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NOV./JANUAR 2005
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@@@@@@ überragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mäßig
@ schlecht

| 52nd Street Blues Project | Alpenpower | Alphawezen | Anyone’s Daughter | Bent | Blues Company | The Boomfunk MCs | Booka Shade | Ian Brown | Butti 49 | Jim Capaldi | Cowboys On Dope | E-Craft | The Glimmers | Sophie B. Hawkins | Hexstatic | Olaf Hund | Las Mananitas | Lullabies Form The Axis Of Evil | Mardi Gras. BB | Mr. L | Phonique | Pluto Project | Reaktor | Rescape | Saloniki Surfers | Secret Love | Andy Summers | Sunday People | Surf | Swayzak | Ursula 1000 | Paul van Dyk | Vast | Vaya Con Dios | BID | Gunter Gabriel Tribute | Caramelo Criminal | Johnny Winter | Santana | Generation Fernsehkult/Fernsehhits | Toto | Billy Joel | Michael Jackson | Simon & Garfunkel | Sylvie Vartan | Phil Vassar | Andy Griggs | Mondo Ska | Raindogs | Matt Howden | Phil Shoenfeldt | Can Re-Issues | Snow 2 | Steve Bug | Sub Ether Radio |

52nd Street Blues Project
Blues & Grass
Chesky/inakustik
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Eine schöne Ausgabe der Chesky Live Sessions mit dem Projekt von James „Blood“ Ulmer. Stark Gospel-beeinflusst hat die CD ihre Höhepunkte in Songs wie „My Prayer“, „Papa Don’t Know“ und „Queen Ester’s Blues“. Eine tolle Mischung aus Blues, Gospel, Country und Folk. Für die vorzüglicheAufnahmequalität sorgt die bei Chesky Records übliche 96/24 High Resolution Technology.
Duklas Frisch


Alpenpower
V.A.
BMG
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Eine Doppel-CD für alle Freunde des bayerischen und österreichischen Mundart-Poprocks. Natürlich dürfen auf dem abwechslungsreichen Streifzug Künstler wie Haindling („Bayern“), Ludwig Hirsch („Spuck den Schnuller aus“) und Hubert von Goisern („Kokain-Blues“) nicht fehlen. Überzeugend sind auch die eher unbekannteren Künstler wie Schorsch & de Bagasch mit dem bluesgetränkten „Dia Gez Guad“ und Isar Rider („Heid is a Tag“). Punktabzug gibt es für das Fehlen von Acts wie Attwenger, Ringsgwandl und Well-Buam.
Rainer Guérich


Alphawezen
En Passant
Holophon/edel
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Ernst Wawra und Asu Yalcindag präsentieren 12 Songs zum Abtanzen und Chillen. Musikalisch ist der Umzug ins neue Studio und die Umstellung von analoger auf digitale Technik deutlich zu hören. Die Tracks sind kompakter, arbeiten mit härteren Breakbeats und kommen synthetisch-offensiv aus den Membranen, sind aber keineswegs seelenlos oder unnahbar. Elektro-Pop und Housemusic der gehobenen Art!
Siggi Mayen


Anyone‘s Daughter
Wrong
Insideout/SPV
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An die Jungs von Anyone‘s Daughter dürften sich in erster Linie die etwas „älteren“ Semester erinnern, denn ihre größten Erfolge feierten die Progrocker in den späten 70ern und frühen 80er Jahren. Damals wurden die Alben der Stuttgarter Rocker im gleichen Atemzug mit Bands wie Eloy oder Novalis genannt. Vor drei Jahren sendeten Anyone‘s Daughter dann mit „Danger World“ ein neues Lebenszeichen, dem nun mit „Wrong“ wieder ein sehr gutes Album folgt. Wer auf wimmernde Moog-Syntheziser im Stil der 70er abfährt, liegt hier richtig.
Frank Zöllner


Bent
Ariels
Ministry Of Sound/edel
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Alben wie „Programmed To Love“ und „The Everlasting“ haben Bent als liebenswürdig-skurrile Sampling-Experten und Recycling-Spezialisten „alter“ Second Hand Platten bekannt gemacht. Auf „Ariels“ verzichten die beiden Elektro-Frickler keineswegs auf die gewohnt spleenigen Ideen und Rhythmenmuster. Sie geben ihren Songs einen unbeschwerten, gleichzeitig fesselnden Charme, der einen vom ersten Track „Comin‘ Back“ in den Bann zieht!
Siggi Mayen


