nun diese lyrische Variante des sonst amerikanisch geprĂ€gten und toughen Hip Hop auch bei uns einer grĂ¶ĂŸeren Gemeinde nĂ€her bringen wollen. Ich muss gestehen, dass ich beim ersten Reinskippen in „Urbane MĂ€rchen“ mit den Songs nicht allzuviel anfangen kann. Die Tracks sind durch die Bank recht kopflastig geraten und die Texte wechseln von ĂŒbertrieben schwĂŒlstig bis einfach nur kindisch. Zu ambitioniert!
Frank Zöllner


ED REC VOL.3
V.A.
Ed Banger/Alive
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Kaum zu glauben, aber wer es auf das kleine, aber feine Pariser Label Ed Banger geschafft hat, gehört international zur Elite der HipHop-Techno-Elektro-House-Community. Pedro Winter aka Busy P. hat es in nur knapp fĂŒnf Jahren geschafft, das kleine Label zur angesagtesten Kreativ-Schmiede der westlichen HemisphĂ€re zu machen, so dass nicht wenige Musikmagazine heute schon von dem „Ed Banger-Sound“ reden. FĂŒr seine neuste Compi-Einspielung ist der Meister mal wieder persönlich an die Turntables geschritten, um einige seiner „SchĂ€fchen“ exklusiv neu abzumastern. Namen wie Mr. Flash, Uffie, Justice, Mr. Oizo oder DSL stehen in der Szene fĂŒr einen harten und unerbittlichen Sound, fĂŒr „die Wiederbelebung der elektronischen Tanzmusik“!
Siggi Mayen


E-QUAD
No Smoke
E-Quad/New Music
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Der CD-Titel „No Smoke“ ist fĂŒr eine hollĂ€ndische Band recht ungewöhnlich, vielleicht aber auch nur eine doppeldeutige Anspielung. Musikalisch bietet uns das Quintett um SĂ€ngerin Leonie Muller jedenfeils einen extrem vielschichtigen „Kiffer-Sound“. Drum’n’Bass, Saxophon, Rock, Pop, Raps, Girlie-Gesang und eine Menge mehr verbinden sich zu einem organischen Sound, der magisch in die GehörgĂ€nge kriecht. Vielseitigkeit ist Trumpf bei den Nichtrauchern aus Holland!
Yasmin Schmidt


FAUN
Faun & The Pagan Folk Festival-Live
Alive
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Auf diese Live-Scheibe haben nicht wenige Fans von Faun gewartet. Dass sich die Truppe Anfang dieses Jahres von ihrer langjĂ€hrigen SĂ€ngerin Elisabeth Pawelke getrennt hat, macht den Mitschnitt auch zu einer Art musikalischen Retrospektive auf sechs kĂŒnstlerisch- kreative Jahre. Gleich vom Opener an begeistert die AtmosphĂ€re aus mittelalterlichem Markttreiben, Minnegesang und Folk&Pop-Anleihen. Dazu gesellen sich mit Sieben aka Matt Howden und In Gowan Ring zwei Protagonisten der Folk-Szene, die mit ihrer Mischung aus balladesken Songs und lyrischer Musik ihren Teil zum Gelingen dieser besonderen Scheibe beitragen.
Frank Zöllner


FILIPPS FIRMA
To Get There
9amusic
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Kreativer Akustik-Pop mit Alternative-Einlagen aus deutschen Landen, der mal nicht kopflastig und depri-geschwĂ€ngert ist, legen Filipps Firma mit ihrem Erstling vor. Die BrĂŒder Pete und Philipp Quest stellen mit ihrem Kumpel Nils Krenz auf „To Get There“ sozusagen ein Gute-Laune-Paket fĂŒr den hoffentlich bald startenden Sommer vor und verbinden auf unkomplizierte Art und Weise eingĂ€ngigen Melodieschmelz mit rockendem Akustik-Flair. So entstehen handgemachte Songs mit gereifter Entspanntheit, federleichtem Groove und hohem Wiedererkennungswert.
Simone Theobald


FIREWORKS NIGHT
As Fools We Are
Kartel/Rough Trade
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Nicht unbedingt fĂŒr den Massengeschmack geeignet ist die zweite Scheibe der Londoner Folk/Singwriter-Vereinigung Fireworks Night. Aber genau hierin liegt der Charme dieser vielseitigen Truppe, die mit „As Fools We Are“ einen musikalischen Strauß vertrĂ€umt-relaxter Melodien zusammengetragen hat. Zu ihren nachdenklichen und melancholischen Texten kombiniert die Crew eine ĂŒberaus spartanische Instrumentierung aus Akustik-Gitarre, Drums, Bass und gelegentlicher E-Gitarren UnterstĂŒtzung. So werden mit Schrammel-Akkorden und leiser Vocalarbeit Geschichten des tĂ€glichen Lebens erzĂ€hlt, die ihren besonderen Reiz auf den Hörer ausĂŒben.
Frank Zöllner


