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DEZ./JANUAR 2006
Home | inMusic - da ist Musik drin!


@@@@@@ überragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mäßig
@ schlecht

A-Ha
Analogue
Polydor/Universal
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Es gibt wohl kaum eine Gruppe, bei der sich meine Haltung über die Jahre so verändert hat wie  bei A-ha. In den 80igern habe ich ihre Hitmusik regelrecht gehasst, mittlerweile zählt die Band zu meinen absoluten Favourites. Allerdings erst ab der 2000er Discographie. Die drei Künstler inklusive Frontmann Morten Harket sind zu ernstzunehmenden Künstlern gereift, die auf solides Songwriting und ausgefeilte, dramaturgische Arrangements setzen. Davon gibt es auf „Analogue“ mehr als genug. Man höre nur die Titel „Celice“ und „Don’t Do Me Any Favours“. Ganz große Klasse!
Rainer Guérich


Aphrodissimo II
by M.O.C. Paoli
Black Flame/Rough Trade
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M.O.C. Paoli gilt als einer der Mitbegründer des sogenannten „Goa-Trance“-Sounds, den er auf seiner seit Jahren andauernden Suche nach immer neuen elektronischen Sounds mal so ganz nebenbei aus der Taufe hob. Heute richtet sich das Augenmerk des Remixers & Faders in Richtung African-Style&Latin-Flair, wie er bereits auf dem Sampler „Aphrodissimo“ unter Beweis stellte. Mit dem Nachfolger geht Paoli diesen Weg konsequent weiter und präsentiert uns einen quicklebendigen Mix aus Latino-Flair, Reggae, orientalischen Rhythmen, jeder Menge Groove‘n‘Vibes und Spoken Words-Lyrics.
Bernd Lorcher


Babyshambles
Down In Albion
Rough Trade
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Peter Doherty, vielen bekannt als Mastermind der Band Libertines, stellt mit Babyshambles sein neuestes Kreativ-Projekt vor und verweist einmal mehr auf die Vielschichtigkeit des Britpop. 16 Tracks sind entstanden, darunter die beiden UK Top 10 Singles „Fuck Forever“ und „Killamangiro“. Musikalisch umgesetzt mit beseeltem Gitarrengeschrammel, bitter-süßen Melodien und nöhlenden Vocals.
Yasmin Schmidt


Marco Bailey pres.
Positive Disorder
Neuton/Rough Trade
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Bereits seit 15 Jahren gehört Marco Bailey zur belgischen Crème de la Crème der Techno&House-Szene.  Vorliegende Doppel-Rille nun führt uns auf recht eindrucksvolle Weise tief in den vielschichtigen Soundkosmos von Mr. Bailey und hält eine seiner besten Remix-Arbeiten parat. Verteilt auf zwei Silberscheiben finden wir hier 37 Tracks von Scene-Acts wie Ray Soo, David K, Redhead und Secret Cinema.
Frank Zöllner


Best Acoustic Album...
Ever!
EMI
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In die bevorstehende Weihnachtszeit passt diese Doppel-CD mit akustischen Versionen (teils live) von Songs namhafter Popgrößen besonders gut. 40 Interpreten finden sich in bunter Mischung auf den beiden Silberlingen. Coldplay eröffnen mit „Trouble“ den sanften Reigen, ansonsten gibt es noch viele Highlights zu bestaunen, u.a. R.E.M. („The One I Love“), Söhne Mannheims („Und wenn ein Lied“), Oasis („Half The World Away“), Depeche Mode („Personal Jesus“), Blur („For Tomorrow“) und Bonnie Raitt („Silver Lining“). Ein ideales Geschenk für sich selbst oder andere.
Simone Theobald


Betagarri
Basque Fire
Jaro
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Seit über 12 Jahren sind Betagarri in ihrer spanischen Heimat, genauer gesagt in ihrer baskischen Heimat fast so etwas wie eine musikalische Institution. Ihr quirrliger Sound aus Reggae, Ska und Rock hat sich bereits über die Landesgrenzen und sogar bis ins ferne Japan herumgesprochen. Und dass die Combo ihre Songs in ihrer baskischen Heimatsprache ( Euskera) vorträgt, tut ihrem Erfolg keinen Abbruch.
Frank Zöllner