Blues Company
Keepin’ The Blues Alive
inak/inakustik
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Blues kommt am besten, wenn er live gespielt wird. So auch auf dieser Live-CD von der Blues Company, die sich schwerpunktmäßig aus dem Konzert in Halle im November letzten Jahres (10 Tracks) und dem Auftritt in Lahnstein (3 Tracks) zusammensetzt. Bluesfreunde werden sich über Interpretationen von Songs wie „J.J.’s Jump“, „21st Century Blues“ und „Jet Set Shuffle“ sicherlich freuen. Mastermind Todor Todorovic und seine Crew zeigen sich in bester Form.
Bernd Lorcher


The Bomfunk MC’s
Reverse Psychology
Polydor/Universal
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Die finnischen Bomfunk MC’s legen ihre brandneue Powerrille vor. Dabei steht erneut eine schweißtreibende Mixtur aus schwarzem R‘n‘B, Funk, Soul und coolen HipHop-Skills im Vordergrund. So wird „Reverse Psychology“ vom ersten Track an zur ultimativen Abtanz-Scheibe.
Simone Theobald


Booka Shade
Memento
Get Physical/Intergroove
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Hinter Booka Shade stecken die beiden Masterfader Walter Merzinger und Arno Kammermeier, die seit gut 15 Jahren mit eigener Produktionsfirma das weite Feld des Elektro-Synthie-Club-Sounds beackern. Im Vordergrund ihrer Klangexperimente steht klar der elektronisch-verspielte Part, der auch gelegentliche Ausflüge in Ambient und Sphärensound zulässt. So entstehen vielschichtige und weitgespannte Soundkollagen, die oft an die Soundtracks von John Carpenter erinnern.
Siggi Mayen


Ian Brown
Solarized
Polydor/Universal
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Der Ex-Frontmann der Stone Roses hat die wilden Drogenexzesse seiner „Sturm- und Drangzeit“ hinter sich gelassen. Auf „Solarized“ spielt er den Stil-Puristen par excellence. Ohne Probleme entdeckt man in den zehn Songs Anleihen aus Pop, Indierock, Balladen, Big-Beat-Rhythmen und Ambient-Grooves. Kombiniert wird das Ganze mit jeder Menge Mariachi-Trompeten und den cool-abhängenden Ian Brown-Texten. Die Acid-Ära feiert ihr Comeback!
Frank Zöllner


Butti 49
Habit
Exceptional/Rough Trade
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In ihrer norwegischen Heimat sind die beiden DJ‘s & Remixer Snorre Seim und Oyvind Jakobsen bereits seit einigen Jahren ein Begriff. Nicht von ungefähr lassen sich Szene-Größen wie Kyoto Jazz Massive oder DJ Spinna von den beiden Turntablern in schöner Regelmäßigkeit ihre Songs remixen. Mit „Habit“ haben Butti 49 endlich auch ein eigenes Album am Start und servieren uns jede Menge Treibstoff für die Floors, lecker angereichert mit coolen Vocals von Mayia James, Nathan Haines und dem dänischen Sänger Emo.
Simone Theobald


Jim Capaldi
Poor Boy Blue
SPV
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Wer sich etwas mit Musikgeschichte auskennt, wird den Namen Jim Capaldi sofort in Zusammenhang mit Steve Winwood und den legendären Traffic bringen. Auch nach 30 Jahren ist Jim immer noch recht aktiv. „Poor Boy Blue“ heißt sein neues, retrospektiv angelegtes Album, bei dem er sich auf seine musikalischen Wurzeln besinnt. Zur Seite stehen im dabei „alte“ Weggefährten wie Gary Moore, Chris Parren, Mick Dolan und - wie könnte es anders sein- sein alter Kumpel Steve Winwood. Starke Empfehlung!
Jörg Eifel