JAN FISCHER BLUESBAND
Roadside Boogie
Moonsound Records/New Music
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Jan Fischer und seine Bluesband bieten uns auf ihrer ersten Studio-CD einen empfehlenswerten Streifzug durch die Genres Blues, Boogie und Rock'n'Roll. Überzeugend in Szene gesetzt von Bandleader Jan Fischer (piano, voc.), Martin Friedenstab (guitar, voc.), Andrew Krell (doublebass, voc.) und Jochen Reich (drums). Anspieltipp ist der Opener "I'm Ready" von Willie Dixon.
Duklas Frisch


FUSE PRESENTS:
Adam Beyer
Music Man/Neuton-Rough Trade
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Der bekannte belgische Club Fuse prÀsentiert hier ein exzellentes Mix-Set des schwedischen DJ Adam Beyer. Knapp 80 Minuten dauert der Durchlauf und bietet clubtauglichen Techhouse. Auf dem Programm stehen Acts wie Joel Mull, Martinez, Christian Smith & John Selway, Patrik Skoog u.v.a. Ein echt lohnenswertes Teil!
Siggi Mayen


ANTHONY GOMES
Music Is The Medicine
Ruf Records/in-akustik
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Der kanadische Gitarrist und SÀnger Anthony Gomes legt hier sein neues Album vor, das von Jim Gaines (Stevie Ray Vaughan, Santana) produziert wurde. Auf dem Spielplan steht ein dynamischer und moderner Bluesrock, der in Songs wie "War On War" und "Bluebird" seine Höhepunkte hat. Als Co-Songwriter fungierten u.a. Mark Selby und Jim Peterik (Survivor, 38 Special).
Bernd Lorcher


JEFF HEALEY
Mess Of Blues
Ruf Records/in-akustik
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Im MĂ€rz diesen Jahres verstarb mit Jeff Healey einer der genialsten Gitarristen der Gegenwart und hinterließ eine große kĂŒnstlerische LĂŒcke. Kurz vor seinem Tod schaffte er es noch, dieses geniale Bluesrockalbum einzuspielen, das nun veröffentlicht wird. Healey zeigt sich zusammen mit seiner Band, zu der Dave Murphy (keys), Alec Fraser (bass), Dan Noordermeer (guitar) und Al Webster (drums) gehören, in bester Spiellaune. Zwei der insgesamt 10 Nummern wurden live im Club mitgeschnitten.  Anspieltipps der tollen Scheibe sind "Jambalaya" und das TitelstĂŒck "Mess Of Blues".
Bernd Lorcher


HIGHFI_DELITY
Brotherhood
Holophon/Musicload
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RegelmĂ€ĂŸigen ClubgĂ€ngern dĂŒrfte der Name hiGhfi_dElitY nicht unbekannt sein, denn bereits seit den 1990er Jahre sind die Schweizer BrĂŒder Hans und Fredy Burch in Sachen Lounge, Downbeat und Drum‘n‘Bass in der Szene aktiv. Mit Ausnahme ihrer 2002 veröffentlichten DebĂŒt-Rille im Eigenvertrieb waren ihre Soundkonstrukte bisher nur auf ausgesuchten Compis wie „Balearic Lounge Collection Vol.4“ oder „Best Of Macao Cafe“ zu finden. Das wird sich mit der vorliegenden Scheibe nun endgĂŒltig Ă€ndern, denn „Brotherhood“ ist weltweit verfĂŒgbar. Ihr unkomplizierter und eingĂ€ngiger Mix aus Clubsound, Breakbeat, Chillout und Ambient bleibt vom ersten Akkord an im Ohr hĂ€ngen und macht nicht nur beim frĂŒhmorgentlichen Abtanzen unter den Stoboskopen der Partyinsel Ibiza Laune.
Siggi Mayen


HOT SHOT BLUES BAND
Show Me That You Like It
Bluesiana Records/ Bezug ĂŒber:
www.hotshotbluesband.de
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Das bayerische Blues-Trio um Gitarrist und SĂ€nger Peter Hubauer macht mit seinem elektrisierenden und druckvollen Chicago-Style, in dem auch schon mal ein Funky-Riff oder cooles Shuffle verbraten wird, richtig Spaß. Reinhörtipps sind der ĂŒber siebenminĂŒtige Slow-Walker "Luckiest Man In This World" und der prĂ€chtige Country-Blues mit Slidegitarre auf "I Can't Be Satisfied" (von Mc Kinley Morganfield). Variantenreicher Blues mit einem Höchstmaß an EmotionalitĂ€t und Ausdruckskraft. Und in "The King Of The World" kriegt George W. Bush auch noch sein Fett weg...
Rainer Guérich


JAWBONE
Live
Moonsound Records/New Music
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Eine tolle CD fĂŒr alle Bluegrass-, Folk und Country-Freunde kommt von der Hamburger Band Jawbone. Ihr musikalisches  Repertoire ist mitreißend und macht durchweg Freude. Der Sound ist mit Instrumenten wie Banjo, Dobro, Lapsteel, Gitarre und Kontrabass bestĂŒckt, was den Harmoniegesang unwillkĂŒrlich nach vorne treibt. Als Anspieltipps empfehlen sich die Jagger/Richards-Nummer "Wild Horses" und "Ben McCulloch" aus der Feder von Steve Earle.
Duklas Frisch