ERIC BIBB
A Ship Called Love
Telarc/inakustik
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Der Singer/Songwriter Eric Bibb entfernt sich auf seinem neuen Album zusehens von seinen Blueswurzeln. So gibt es auf den 14 Songs auch eine Menge Folk, Country, Gospel und Soul zu hören. Eine sehr coole und relaxte Scheibe, die zusätzliche Aufwertung durch Gäste wie B.J. Cole (Pedal Steel) und Bluessängerin Ruthie Foster erfährt.
Duklas Frisch


Bionic Brit
Schlicht und ergreifend
ADN/EMG Music
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Das Braunschweiger Trio wurde 2001 gegründet und fasst auf seinem ersten Longplayer die in Eigenregie eingespielten beiden EP‘s "A Perfect Day" (2002) und "Lautspeaker" (2004) quasi auf einem Longplayer zusammen. Musikalisch erwartet den Hörer eine Mischung aus Alternative Rock und Britpop-Anleihen. Die Texte sind in deutscher und englischer Spache gehalten. Als Warm-Up solltet ihr mal in Stücke wie „Schlimmer“ und „A Perfect Day“ reinhören.
Tim Beldow


BLUE RODEO
Are You Ready
Rounder/inakustik
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Beim Kauf einer neuen CD der kanadischen Formation BLUE RODEO kann man als Fan der Gruppe eigentlich nicht viel falsch machen. Die Band spielt schon seit mehr als 20 Jahren richtig schönen, abwechslungsreich gestrickten Countryrock, den es natürlich auch auf "Are You Ready" zu hören gibt. Highlights des Albums sind neben dem Titeltrack „Are You Ready“ insbesondere "Can't Help Wondering Why" mit seinem großen Hitpotential und der R&B-Schlenker "Are You Ready". Oftmals sind die Kompositionen sehr unspektakulär in Szene gesetzt, was die große Klasse von Blue Rodeo unterstreicht.
Bernd Lorcher


Blues Guitar Women
V.A.
Ruf Records/inakustik
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Eine edel aufgemachte Doppel-Blues-CD, die den besten Bluesgitarristinnen gewidmet ist. Und davon gibt es eine ganze Menge, wie auf den insgesamt 29 Tracks zu hören ist. CD1 stellt in erster Linie zeitgenössichen Blues vor und featured Blues-Damen wie Sue Foley, Joanna Connor, Ana Popovic und Maria Muldaur & Bonnie Raitt. Auf CD 2 stehen traditionelle Songs im Vordergrund. Empfehlenswert sind hier vor allem Precious Bryant, Rory Block, Alice Stuart und Memphis Minnie.
Bernd Lorcher


Broken Social Scene
Broken Social Scene
City Slang
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In ihrer kanadischen Heimat wird die Truppe um Kevin Drew und Brendan Caning wegen ihrer wegweisenden, avantgardistischen Sounds bereits gefeiert. Völlig zurecht, denn die Gruppe mit ihrer ständig wechselnden Mitgliederzahl zwischen 7 und 2 legt hier wirklich ein Werk der Extraklasse vor, das die Post-Pop-Szene über die Jahre beeinflussen dürfte. Nur wer bei Broken Social Scene wirklich auf alles gefasst ist, wird nicht mehr überrascht, denn hier kommt zwischen Jazz, Rock, Avantgarde, Elektro und Soul fast alles zum Zuge, was man sich nur vorstellen kann. Klasse!
Frank Zöllner


Broken Time Orchestra
Broken Time
Julm Records/MConnexion
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Broken Time Orchestra sind eigentlich „nur“ Priit Julm Juurmann und Taavi Kerikmäe, die sich nicht weniger in den Kopf gesetzt haben als eine komplett neue Musik zu erfinden. Nun bringt man so ein Projekt nicht gerade mal zwischen Tür und Angel auf den Weg, wobei es kaum verwundert, dass die beiden Ausnahme-Musiker bereits seit über vier Jahren zusammenarbeiten.„Broken Time“ enthält sozusagen das Destillat ihrer jahrelangen Arbeit. Ein abwechslungsreicher und abenteuerlicher Mix aus Soul, Funk, House, Electro-Sound und zarten Acoustic-Elementen.
Siggi Mayen


Junior Brown
Live At The Continental Club
Telarc/inkustik
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Ein echtes Leckerli für alle Bluesfreunde ist dieser Livemitschnitt von Blueser Junior Brown, der an 2 April-Tagen in diesem Jahr im Continental Club von Austin, Texas mitgeschnitten wurde. Begleitet wird Junior von Tanya Rae Brown (rhythm guitar) und Johnny Penner (bass guitar). Live-Blues vom Besten mit fesselnder Atmosphäre und solchen Hochkarätern wie „I Hung It Up“, „Long Walk Back To San Antone“ und „I Want To Live And Love Always“.
Fabian Hauck