Cowboys On Dope
High Noon
Pirate Records/Sony
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Hervorgegangen sind Cowboys On Dope aus der fast schon legendär zu nennenden Band Rausch. Musikalisch geht es bei ihrer neuen Gruppe allerdings in Richtung Texas. Auf dem Spielplan steht eine  ausgewogene Mischung aus Eigenkompositionen und hervorragend vorgetragener Covers von Neil Young, den Rolling Stones, den Talking Heads und Johnny Cash. Ein düster-morbider TexMex-Sound mit reichlich Tremoli-Gitarren, Lagerfeuer-Romantik und staubigem Desert-Flair.
Jörg Eifel


E-Craft
Status
Electricblue/Soulfood
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Mit "Status" veröffentlichen die EBMer E-Craft eine prall gefüllte Doppel-CD mit ihren Hits plus exklusiven Mixes und Live-Tracks aus der letzten Dekade.  Die Band hat über die Jahre eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht, wobei  durch die verstärkte Hinzunahme von Noise-Elementen der Sound deutlich an Energie hinzugewonnen hat. Besonders interessant sind auch die Livetracks auf der CD, die in San Francisco ("Electrocution", "Puppet Nation") und auf dem schwedischen Arvika Festival ("Crawlers", "Hidden Danger", "Violent Freaks", "Kill The Fakes") letztes Jahr mitgeschnitten wurden. Momentan arbeiten die Jungs an ihrem neuen Studiorelease, der Anfang nächsten Jahres kommt. Man darf gespannt sein!
Rainer Guérich


The Glimmers
V.A.
Eskimo/Intergroove
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In der Londoner Clubszene genießen The Glimmers einen ausgezeichneten Ruf. Vollkommen zurecht, wie diese Mix-CD beweist. Ausgesprochen funky ist die Tracksauswahl geraten, die Künstler wie Queen („Body Language“), Roxy Music („Angel Eyes“), Jungle Brothers („I’ll House You“) und Jah Wobble „How Much Are They“) beherbergt. Macht richtig Spaß, diesem Set zuzuhören!
Simone Theobald

SOPHIE B.HAWKINS
Wilderness
Sony
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Gelungenes Comebackalbum von Sophie B. Hawkins, das erstaunlich frisch und eigenständig klingt. Unterstützt wurde sie bei der Produktion von den Berman Brothers, die dafür sorgten, dass bei den einzelnen Songs nicht die Spur von Langeweile oder Eintönigkeit aufkommt. Glanzpunkte des Players sind das gitarren-starke "Beautiful Girl", "Surfer Girl" und das wunderbare "Angel Of Darkness". Diesen Weg sollte Sophie konsequent weitergehen.
Simone Theobald


Hexstatic
Master View
Ninja Tune/Rough Trade
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Das brandneue Album von Hexstatic ist eine Ansammlung punktgenauer Vibes, elektronischer Beats, jeder Menge Breaks und gelegentlicher Drum‘n‘Bass-Ausflüge. Genial ist die Kombination von tiefem Slowtempo mit mächtig rotierenden Beats und harten Elektro-Skills. Damit nicht genug, gibt es auch noch eine prall gefüllte DVD mit jeder Menge verrückter Video-Clips. Unbedingt  antesten!
Simone Theobald


Olaf Hund
Valseuses
Lounge Records/SIB Distribution
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Olaf Hund als Elektro-Avantgardisten zu bezeichnen, ist bestimmt nicht falsch, trifft aber die Sache nur am Rande. Hund ist mehr als nur ein Elektro-Frickler. Er arbeitet mit einer ausgefallenen Mixtur aus klassischen Versatzstücken , die er geschickt mit moderner Instrumentierung, allerlei elektronischen Spielereien und einer Prise Pop-Appeal zu einer eingängigen bis  schräg-skurrilen Mixtur verarbeitet. Keine einfache Kost...
Frank Zöllner


Las Mananitas
WüstEnde
Noiseworks
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Mit einem mexikanischen Bandnamen, deutschen Texten und einer Soundmischung zwischen Folk, Rock, Country, Tex-Mex und Akustik ist der Spannungsbogen bei den Las Mananitas weit gespannt. Die Jungs setzen auf einen schnörkellosen und kantigen Sound mit jeder Menge staubigem Highway-Feeling. Dazu gesellt sich ein nicht nerviger Melancholie-Charme, der es schafft, dir über das einsame Wochenende zu helfen oder den Stress mit deiner Freundin zu vergessen.
Frank Zöllner