JETPETZ
Jetpetz
Divine Records/Cargo Records
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Sechs DĂ€nen entdecken den musikalischen Glampunk der 70er Jahre und den frĂŒhen Wave der 80er Jahre fĂŒr sich und machen daraus ihre selbstbetitelte DebĂŒtrille. Das Presseinfo schreibt, Jetpetz hĂ€tten sich musikalisch bei Pink, Blondie und den B52‘s orientiert und so einen frechen, unprĂ€tentiösen Gute-Laune-Sound aus den Amplifiern gezaubert. Kommt ungefĂ€hr hin und die Scheibe hat auch bestimmt ihre Höhepunkte. Aber im Ganzen betrachtet kommt mir „Jetpetz“ zu glattgebĂŒgelt und maingestreamt aus den Boxen. Ich denke, den DĂ€nen stĂŒnde ein großer Schluck aus der guten alten Punk-Pulle bestens zu Gesicht, denn die Grundlagen sind gelegt.
Yasmin Schmidt


LEE JOHNSON
Every Matter Under Heaven
KRISTJAN JÄRVI
To The New World And Beyond
CCn'C Records/DA Music
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Ein sinfonisches PlĂ€doyer fĂŒr das Leben und den Frieden hat der zeitgenössische US-Komponist LEE JOHNSON auf „Every Matter Under Heaven“ umgesetzt. Entstanden ist das Ganze mit dem Russian National Orchestra, Chor, Violine und verschiedenen Solo-SĂ€ngern. -  KRISTJAN JÄRVI interpretiert zusammen mit dem schwedischen Symphony Orchestra Of Norrlands Opera die Musik von Igor Strawinsky und Paul Hindemith. Empfehlenswert ist insbesondere Strawinkys "Symphony In Three Movements". Alles aufgenommen in audiophiler KlangqualitĂ€t.
Rainer Guérich


LANCE KELTNER
Live From Austin Texas
TexTone Records/Cargo
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Wer auf einen schweißtreibenden Bluesrock steht, liegt bei dem aus Texas stammenden Gitarristen Lance Keltner goldrichtig. Zusammen mit seiner fĂŒnfköpfigen Begleitband entstehen 10 zeitlose, im Blues dampfende SoundgewĂ€chse, die Spaß machen, gut nach vorne gehen und in Songs wie „Streets Of New Orleans“ und „Trouble Rides A Fast Horse“ ihre ganz besonderen Höhepunkte haben.
Minky Stein


CRAZY CHRIS KRAMER
Komm mit!
Sony BMG
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„Crazy“ Chris Kramer zĂ€hlt zweifellos zu den besten Harp-Spielern, die in der deutschen Bluesszene zu finden sind. Der Blueser aus dem Ruhrpott intoniert seinen Blues mit rauer Stimme, Dobro bzw. Gitarre und einem charmanten Augenzwinkern. Der Sound auf der CD kommt mit einem hervorragenden Groove aus den Boxen, wobei auch die Hinzunahme von Hammond und Fender Rhodes der Aufnahme gut getan hat. Oder wie Jack Bruce die Musik von „Crazy“ treffend beschrieb: „Chris rules.“ Korrekt!
Fabian Hauck


SMOKIN' JOE KUBEK & BNOIS KING
Blood Brothers
Alligator Records/in-akustik
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"BrĂŒder im Geiste des Blues" sind Smokin' Joe Kubek und Bnois King auf dieser gemeinsam eingespielten Langrille. Auf dem Spielplan steht straighter und schnörkelloser Texas Blues mit exzellenten Vocals und riffigen Bluesgitarren. Das macht nicht nur auf Nummern wie "My Dog's Still Walkin'", "Flame Thrower" und "Coleman Avenue" Freude...
Rainer Guérich


K.C. MCKANZIE
Hammer & Nails
T3 Records/ALIVE
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Die Plattenfirma redet bei der neuen Scheibe von K.C. McKanzie von „Neo-Traditional“ oder „Roots-Music“. Die KĂŒnstlerin selbst sieht sich in der Tradition des Americana-Akustik-Sound von Joni Mitchell oder Gillian Welch. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Mrs. McKanzie und ihr Duo-Partner Joe „Budi“ Budinsky prĂ€sentieren einen sparsam instrumentieren Akustik-Folk mit einfachen, zum Teil bitterbösen Texten. Dabei entstehen fast karg zu nennende musikalische Landschaften, nur durchdrungen von Akustik-Gitarre, Banjo, Bass und den filigran-versponnenen Vocals von K.C.McKanzie.
Frank Zöllner


DOUG MacLEOD
The Utrecht Sessions
Black&Tan Records
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Wer auf Akustik-Blues steht, liegt bei dem Songwriter, Gitarristen und SĂ€nger Doug MacLeod richtig, der hier sein bereits 13.Album veröffentlicht. Begleitet von Bassist Jasper Mortier (Doug Jay & The Blue Jays) und Percussionist Arthur Bont wird hier atmosphĂ€rischer Minimalblues mit grĂ¶ĂŸter Ausdruckskraft in Szene gesetzt. "This Old River" und das sehr persönliche "Coming Your Brand New Day" sind nur zwei Highlights einer wirklich starken Scheibe.
Rainer Guérich