The Busters
Evolution Pop
Ska Revolution/Soulfood
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Eine durchdachte und abwechslungsreiche neue Scheibe der Busters, die auf „Evolution Pop“ zur Hochform auflaufen. Zum positiven Gesamteindruck trägt auch Neuzugang Ron Marsman am Mikro bei, der sich bei den einzelnen Tracks munter mit Stammsänger Richie Tabor abwechselt. Zu den Höhepunkten auf der in schönem Pop Art-Digipack verpackten CD zählen das flinke Ska-Gewächs „Bad Guys“, das Punkrockige „Far Away“ und „Whiskey ‘Til I Drop“ mit US-Country-Legende Chuck Waggon. Selten so eine vielfältige Ska-Platte gehört. The Busters zeigen die Entwicklungschancen des Ska auf.
Duklas Frisch


Curse
Sinnflut
Premium Blend/Sony BMG
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Ohne Zweifel gehört MC Curse zu den produktivsten und kreativsten HipHopern der deutschen Szene. „Im Vergleich zum letzten Album habe ich mir deutlich mehr Zeit gelassen“, erzählt Curse. „Aus weit über 500 Beats sind ca. 50 Songs entstanden, die alle lange auf einem Ordner meines Rechners schmorten, sich überwiegend parallel entwickelten und aneinander gereift sind. Ich finde dieses Album auch deshalb deutlich homogener als ‘Innere Sicherheit’“. Eine Einschätzung, die ich nur unterschreiben kann. Curse hat sich mit „Sinnflut“ in eine neue HipHop-Klasse geschrieben, die Arrangements sind griffig und kompakt, der Sound groovt nur so aus den Boxen und die Vibes sind voll phett.
Fabian Hauck


John Dahlbäck
Man From The Fall
Systematic Recordings/Intergroove
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Gerade mal 20 Lenze jung, gehört der DJ&Turntabler John Dahlbäck bereits zu den angesagtesten Club-Acts seiner Heimatstadt Stockholm. Mit der vorliegenden Rille geht John zum „Frontalangriff“ auf die deutschen Floors über und serviert uns in 15 Tracks einen trendigen und groovigen Mix aus Techno, Electro und Deephouse. Hier liegen die Talente des Newcomers. Der schweißtreibende Rhythmus aus schweren Breakbeats, hippigen Tranceeinlagen und jeder Menge Drum‘n‘Bass lässt die Amplifier Überstunden machen.
Frank Zöllner


ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA
All Over the World
Sony BMG
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Rechtzeitig zum 35jährigen Gründungsjubiläum hat Jeff Lynne 20 ELO Klassiker auf den neuesten digitalen Stand gebracht und sound-optimiert. Die Auswahl der Songs kann sich immer noch hören lassen, insbesondere "Don't Bring Me Down" und "Mr. Blue Sky". Von "Xanadu" gibt es auf der CD übrigens eine neue Version. Ein Blick ins Booklet zu den Linernotes von Mr. Lynne ist auch lohnenswert.
Rainer Guérich


Five Years of Moon Harbour
Mix by Matthias Tanzmann
Moon Harbour/Intergroove
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Das House Label Moon Harbour Records feiert mit dieser von Matthias Tanzman gemixten Compi sein fünfjähriges Bestehen. Auf der CD finden sich solche Hochkaräter wie Martin Landsky („Flutes“), Marlow feat. Delhia („Quiet“), Audio Werner („Boogie With U“), aber natürlich auch Eigengewächse von Matthias Tanzmann („Anti Gravity“).
Siggi Mayen


The Flames
Strikes A Light
edel
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Was The Flames bei ungezählten Livegigs und als Support am liebsten zum Besten geben, ist lupenreiner Rockabilly-Sound mit Schmalzlocke und allem was dazugehört. Auch ihr Longplayer „Strikes A Light“ ist ein reinrassiges Rock‘n‘Roll-Album mit viel Balladenfeeling. Aber dann, oh Schreck, kommt Track Nr. 7 „Take Me To Mars“ und The Flames machen die Psychedelic-Schublade ganz weit auf. Gekonnt mischen die Vier andere Stilarten in ihren Sound, was auf den insgesamt 14 Songs noch reichlich oft passiert und ihren Sound auflockert.
Bernd Lorcher