Lullabies From The Axis Of Evil
V.A.
Strange Ways/Indigo
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Ein bemerkenswerter Beitrag zur musikalischen Völkerverständigung, den der norwegische Produzent Erik Hillestad hier umgesetzt hat. Erschüttert von der Politik des aktuellen US-Präsidenten und seiner Politik der „Achse des Bösen“, machte er sich auf die Suche nach Frauenstimmen im Irak, Iran, Afghanistan, Nordkorea und Kuba, die Wiegenlieder ihres Landes interpretieren sollten. Das Ergebnis ist von unvergleichlicher Sanftmut und Schönheit. Unglaublich deepe und soulfule Frauenstimmen wie beispielsweise Mahsa Vahdat aus dem Iran oder Halla Bassam aus dem Irak hauchen ihre ganz persönlichen Lullabies und erreichen damit das Herz des Hörers fern jeder Sprachbarrieren oder Nationalitäten. Hoffentlich bekommt George W. Bush ein Exemplar von dieser CD, könnte ihn vielleicht milder stimmen.
Rainer Guérich


Mardi Gras. BB
29 Moonglow
Hazelwood/Cargo
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Jazz, Swing, Blues, Funk & Brass satt bietet die neue Mardi Gras.BB-Scheibe, auf der Dr. Wenz und seine Mannen in gewohnt guter Form agieren. Wer auf fette Bläsersätze und Funken schlagende Grooves steht, wird ebenso bedient wie der Ragtime-Freund („Wrong Ain’t Wrong“) und der Liebhaber des New Orleans Jazz. Empfehlenswert ist auch das Wiederhören eines Donovan-Songs („Mellow Yellow“), natürlich in eigener Mardi Gras. BB-Bearbeitung. Diese CD macht einfach Spaß und gute Laune!
Duklas Frisch



Mr. L
Lebenswerk
Al Dente Recordz, Pirate Rec./Sony
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Ein großes Debütalbum des 26 jährigen Rappers Mr.L, der Rhymes nicht nur als Sprachrohr, sondern als Transport von deepen Gefühlen sieht. Dennoch ist „Lebenswerk“ ein direktes Album mit der nötigen Sozialkritik. Emotionen, Erwartungen, Erinnerungen, Alltagsreflektionen werden mit dem richtigen Melodiebewusstsein und souligen Frauenstimmen (Sängerin Sofia!) elegant in Szene gesetzt. Tracks wie „Kinderaugen“ und „Einsam“ haken sich in der Hörmuschel fest, verführen   zum Denken, aber auch einfach nur zum Schwelgen und Genießen. Das ist  übrigens ein großer Vorteil von „Lebenswerk“, die Unberechenbarkeit der Wirkung der Songs. Ein Album, mit dem man sich eingehend beschäftigen kann, es wieder und wieder hört und dabei manchen K(l)ick erlebt.
Rainer Guérich


Phonique
Identification
Dessous Rec./Intergroove
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Michael Vater aka Phonique stellt mit „Identification“ sein erstes Artist-Soloalbum vor und zeigt auf 15 brillanten Songperlen seine ungeheure Stilvielfalt. Deep House, Tech, Disco, Downbeats und Chillout verbinden sich dank einiger Gast-Vocalisten (u.a. Erlend Oye,Ian James Whitelaw, Alexander East) zu einem spannenden und relaxten Soundtrip.
Fabian Hauck


Pluto Project
Family Business
Black Flame/Rough Trade
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Diese CD hat mich beim Hördurchlauf mächtig umgehauen. Pluto Project kommen aus dem schönen, ungarischen  Budapest und wurden bereits 1998 von den beiden Innovativ-Elektronikern Gabor und Gyula ins Leben gerufen. Ergebnis ist eine open minded-Produktion: organisch, motorisch, charmant, verquer, loungig, jazzig, frickelig, triphoppig - whatever. Highlights gibt es bei den 12 Stücken wirklich ohne Ende. Mir gefällt insbesondere „Erophone“ mit der sensitiv-lasziven Stimme von Sängerin Sena Dubois und seiner knisternden Atmosphäre aus geschmeidigem Trumpetsound und durch den Sampler gezwirbelten Earphone-Grooves. Ebenfalls vom Feinsten ist „Ozonhole“ mit seiner gelegentlichen Vocoder-Verzerrung und seinem elektronischen Shuffle Beat. Diese Ungarn sind einfach genial, unbedingt antesten!
Rainer Guérich