MAMMUT FRESHEST
Gefrierbrand
Al Dente Recordz/Alive
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Mammut Freshest ist das aus Gießen stammende HipHop-Duo um Scid da Beat (dem deutschen Beatbox Vizemeister 2003) und dem Rapper derWorm. Die Beiden beweisen auf den 15 Tracks ihrer CD "Gefrierbrand" Humor und Vielseitigkeit. Man höre hierzu Nummern wie "35398" und "solustlos". Gute Hooks, Beats und Oldschool-Style sollten die Scheibe zu einem Pflichtkauf fĂŒr alle HipHop-Freunde machen.
Fabian Hauck


TOM MANSI & THE ICEBREAKERS
Love On The Rails
Kartel/Rough Trade
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Tom Mansi & The Icebreakers machen die Ochsentour durch die ungezĂ€hlten Clubs von London Abend fĂŒr Abend ohne ErmĂŒdungserscheinungen, denn nur hier erleben sie das Live-Feeling, das ihre Musik unbedingt braucht. Und umso erstaunlicher ist es, dass sie den Weg in ein Studio gefunden haben, um mit “Love On The Rails” ein bodenstĂ€ndiges und widerborstiges Album einzuspielen. Ein blues-infiziertes handgemachtes Rockstatement, das einfach nur Spaß macht. Hier wird kein Akkord zuviel gespielt, der Blues hat die Jungs fest im Griff und der Groove tropft aus jedem Gitarrenriff. Die zwölf Songs sind ein quirliger Mix aus Country, Blues, Folk und jazzigen Anleihen, bei dem man unwillkĂŒrlich mit den Fingern schnippt.
Frank Zöllner


JESSY MARTENS & JAN FISCHER's BLUES SUPPORT
That's Why I'm Crying
Moon Sound Records/New Music
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Jessy Martens ist gerade mal 20 Jahre jung und verfĂŒgt dennoch schon ĂŒber eine unglaublich krĂ€ftige und raue Bluesstimme. Jessy ist zweifellos eine der derzeit besten BluessĂ€ngerinnen aus deutschen Landen. Ihre CD "That's Why I'm Crying" zeigt sie im Zusammenspiel mit Jan Fischer's Blues-Support, wobei sie insbesondere bei den akustischen Nummern ihr großes Können zeigen kann. FĂŒr den Bluesfreund eine echte Entdeckung!
Bernd Lorcher


JEROME MINIERE
Coeurs
Le Pop Musik/Groove Attack
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In seiner frankokanadischen Wahlheimat Quebec ist der Singer/Songwriter, Produzent und Poet bereits seit einigen Jahren eine feste Institution. Seine Alben wurden schon zweimal mit dem „Felix“ (dem kanadischen Grammy) bedacht. In seiner Heimat Frankreich und dem ĂŒbrigen Europa wartet das Publikum noch darauf, diesen AusnahmekĂŒnstler zu entdecken. Mit seiner neuesten Einspielung „Coeurs“ bietet sich hierfĂŒr die beste Gelegenheit, denn die vorliegenden 15 Songs gehören zum Besten, was Monsieur JĂ©rĂŽme bisher geschrieben hat. Ein wunderbar versponnenes Album mit Anspruch, gefĂ€lligen Balladen und melodiöser Folk-Leichtigkeit. Hier wird konsequent keine Genreschublade bedient, sondern die musikalische Kraft aus dem Augenblick und der kĂŒnstlerischen KreativitĂ€t gezogen.
Simone Theobald


HERWIG MITTEREGGER
Insolito
Manoscrito Music/edel kultur
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„Carbonara et una Coca Cola“. Mal alle HĂ€nde hoch, wer sich noch an diesen Song der NDW Anfang der ‘80er Jahre erinnert! Richtig, das war ein bekannter Smasher von Spliff, der ehemaligen Band von Herwig Mitteregger. Nach einigen Jahren der „Stille“ (so hieß auch Herwig’s letzte Scheibe) steht nun mal wieder ein neues Soloalbum an. Die Songthemen sind weit gespannt und handeln von Alltagsgeschichten, gescheiterten oder neuen Liebesbeziehungen. Unverkennbar und markant sind nach wie vor die unverwechselbaren Vocals von Herrn Mitteregger.
Frank Zöllner


RALF VON MOHN
Neues Sortiment
Reinhard Records/New Music
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Handgemachten Liedermacher-Pop stellt der gebĂŒrtige Pforzheimer auf seinem zweiten Album vor. Als Reinhörtipps empfehlen sich Songs wie "Ich erfriere neben dir" und "TrĂŒbsal auf dem Mond", bei denen die unverkennbare Aura von Herrn von Mohn besonders gut zum Vorschein kommt.
Duklas Frisch