Franz Ferdinand
You Could Have It So Much Better
Domino/Rough Trade
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Nach dem euphorisch gefeierten Debüt knüpften nicht nur die Fans an den Nachfolger besonders hohe Erwartungen. Wer sich „You Could It So Much Better“ zum ersten Mal anhört, merkt aus jedem Akkord die Professionalität, mit der Franz Ferdinand ans Werk gegangen sind. 13 knallige Rock-Pop-Granaten sind das Ergebnis. Ihr Mix aus Punk, Ska, Disco und Rock kommt äußerst knackig aus den Membranen.
Simone Theobald


Fuse Presents
Joris Voorn
Neuton/Rough Trade
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Beschränkte sich Joris Voorn bei seinem letztjährigen Debüt noch ausschließlich auf eigene musikalische Kreationen, so stellt der Niederländer auf der vorliegenden Arbeit nun sein Talent als erstklassiger Re-Mixer unter Beweis. Joris Voorn, seines Zeichens Producer&DJ ist seit gut 10 Jahren in der House&Techno-Szene aktiv und hat in dieser Zeit nicht nur die einschlägigen Kreise mit Remix-Arbeiten versorgt, auch seine Auftritte als DJ sind immer gefragte Events. Auf „Fuse Presents Joris Voorn“ serviert uns der Meister einen über 70minütigen Mix der ständig zwischen Klassikern und Future-Trends hin und her pendelt.
Siggi Mayen


STEVE HARLEY & COCKNEY REBEL
The Quality of Mercy
Gott Discs/Soulfood
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Man kann‘s nicht glauben, aber Steve Harley knüpft mit diesem Album wieder an seine glorreiche Zeit aus den 70igern an. Seine neue Begleitband treibt ihn wirklich zur Höchstform, das zeigen Songs wie „The Last Goodbye“, „Saturday Night At The Fair“ und „Save Me (From Myself)“ auf eindrucksvolle Weise. Ein Album, das einem wahre Gänsehautschauer verpasst und tief unter die Haut geht. Man lausche hierzu nur dem wunderbaren „The Coast Of Amalfi“. Klasse!
Jörg Eifel


B.B. King & Friends
80
Geffen/Universal
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Jetzt hat der gute B.B. King schon seinen 80-sten Geburtstag gefeiert und auch noch eine Scheibe mit vielen Gästen aufgenommen, die ihm zum Geburtstag gratuliert haben. Duette sind bei B.B. KIng ja nicht erst seit gestern in Mode gekommen. So gibt es Duo-Konstellationen mit Sheryl Crow, Mark Knopfler, Eric Clapton, Elton John u.v.a. Dennoch hörenswerter Mainstream-Blues.
Bernd Lorcher


Lyn Leon
Private Pop
SPV
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Lyn Leon bestehen aus der New Yorker Sängerin Carolyn Leonhardt und dem Schweizer Perkussion-Duo Stephan Diethelm und Matthias Eser. Musikalisch hat das Trio eine relaxte Pop&Soul-Scheibe kreiert, bei der Einfallsreichtum, Kreativität und melodische Harmonie deutlich im Vordergrund stehen. Gekonnt wird auf „Private Pop“ der Bogen von urbanem Soulstyle über Jazz-Anleihen bis hin zu Elektrogefrickel und erstklassigem Songwriter-Pop gespannt. Empfehlung!
Simone Theobald


Loonatikk
Ocean Pearls
Chiller Lounge/Soulfood
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Eine ziemlich verworrene und sperrige CD, die die deutschen Loonatikk hier vorlegen. Rockige Parts wechslen mit avantgardistischem Elementen, Swing, Jazz und loungigen Parts. Dazu gibt’s noch eine höchst überflüssige Coverversion von Barry Manilows „Copacabana“. Eine CD ohne jeden Plan, einfach nur schlecht.
Bernd Lorcher


MAROON 5
Live-Friday the 13th
Sony BMG
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Mit ihrem Album "Songs About Jane" landeten die Amerikaner Maroon 5 einen echten Megaseller. Live kommt ihre Musik auch sehr gut rüber, was vorliegendes DVD+CD-Set zeigt. Die DVD (Disc 1) dauert satte 127 Minuten und featured das Maroon 5-Konzert in der Santa Barbara Bowl. Zu hören und sehen gibt es Hits wie "This Love", "She Will Be Loved", das bis dato unveröffentlichte "Wasted Years" und das Oasis-Cover "Hello". Ergänzt um reichlich Dokumaterial und Behind The Scenes-Einblicke. Die Audio-CD (Disc 2) hat identisches Tracklisting plus 2 Bonustracks.
Duklas Frisch