Reaktor
Hyperdimension
Bastard Rec./New Music
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Bereits seit einigen Jahren in der Elektro-Pop-Szene aktiv, haben es Reaktor mit „Hyperdimension“ zu ihrem ersten Longplayer geschafft. Die drei Musiker setzen auf eine vielschichtige Mischung, die zwischen elektronischen Frickeleien, Party-Sound, sphärischen Klangwelten und Deutsch-Pop hin und her pendelt. So entsteht ein Album, das in Teilen durchaus als Tanz-Mucke durchgeht...
Simone Theobald


Rescape
Evolution
Liquid Lounge
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Scape Kid aka Rescape ist nicht nur in der deutschen Ambient-Szene ein vielbeschäftigter Fader. Seine Arbeiten für die renommierte Space-Night-Compilation oder die Flowmotion-Reihe des Hessischen Rundfunks fanden durch die Bank hervorragende Kritiken. Auf  „Evolution“ entführt Scape Kid den Hörer in einen weitgespannten Klangkosmos aus groovenden Flächen, trippigen Vibes und jazzig-souliger Spiellaune. Ein eigenwillig-aufregender Klangteppich.
Frank Zöllner


Saloniki Surfers
Saloniki Surfers
Pirate Records/Sony
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Endlich mal wieder eine fette, dubbige Reggae-Scheibe in meinem Player. Die achtköpfige, Bläserstarke Formation setzt ihren Dancehall-Sound schön langsam in Szene und gibt dem holländischen Fronter „Petah Bee“ allen Freiraum, seinen coolen Gesang behäbig zu entfalten. Knaller auf der CD sind das  sehr opulente, smash-funkige „Reality“ und die 3 Dub-Remixes am Ende der CD („Dub Mary J“!). Traditionalisten werden an „When I Fall In Love“ ihre Freude haben.
Rainer Guérich


Secret Love
A View On Folk
Sonar Kollektiv/Rough Trade
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Nach Compis wie „Polish Jazz“, „Forum West“ und „Formation 60“ widmet sich die neueste Sonar Kollektiv-Kopplung dem Thema folkorientierte Träumereien. Dank der Mitarbeit von DJ Resoul aka René vom 1A-Homie-Plattenladen und einem nachhaltigen „Stöbern“ in so mancher musikalischen Schatztruhe ist eine Scheibe entstanden, die man einfach nur immer wieder hören will. Dabei darf sich der unbedarfte Hörer auf einen elegisch-verträumten, entspannt-sphärischen und oft soulig-weichen Sound freuen. Mit dabei sind Acts wie 4Hero, Thief, Jolly Music und Marden Hill.
Jörg Eifel


Andy Summers
The X-Tracks
CNR Records
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Ein Best-Of-Album des Ex-Police-Drummers mit alten Bekannten wie etwa Mr. Sting, Debbie Harry undQ-Tip. Und für ausgewiesene Jazz-Fans hält die Rille auch noch einige Überraschungen in Form von Gastmusikern wie Wayne Shorter, Charles Mingus und Herbie Hancock parat, als Gedenken an Mr. Summers recht interessante Jazz-Intermezzi.
Jörg Eifel


Sunday People
Telepathically In Love
Phazz-A-Delic/SIB
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Sunday People sind die Sängerin Dana Sandu und die Brüder Sultan & Hassan Nasser, die in ihrer rumänischen Heimat bereits für einige Soundtrack-Produktionen verantwortlich zeichneten. Ihre Debütarbeit beinhaltet sanfte Soundflows, eingängige Grooves und in Arrangements eingebettete Frauen-Vocals. Die Scheibe verfügt über ein entspannendes Cool-Flair.
Siggi Mayen

SURF
Teen Planet
Sony
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Die New Wave-Experten aus Berlin legen hier ihr neues Album vor. Mit dabei ist auf “Teen Planet” als Gast auch Sänger Achim Degen und Drummer Bernhard Reiß (Barbara Morgestern). Musikalisch bietet die CD erfrischenden Pop mit echten Highlights wie "Hate To say I Told You So" und "Clean Clean". Da kommt richtig Stimmung auf.
Bernd Lorcher