ANNE MURRAY
Duets: Legends & Friends
EMI
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In den USA und ihrer kanadischen Heimat zĂ€hlt Anne Murray seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten KĂŒnstlerinnen. Mehr als 50 Millionen verkaufter Scheiben und etliche Grammies und Awards gehen weltweit auf ihr Konto. FĂŒr diese Scheibe hat Anne nun ihre erfolgreichsten Hits mit bekannten Duett-Partnern aufgenommen. Die GĂ€steliste ist riesenlang, besondere ErwĂ€hnung verdienen Nelly Furtado, CĂ©line Dion, k.d. Lang, Carole King, Emmylou Harris und Martina McBride. Ein besonderer Anspieltipp ist das Duett „Nobody Loves Me Like You Do“, welches Anne mit ihrer Tochter Dawn eingesungen hat.
Simone Theobald


MUSETTA
Mice To Meet You!
Irma Records
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Der Eine, Matteo Curcio, steht auf elektronische Musik Ă  la Kraftwerk und die Krautrockszene der 70er Jahre. Die Andere, Marinella Mastrosimone, mag italienischen Progrock der 70er und klassische, indische Musik. Zusammen sind sie Musetta und legen mit „Mice To Meet You“ ihren DebĂŒtdreher vor. Entstanden ist ein Easy-Listening-Lounge-Album mit einem Hab-Mich-Lieb-Faktor, der auf Dauer doch etwas nervig ist. Hier ist jeder Akkord glattgebĂŒgelt und die Grooves blubbern in Zeitlupe aus den Boxen. Dazu kombiniert Mrs. Mastrosimone ihre zuckersĂŒĂŸen Vocalparts, die einen zuweilen in den Wahnsinn treiben. Was hier fehlt ist eine straighte Bassline und eine gesunde Acidbasis, dann funktioniert die Sache wieder.
Siggi Mayen


WILLIE NELSON
Legend: The Best Of
Columbia/Sony BMG
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Am 30. April diesen Jahres hat Country-Outlaw Willie Nelson seinen 75. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass erscheint diese liebevoll aufgemachte Kollektion mit seinen grĂ¶ĂŸten Hits. Grandios ist der Song "Highwayman", der zusammen mit Waylon Jennings, Johnny Cash & Kris Kristofferson entstand.
Jörg Eifel



CARRIE NEWCOMER
The Geography Of Light
Rounder Records/in-akustik
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Schöne, ruhige, atmosphĂ€rische und audiophile Folk-Platte von Carrie Newcomer, die auf den 13 Tracks von "The Geography Of Light" ihr außergewöhnliches Talent zeigt. Der musikalische Basissound ist mit instrumentalen Zutaten wie Klavier, Violine, Mandoline, Cello und Bass reichlich bespickt. Als Bonustrack gibt's zum Schluss noch das StĂŒck "Don't Push Send".
Bernd Lorcher


NO MACHINE
A Terrible Thing
Arion Records
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Kein Geringerer als Mark Wallis (u.a. U2, Travis, Talking Heads) hat das DebĂŒtalbum des britischen Quintetts No Machine gemixt. Auf dem Programm steht eine zeitlose Mischung aus Prog, Rock und Pop, die in Titeln wie „I Choose You“ und „Sunshine“ ihre besten Momente hat. Hier sind echte Musiker am Werk, die ihre Instrumente beherrschen.
Duklas Frisch


TIM O' BRIEN
Chameleon
Proper American/Rough Trade
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Country, Folk und Bluesgrass-Fans werden an der neuen Scheibe von Tim O'Brien sicherlich ihre Freude haben. Die 16 Songs wurden von dem Grammy-Gewinner ohne große Band eingespielt und setzen ganz auf spartanische Klangkulisse mit Gitarre, Mandoline und Fiddle, die den charismatischen Gesang von Tim O'Brien ins rechte Licht rĂŒckt. Einige der Songideen (u.a. "The Garden", "Chameleon") entstanden in Zusammenarbeit mit David Olney und John Hadley. Eine heiße Empfehlung fĂŒr den Freund ausdrucksstarker Americana und relaxtem Songwriting ohne Verfallsdatum!
Bernd Lorcher


OCOTE SOUL SOUNDS
The Alchemist Manifesto
ESL Music/Soulfood
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Erstmals seit 2005 und ihrem DebĂŒt „El Nino Y El Sol“ haben die beiden Musiker und Produzenten Martin Perna und Adrian Quesada mal wieder Zeit gefunden, jenseits von ihren Bands Antibalas und Grupo Fantasma etwas zusammen auf die Beine zu stellen „The Alchemist Manifesto“ nennen die beiden Tausendsassa ihren musikalischen Trip zwischen coolem Clubambiente, psychedelischen Soundschleifen, Latinflair, Low-Beat und allerlei elektronischen Frickeleien. Dabei stehen wie gewohnt Ideenreichtum, Innovation, Experimentierfreude und unbĂ€ndige Spiellaune auf dem Programm und entfĂŒhren den geneigten Hörer in einen musikalischen Kosmos, der mit jedem Akkord etwas neues und spannungsgeladenes offenbart. Keine Frage: Hier kommt keine Sekunde Langeweile auf.
Siggi Mayen