NEAL MORSE
?
InsideOut/SPV
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Na ja, richtig originell ist es nicht, ein Album mit einem Fragezeichen zu betiteln. Musikalisch kann der einstige Spock‘s Beard Sänger auf seinem neuen Album jedenfalls weitgehend überzeugen, wenngleich die Scheibe an manchen Stellen durch Theatralik und Orchestrierung etwas zerfahren wirkt. Als musikalische Gäste konnte Morse u.a. Jodan Rudess (Dream Thetare), Steve Hackett und Roine Stolt (The Flower Kings) gewinnen. Unterm Strich ein gutes, solides Progrockalbum mit der Reinhörempfehlung „Sweet Elation“ (tolle Keys!).
Tim Beldow


Nephew
USADSB
Copenhagen Rec./Universal
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Ihre musikalischen Anfänge liegen irgendwann im Jahr 1996, als sie sich an der Universität von Aarhus rein zufällig über den Weg liefen. Heute zählen Nephew zu den angesagtesten Crossover/ Alternative-Bands der dänischen Szene und haben auch hierzulande schon einige Freunde. Mit „USADSB“ steht nun ihr neuester Output in den Startlöchern, um endgültig das übrige Europa von ihrem folkig-puristischen Alternative-Sound zu überzeugen. Die Mixtur stimmt und dass ihre Songs samt und sonders auf dänisch interpretiert werden, macht den besonderen Charme dieser Scheibe aus. Eine dicke Empfehlung!
Frank Zöllner


HANNES ORANGE
Am Ende des Tages
Yeah! Records/Brokensilence
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"Am Ende des Tages fängt man an, die Dinge zu bewerten." Nach dieser Maxime sind die 10 Songs auf dem zweiten Album von Hannes Orange entstanden. Musik für Kopf und Bauch, nicht überladen, aber auch nicht zu lasch gespielt. Großes Indierock-Kino mit den Anspieltipps "Sieben Mal" und "Was ich meine".
Simone Theobald


ROSENFELD
I You Won't Feel A Thing
Pink Records/EMG Music
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Rosenfeld sind eine beachtenswerte Band aus dem holländischen Maastricht und spielen in der Besetzung Digna Janssen (Gesang), Johan Smeets (Gitarre), Antoine Pütz (Bass) und Martijn Soeterbroek (Schlagzeug). „You Won‘t Feel A Thing“ heißt ihr zweites Album und überzeugt vor allem durch die tolle Stimme der Sängerin, die in den zwischen Powerpop und Alternative Rock pendelnden Nummern ihr stimmliches Potential zeigt. Als Anspieltipps empfehlen sich das emotionale, Tempo-schattierende „Perfect“ und „Can‘t Help Myself“.
Duklas Frisch


RPWL
Live-Start The Fire
Tempus Fugit/SPV
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Bei RPWL, Deutschlands bester Progrock-Band, ist bei mir immer die Höchstwertung angesagt. Natürlich auch bei dieser Live-Doppel-CD, die sich aus dem WDR-Rockpalast-Auftritt 2005 (CD1 feat. Ray Wilson) und einer ganz besonderen zweiten Disc zusammensetzt. Dort gibt‘s sehr roughe, improvisative Interpretationen von den Pink Floyd-Nummern „Opel“, „Cymbaline“ und „Welcome To The Machine“. Ach ja, mit dem knapp 13 minütigen „New Stars Are Born“ gibt‘s endlich auch die komplette Studioversion des Stücks von der letzten RPWL-CD zu hören. Immer aus dem Vollen schöpfen, recht so!
Rainer Guérich


Brian Setzer Orchestra
Dig That Crazy Christmas
Surfdog/Sony BMG
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In der Vergangenheit gab’s zur Weihnachtszeit schon einige Alben vom Brian Setzer Orchestra. Auch dieses Jahr geht’s schwungvoll mit Swing, Rockabilly und Surfsound zur Sache. Unbedingt reinhören in „Dig That Crazy Santa Claus“ und „Gettin’ In The Mood (For Christmas)“. Eine echte Alternative zur herkömmlichen Weihnachtsplatte!
Rainer Guérich