 


Swayzak
Loops From The Bergerie
K7 Records
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Die „Erfinder“ des Minimal-Dub mit starker Vocal-Frequentierung zeigen sich wieder als Meister der Dancefloors. Auf dem Spielplan stehen groovend eingestreute Down-Loops und jede Menge Breaks, Vibes und Vocoder-Verzerrungen. Tracks wie der Opener „Keep It Coming“ und „My House“ sind einfach geniale Flächen-Magnete. Swayzak haben ihren Ruf als Dub-Meister erfolgreich verteidigt, auch wenn der Umzug in das zum Studio umfunktionierte Landhaus „Bergerie“ in der Nähe von Montpellier dem Sound einen mehr „analogen Sound“ verabreicht hat.
Simone Theobald


Ursula 1000
Ursadelica
ESL Music/Soulfood
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Bester Remix-Stoff für die Clubs in aller Welt liefert Ursula 1000 aka Alex Gimeno. Der Mann hat sich im Laufe der Zeit einen verdammt guten Namen als Remixer gemacht, u.a. für Acts wie Felix Da Housecat, Quincy Jones und The Faint. Auf „Ursadelica“ hat der Meister Tracks von HAL 9000, Lemon, The Bees, Joe Bataan und Fort Knox Five in einer schwelenden Mischung aus Jazzy Beat, Latin, Electro Disco und Mod remixed.
Frank Zöllner


Paul Van Dyk
Re-Reflections
Urban/Universal
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DJ Paul van Dyk hat seiner aktuellen CD „Reflections“ ein Update verpasst  und sie zu einem über 70minütigen Endlos-Mix zusammengebastelt. Dass Van Dyke unter elektronischer Musik viel mehr versteht als nur stampfende Tekkno-Beats, hat er in der Vergangenheit mit Ausflügen in Ambient, Club oder House-Gefilde immer wieder unter Beweis gestellt. Auch seine Zusammenarbeit mit dem Wolfheim Sänger Peter Heppner auf dem Song „Wir sind wir“ steht in dieser Tradition und präsentiert sich in heißem Floor-Outfit.
Jörg Eifel


Vast
Nude
Insideout/SPV
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Ein sehr organisches und dennoch abwechslungsreiches Album, das die Band um Jon Crosby hier vorlegt. Jon, der von der Stimme nicht nur auf „Thrown Away“ stark an Bono erinnert, vollführt hier einen glaubwürdigen, emotionalen Seelenstriptease, der den Hörer einfach mitreißt. Geniale Hooklines, ein wenig Mystik, aufstrebende Gitarrenlinien, walkende Sequencerlinien (Opener „Turquoise“) und die verzerrte bis hymnische Stimme nehmen den Hörer auf eine Berg- und Talfahrt der Gefühle mit, die er so schnell nicht vergisst. Ein Album mit Klasse und Eigenleben!
Rainer Guérich


Vaya Con Dios
The Promise
PIAS/Rough Trade
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Gelungenes Comebackalbum der belgischen Formation um die charismatische Sängerin Dani Klein. Unverkennbar ist nach wie vor ihre „schwarze“ Stimme, die in den 12 Tracks in unterschiedlichen Sprachen und Stilrichtungen agiert. Besonders hörenswert ist das bluesige Whitesnake-Cover „Ain’t No Love In The Heart Of The City“  und das Chanson „Je Te Veux“.
Duklas Frisch


Noch mehr CDs:
Einen wunderbar entspannten funky-Latin-HipHop-Soul-Sound legen BID aus dem brasilianischen Sao Paulo vor. Die 11 Tracks auf „Bamba And Biritas Vol. 1“ (Beleza Records) funktionieren dank smarten spanischen Rap-Skills und Credits von DJ Soul Slinger, Funk Buia und Rappin Hood auch auf dem Dancefloor. Anspieltipp: das geschmeidige „Na Noite Se Resolve“. (RG) @@@@@