MARC O’TOOL
My Manifest
Mauritius/Intergroove
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Mit „My Manifest“ legt Marc O’Tool sein zweites Album vor und serviert uns eine gekonnte Mixtur aus Progressive House, Electro und Techno. Marco’s Liebe zu Chords ist unverkennbar und wird auch gleich im Opener „1000 Miles From Home“ spĂŒrbar. Stoff fĂŒr die Clubs gibt es mit „The Grail“ und dem Techno-Highlight „Anorexia“. Wer es etwas gefĂŒhlvoller mag, sollte in das trancige „Your Last Resort“ hineinhören.
Minky Stein


TOM PAXTON
Comedians & Angels
Appleseed /in-akustik
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Tom Paxton ist wahrlich einer der Heroen der Folkszene. Kein Geringerer als Bob Dylan zĂ€hlt ihn zu seinen großen Vorbildern. Sein neues Werk verströmt außergewöhnliches Folk- und Songwriter-Flair. Keine Frage, dass sich namhafte KĂŒnstler wie Nanci Griffith, Al Perkins (The Flying Burrito Brothers), Pete Seeger und Jim Rooney bei den Studiosessions nur zu gerne die TĂŒrklinke in die Hand gaben. Eine empfehlenswerte Scheibe, die in Songs wie dem melancholischen "What A Friend You Are" und dem grandiosen Opener "How Beautiful Upon The Mountain" ihre besten Momente hat.
Rainer Guérich


IAN POOLEY
In Other Words
Ministry Of Sound/Edel
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Seit seinem letzten Album „Souvenirs“ sind bereits vier Jahre ins Land gegangen. Aber fĂŒr „Oldtimer“ Ian Pooley war die schnelllebige Kost eh noch nie von Bedeutung. Auf seiner neuesten Scheibe zieht Ian mal wieder sĂ€mtliche Register seines Könnens. Herrlich entspannte Grooves treffen auf minimalistische Soundcluster und sind wie geschaffen zum relaxten Dahintreiben. Zu einem schnörkellosen Grundton aus housigem Feeling, acidhaltigen Brettern und trancigen Loops kombiniert der Meister coole Bassdrums und ineinandergeschobene MelodielĂ€ufe. Ergebnis ist ein Elektronik-Sound der Extraklasse.
Fabian Hauck


THOMAS RAAB
Bekenntnis
GAB Music/H’art Vertrieb
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Der Wiener SĂ€nger war im vergangenen Jahr mit seinem Roman-DebĂŒt „Der Metzger muss nachsitzen“ in Österreichs Bestsellerlisten zu finden. Auf „Bekenntnis“ lĂ€sst er nun seinen GefĂŒhlen wieder auf musikalischer Ebene freien Lauf. Melancholischer Pop trifft auf jazziges Ambiente, getragen von Raabs rauer Stimme.
Minky Stein



REVEREND'S REVENGE
Ooh Wah Wah
Hazelwood/Indigo
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Reverend's Revenge ist das neue kultige Side-Projekt von Mardi Gras B.B. Mit an Bord sind natĂŒrlich Reverend Krug, Steven Gaeta, Doc Wenz und die gesamte Mardi Gras BB.-Gefolgschaft. Verbraten werden auch kultige Soundscores wie beispielsweise "Catweazle". FĂŒr Freunde eines abgefahrenen, blĂ€serstarken, flirrenden und charmanten Sleaze-und Surfsounds eine ganz dicke Empfehlung!
Fabian Hauck


ROBOTS IN DISGUISE
We're In The Music Biz
President Records/Cargo
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Das dritte Album des Electro-Pop Duos Robots In Disguise klingt noch grooviger und eingĂ€ngiger als die frĂŒheren Scheiben. Produziert wurde das Material von Chris Corner (Sneaker Pimps, I Am X) in Berlin. Inklusive der Hitsingle "The Sex Has Made Me Stupid". Electro-Punk-Pop, der Spaß macht und in die Beine geht.
Duklas Frisch


HOLGER RÖDER
Im Reich der mÀchtigen KlÀnge
Transformer Records
(Bezug:
www.larks-tongues-music.de)
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Der bekannte MĂŒnchener Schlagzeuger und Studiomusiker Holger Röder wandelt auf seiner aktuellen Einspielung auf recht ungewöhnlichen Klangpfaden und lĂ€dt den Hörer ein, einzutauchen in seinen ganz persönlichen Soundkosmos. Röder, sonst eher in Sachen Jazz, Rock oder Gothic unterwegs, wagt sich hier auf weitgespannte Klangstrukturen, die mit verschiedendsten Percussion-Instrumenten in Szene gesetzt werden. Nur durch die StĂ€rke der AnschlĂ€ge oder den Anschlagspunkt entwickelt Röder mit SchlĂ€geln oder Holzbesen seinen magisch-hypnotischen Sound, der vom ersten Moment an zu verzaubern versteht. Es entstehen die verschiedensten Grund-und FlĂ€chentöne, subtile Schwingungen und rĂ€tselhafte Klangornamente, die sich erst beim wiederholten Abspielen dem Hörer offenbaren.
Frank Zöllner