"Liebe, Autos, Abenteuer“ (Cargo Records) heißt die leibevoll aufgemachte Tribute 3 CD-Box, die das Schaffen von Gunter Gabriel auf eine ganz besondere Art und Weise ehrt. Künstler aus dem Punk, Country, Elektronikrock und Alternative-Sektor gewinnen bekannten Hits wie „Komm unter meine Decke“, „Hey Boss ich brauch’ mehr Geld“ u.v.a. ganz neue Aspekte ab. Das Line Up ist erlesen und featured Bohren & Der Club Of Gore, Die Kassierer, Rotoskop, Tom Angelripper, Gautsch, Mambo Kurt u.v.a. (RG) @@@@


Caramelo Criminal (PIAS/Rough Trade): Die beiden Brüder MC Caramelo und El Criminal wurden stark von der spanischen Reggae-Szene Lateinamerikas geprägt. Auf ihrem selbstbetitelten Debüt werden die Beiden von dem Hamburger Produzenten Duo Silly Walks unterstützt, das sie ihrerseits bereits auf dessen Album mit „Que Sera“ unterstützten. Bester Reggae/Dancehall-Stoff! (FH) @@@@


Fans des Bluesrock-Spezialisten Johnny Winter können sich über die Legacy-Edition (Deluxe Doppel-CD) seines 70er Albums  „Second Winter“ (Columbia/Sony) freuen. Neben informativem Booklet, neuem Mastering und zweier bisher unveröffentlichter Tracks („Early In The Morning“, „Tell The Truth“) wurde CD 2 auch gleich noch das Live-Konzert aus der Londoner Royal Albert Hall mit draufgepackt. Klasse! (RG) @@@@@ Ebenfalls als Legacy 2 CD Edition erhältlich ist das erste  Santana Album (Sony) aus dem Jahre 1969. Neben Alternative Takes gibt es dort auf Disc 2 noch Original Sessions und Woodstock-Auftritte zu hören. (RG) @@@@


Über das Hamburger Label Hi-Hat (Sony Music) werden gleich 5 CDs für alle Fernsehfreaks von 3-99 Jahren veröffentlicht. Unter dem Titel Generation Fernseh-Kult erscheinen die Soundtracks zu den Familienserien „Die Wicherts von nebenan“, „Ich heirate eine Familie“ und „Silas“. Wer’s kompakter haben möchte, sollte sich die Doppel-CD „Fernseh-Hits“ mit den 44 Original TV-Scores von Serien wie Dallas, Derrick, Das A-Team u.v.a. zulegen. Zuschauer unter 6 Jahren greifen zur CD „Fernseh-Hits für Kids“ und lauschen den Titelmelodien von Pippi Langstrumpf, Sandmännchen, Pinocchio und Familie Barbapapa. (RG) @@@@


"The Essential“ (Columbia/Sony) heißt die ultimative Hitkopplung von Toto, die mit 32 Tracks als Doppel-CD erscheint. Neben Hits wie „Rosanna“, „Hold The Line“, „Pamela“ und „Africa“ gibt’s auch 5 Tracks als European Re-Mix-Version. (FH) @@@@ Rund 80min. dauert die CD „Piano Man: Very Best Of“ (Sony) von Billy Joel, die seine besten Hits wie „Tell Her About It“, „Piano Man“ und „An Innocent Man“ kompakt vereint. (FH) @@@@ Etwas umfangreicher ist das Box-Set „The Ultimative Collection“ (Sony), das gleich auf 4 CDs plus DVD das Schaffen des King Of Pop, Michael Jackson, Revue passieren lässt. Die DVD beinhaltet das Livekonzert in Bukarest anlässlich der Dangerous-Tour. Die CDs reichen von Jackos Zeit bei den Jackson 5 bis in die Neuzeit. Für Fans wohl ein Muss. (FH) @@@


Fans von Simon & Garfunkel können sich über die Doppel-CD „Live On Stage“ (Sony) freuen, die anlässlich ihrer kurzen Reunion-Tournee 2003/2004 mitgeschnitten wurde. Neben Klassikern wie „The Sound Of Silence“, „Mrs. Robinson“ und „Bridge Over Troubled Water“ gibt’s auch noch eine unveröffentlichte Studioaufnahme von „Citizen Of The Planet“. (DF) @@@@