MARC ROMBOY
Contrast
Systematic Rec./Intergroove
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Die neueste Einspielung von Marc Romboy ist mit ihren Deep-House-Komponenten fĂŒr die Party in den frĂŒhen Morgenstunden ebenso geeignet wie als entspannter Groover in einer dĂŒsteren Chillout-Lounge. Der DJ, Produzent und Labelchef, der seine Wurzeln selbst irgendwo zwischen Kraftwerk und Chicago House sieht, entwickelt auf der Scheibe einen dunklen Urbanstyle mit deepen BasslĂ€ufen, Hypnotic-Vibes und coolem Darkness-Faktor. Zur Seite stehen im hierfĂŒr Cracks wie Mr. K-Alexi, Chelonis R. Jones und Blake Baxter, die mit dezenter Vocalarbeit die Tracks veredeln. Das groovt bis ins Knochenmark. Hot!
Siggi Mayen


IRMIN SCHMIDT & KUMO
Axolotl Eyes
Spoon/Warner Music
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Neues Album von Irmin Schmidt, dem GrĂŒndungsmitglied von CAN und seiner LebensgefĂ€hrtin Kumo. Pluggende Electronics treffen auf motorisch flirrende Grooves, schwebende FlĂ€chen, Vocalspuren, darke und aufwĂŒhlende Parts. Ein echtes Highlight hierzu ist der sehr geniale Opener "Kick On The Floods". Ein Must Buy fĂŒr alle CAN-Fans, denn zusĂ€tzlich gibt es auch noch eine Bonus-DVD der Sound Installation "Flies, Guys And Choirs", die 2001 fĂŒr das Barbican Centre in London entwickelt wurde.
Duklas Frisch
 


SCHNUFFEL
Leben auf der Überholspur
www.myspace.com/crazyschnuffel
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Schnuffel ist absolut schrĂ€g und cool. Der Produzent und Texter arbeitete fĂŒr dieses DebĂŒtalbum mit Christopher Dierks und Sven Mikolajewicz (Ex-Fischmob) zusammen. Heraus kamen 14 Schnuffel-typische Songs zwischen HipHop, Discosound und abgedrehtem Pop. Sehr unterhaltsam, derb und crazy!
Minky Stein



THE SEASON STANDARD
Squeeze Me Ahead Of Line
Discorporate Rec./Alive
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Was fĂŒr eine abgedrehte und flippige Kapelle! The Season Standard ist ein bĂ€renstarkes Quartett aus Berlin und serviert hier eine verdammt groovige Postrock-Funk-Jazz-Pille. Wie ein Malstrom setzen sich die Songs in Bewegung und tauchen den Hörer in ein rasantes Groovebad mit fetter Hammond- und Bass-Komponente, aber auch tollen Vocallines. Geheimtipp!
Minky Stein


SERVUS MÜNCHEN
V.A.
Inland Records/edel
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MĂŒnchen, die Weltstadt mit Herz und bajuwarischem Feeling, feiert das 850. StadtjubilĂ€um mit einem Sampler, der einen Querschnitt durch die musikalische Szene gibt. Neben bekannten Interpreten wie der Spider Murphy Gang, Fredl Fesl und Willy Astor gibt es eine Vielzahl von Acts, die dem Durchschnitts-BundesbĂŒrger nicht ganz so gelĂ€ufig sein dĂŒrften: Claudia Koreck, Bimey Oberreit, Steamy Dumplings und  Herbert & die Pfuscher. Und wer auf MĂŒnchen als die Stadt aller StĂ€dte schwört, kann dies mit dem Tuba-Mix der Servus MĂŒnchen AllStars tun, der den vielsagenden Tititel trĂ€gt: „MĂŒnchen, du bist de Stadt fĂŒr mi“.
Duklas Frisch
 


SHAMEBOY
Heartcore
Neuton/Rough Trade
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Tolles zweites Album des Duos Shameboy. "Heartcore" bietet 10 tanzbare Electro-House-Nummern, die in der Electro-Gemeinde bestimmt gut ankommen dĂŒrften. Reinhörtipps sind das TitelstĂŒck und "Timeskipper".
Siggi Mayen


CARLY SIMON
This Kind Of Love
Concord/Universal
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Nach 8 Jahren erscheint mit „This Kind Of Love“ endlich mal wieder ein „offizielles“ Album von Carly Simon mit neuen Songs. Es ist ihr bis dato stilistisch vielseitigstes Album geworden, weitgehend auch durch brasilianische Musik influenziert. UnterstĂŒtzt bei ihrem anspruchsvollen Vorhaben wird die SĂ€ngerin & Songwriterin durch eine Vielzahl hochkarĂ€tiger KĂŒnstler, u.a. Peter Calo, David Saw (beide guitar), Bassist Lincoln Goines und die Percussionisten Cyro Baptista und Ricky Marotta. Die Kompositionen „Hold Out Your Heart“ und „They Just Want You To Be There“ hat Carly ĂŒbrigens ihren Kindern gewidmet.
Bernd Lorcher



FRANK SINATRA
Sinatra At The Movies
Capitol/EMI
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AnlĂ€sslich des 10. Todestags von Frank Sinatra am 14.Mai veröffentlicht EMI eine CD mit den 20 schönsten Songs, die Sinatra in seinen Filmen gesungen hat. NatĂŒrlich inklusive Klassiker wie "I Love Paris", "The Lady Is A Tramp" und "Young At Heart". Eine schöne Zusammenstellung fĂŒr alle Sinatra- und Film-Fans.
Simone Theobald



SLEEP STATION
The Pride Of Chester James
Eyeball Records/Cargo
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Abwechslungsreichen Indierock mit viel AtmosphĂ€re bieten Sleep Station. Die Band ist ĂŒbrigens das Soloprojekt von David Debiak, dem SĂ€nger und Songwriter von NEW LONDON FIRE. Die Kompositionen blicken ĂŒber die ĂŒblichen Genremuster weit hinaus. Poppige Elemente und akustische Arrangements werden geschickt in den Songaufbau integriert.
Jörg Eifel


SMOKESTACK LIGHTNIN'
Heads Of Agreement
Hazelwood/Indigo
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Die NĂŒrnberger Country-Dissidenten Smokestack Lightnin' können auf ihrer neuen Scheibe "Heads Of Agreement" ĂŒberzeugen. Country-Skills treffen auf Neo Country, Surf-Sound und Roots-Musik. Anspieltipp ist das absolut geniale "Big Kahuna" und "Still In Love".
Minky Stein



SNOW PATROL
Final Straw
Universal
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Auch als Wiederveröffentlichung ist das dritte Album der aus Glasgow und Belfast stammenden Band Snow Patrol ein hochkarĂ€tiges Navigationssystem durch die zum Teil leidenschaftslose Landschaft der britischen Pop&Alternative-Szene. Auf „Final Straw“ kristallisieren sich alle positiven Eigenschaften des typischen Brit-Sound in ĂŒberaus melodischen Momenten, angeschrĂ€gten Riffattacken und detailverliebter Vocalarbeit. In den zwölf 2003 entstandenen Tracks zementierten Snow Patrol ihren Ruf als noisige Alternative-Folk-Rock-Band mit SteherqualitĂ€ten.
Frank Zöllner


HANS THEESSINK & TERRY EVANS
Visions
Blue Groove/in-akustik
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Mit Hans Theessink und Terry Evans haben sich fĂŒr diese Einspielung wirkliche zwei Heroen des Blues-Genres zu einer bemerkenswerten Einspielung zusammen gefunden. Die 13 Tracks von "Visions" entstanden wĂ€hrend einer spontanen Studiosession, welche das unvergleichliche Gitarren- und Gesangstalent der beiden Vollblutmusiker in den Vordergrund stellt. Zu den Highlights der CD zĂ€hlen Nummern wie "Mother Earth", "Let The Four Winds Blow" und "Come To The River", welches den Schlusspunkt unter eine grandiose Scheibe setzt. Absolut empfehlenswert!
Bernd Lorcher


WALTER TROUT
The Outsider
Provogue Records/Rough Trade
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FĂŒr den Bluesrock-Fan sind die Alben von Walter Trout immer eine Empfehlung wert. NatĂŒrlich auch seine neueste Scheibe "The Outsider", die 13 tolle Songs im Zwölftaktschema zu bieten hat. Aufgenommen wurde das Ganze in den kalifornischen Mad Dog Studios, produziert wurde das Album von John Porter (u.a. B.B. King, Los Lonely Boys). Folgende Musiker standen Trout im Studio hilfreich zur Seite:  Kenny Aronoff (drums), Hutch Hutchinson (bass), Jon Clearly (piano) sowie Skip Edwards und Samuel Avila (beide Hammond B3). Als ganz besonderer Special Guest ist auch nach Harp-Spezi Jason Ricci zu hören. Empfehlung!
Duklas Frisch


THE WHIP
X Marks Destination
PIAS Recordings
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Wer auf eine ohrgĂ€ngige und tanzbare Mischung aus Electro-Rock, New Wave und pluggendem Disco-Sound steht, kommt an der DebĂŒtscheibe der Briten The Whip schwerlich vorbei. „X Marks Destination“ ist in Songs wie  „Frustration“ und „Save My Soul“ aber auch eine respektable Verbeugung an den Wave-Sound der 80er Jahre, angereichert mit dem eigenen Whip-Stye. Mit dem Kauf der CD sollten aber auch alle Synthipop-Fans glĂŒcklich werden. Die limitierte Edition beinhaltet ĂŒbrigens auch noch eine Bonus-DVD mit einem Live-Konzert, welches im heimischen Manchester mitgeschnitten wurde...
Minky Stein


XRFARFLIGHT
The Early Bird Catches...
Labelship-PopUp/Cargo
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Nicht enden wollender Bandwurm-artiger CD-Titel, elegisch-weitschweifender Indie-Sound mit allerlei wuchernden Klangkaskaden, Schrammel-Pop. Die Hamburger Band hat mit dieser CD weit ĂŒbers Ziel hinausgeschossen. Weniger ist manchmal mehr, auch bei dieser CD-Rezension.
Minky  Stein

 

 

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