Von Sylvie Vartan, der Grande Dame der französischen Popmusik, liegt mit „Les Annees RCA 1961-1983“ (BMG ARIS) eine Kollektion ihrer RCA-Jahre vor. 49 Titel fährt die Doppel-CD auf, darunter neben ihren größten Hits („Le Lococomotion“, „Tous mes copains“) auch einige unveröffentlichte Tracks. Hörenswert hier insbesondere „Les filles n’ont aucun dégoût“, auf dem Sylvie zusammen mit Jane Birkin und Serge Gainsbourg singt. (UB) @@@@


Country- und Folk-Freunde können sich über Phil Vassar’s neues Album „Shaken Not Stirred“ (Arista/BMG ARIS) freuen. In sehr persönlichen Songs singt Phil über die wahre Freundschaft („Good Ole Days“) und über das Leben („I Miss The Innocence“). (DF) @@@@


Ebenfalls für Country-Fans eine Empfehlung ist „This I Gotta See“ (RCA/BMG Aris) von Andy Griggs . Stilistisch sehr offen, pendeln seine Songs zwischen gefühlvollem Country, romantischen Balladen und rockigem Hillbilly. Als Produzent fungierte Randy Scruggs. (DF) @@@@


Eine gelungene Auswahl von Reggae aus allen Herren Länder präsentiert das Digipack „Mondo Ska - One World Under A Groove“ (Grover Records/SPV). Die Interpreten kommen aus Jamaika (Lord Tanamo), Italien (Roy Paci), Mexiko (Pantéon Rococó) und den USA (King Django). Die Sprache des Reggae funktioniert auf multilateraler Ebene! (BL) @@@@


Drei interessante Veröffentlichungen erscheinen diesen Monat auf dem Label Phantasmagoria (Jaro) , verpackt als edles Digipack. Raindogs, die Gruppe um die deutsch/englische Achse Roland Popp (Gesang) und Matt Howden (Violine) legen mit „Alma“ (portugiesisch für „Seele“) ein wunderbar dark-emotionales Album vor, vergleichbar mit Element Of Crime oder Nick Cave. @@@@@ Von Matt Howden wird gleichzeitig auch das Soloalbum „Spurge The Sun“ released, auf dem der Geiger zeigt, wie man dieses Instrument in die songorientierte Rockmusik integriert. @@@@ Die Doppel-CD „Deep Horizon-Selected Songs“ des in Prag lebenden Exil-Engländers Phil Shoenfelt präsentiert 27 Tracks aus dem Zeitraum zwischen 1990 bis 2003. Wer Leonhard Cohen und Jesus And The Mary Chain mag, wird sich mit dem in den 80er Jahren verwurzelten Waverock sicher anfreunden können. (DF) @@@@

 
Freunde der legendären Experimentalrocker CAN können sich diesen Monat gleich über 4 Re-Releases in SACD 2.0. Hybrid Qualität freuen. Für das Re-Mastering haben Irmin Schmidt und Holger Czukay selbst Hand gelegt, sowie neue Liner Notes und exklusive Fotos  den Booklets beigefügt. Veröffentlicht werden folgende Can-Meilensteine: „Ege Bamyasi“, „Tago Mago“, „Soundtracks“ und „Monster Movie“ (alle CDs über SPOON/WSM). (FH) @@@@@


Und auch noch ein Beitrag zu Weihnachten: „Snow 2 - The Get Easy! Christmas Collection Vol. II“ (Universal) ist endlich mal eine weihnachtlich gestimmte CD-Kopplung, die man nicht nur an Heilig Abend hören kann. Bestückt mit alten Klassikern von Otis Redding, Bing Crosby, Peggy Lee und Marvin Gaye wird’s einem richtig sinnlich um’s Herz. (ST) @@@@


Auf „Bugnology“ (Poker Flat Rec.) zeigt sich Steve Bug wieder mal als Meister des Minimal-House. Die CD enthält Tracks und Mixe von I: Cube, Justus Köhncke, Frestyle Man, Stefan Goldmann u.v.a. (SM) @@@@


Sub Ether Radio: Fuchsi’as Jewel (R’n’D/Rough Trade): charmanter und eleganter Indie-Pop und Wave einer hoffnungsvollen Band, deren Stärke zweifellos im Songwriting liegt. Als Anspieltipss unbedingt in die Songs „Pray“ und „Walk Away“ reinören. (BL) @@@@


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