Parov Stelar
Seven And Storm
Etage Noir/Soul Seduction
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Die Sample-Arbeiten des Österreichers Parov Stelar sucht man bestimmt vergebens auf den internationalen Floors. Denn der Ausnahmekünstler hat sich dem Sampling alter Jazzscheiben verschrieben, die er mit angesagten Beats und groovenden Vibes absolut puristisch in Szene setzt. Auf „Seven And Storm“ kombiniert Parov coole Jazz-Versatzstücke mit Scratchings, Vocoder-Einsatz und elektronischen Zwischentönen zu einem  sphärischen Klangerlebnis. Dazu gesellen sich die Vocals von Sängerinnen wie Phoebe Hall, Billy Kern und Anita Riegler. Ein hörenswertes und stimmiges Musikpuzzle.
Bernd Lorcher


The Stimulators
Spin
United Sounds
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Bei ihrem Sound ist rhythmisches Fingerschnippen eigentlich nur der Anfang, meist endet es total verschwitzt auf der Tanzfläche, denn The Stimulators gehören vorallem „on Stage“ zu den heißesten Acts der Szene. Mit „Spin“ legt die Truppe um den Gitarristen Peter Schneider ihren 5. Release vor und präsentiert sich musikalisch klar auf der Überholspur. Ihr grooviger Mix aus Rock, R&B, Soul, Funk und Latin geht vom ersten Track an voll in die Gehörgänge.
Bernd Lorcher


The Timewriter
Paintbox
Plastic City/Intergroove
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Auf seiner Suche nach dem perfekten Sound legt Jean F. Cochois aka The Timewriter seine 4. Arbeit für Plastic City vor und glänzt mit einer ungemein homogenen und geschliffenen Mischung aus House, Club und Lounge-Music. Der weltweit bekannte Remixer und Producer greift tief in die Groove-Kiste und zaubert einen süffigen Sound zwischen marschierenden Beats, wohlgeformten Vibes und jeder Menge coolem Urbanstyle aus den Fadern. So entsteht ein Album, das angereichert mit reichlich Frauen-Vocals, geradezu hypnotisch unter die Stroboskope lockt und auch einen erheblichen Chillout-Faktor aufweist.
Frank Zöllner


THE TOSSERS
The Valley Of The Shadow Of Death
Victory Records/Soulfood
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The Tossers sind eine Irish Folk Band aus Chicago, die in dortigen Pubs ihre ersten Auftritte hatte. Musikalisch lässt die Band auf ihrer CD "The Valley Of The Shadow Of Death" aber auch den Punkaspekt nicht außen vor, was sich vor allem in der Auswahl der Texte bemerkbar macht. Wer auf Bands wie Flogging Molly steht, liegt bei den Tossers goldrichtig.
Duklas Frisch


Bonnie Tyler
Wings
Sticks Music/NEO
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Krachige Rockrhythmen, eingängige Popmelodien und facettenreiche Balladen sind der ins Ohr gehende Mix von Bonnie Tylers neuester Einspielung „Wings“. Wer kennt nicht ihre Ohrwürmer „Total Eclipse Of The Heart“ oder „It‘s A Heartache“ aus den 80ern, die Bonnie zum Dauergast in den Charts machten? Obwohl die Sängerin mit der Reibeisenstimme eigentlich nie ganz von der Bildfläche verschwand, wurde es in den letzten Jahren doch ruhiger um die Britin. „Wings“ lässt es in einigen Songs mit harten Rockblues-Einlagen so richtig krachen.
Frank Zöllner


The Up Escalator
Trying On The World Of Measure
Phonector/Alive
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Irgendwo an der Schnittstelle aus melodischen Popmelodien und den etwas rockigeren Gefilden haben sich The Up Escalator ihren eigenen musikalischen Soundkosmos gezimmert. Mit dieser Scheibe präsentieren sie uns eine Sammlung emotionaler Songideen. Im Mittelpunkt steht ein unterkühlter Urban-Style, der mit souligen Popelementen und gelegentlichen Elektrofrickeleien angereichert wird.
Tim Beldow


Elvis Presley
My Christmas Number Ones
Sony BMG
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Rechtzeitig zu Weihnachten erscheint eine mit 40 Songs vollbepackte Doppel-CD vom King. „My Christmas Number Ones“ macht für jeden Presley-Fan das Fest der Liebe noch eine Spur schöner. Auf den CDs finden sich gelungene Songinterpretationen von Klassikern wie "White Christmas", "Santa Claus Is Back In Town" und "Blue Christmas".
Ute Bahn


Hitpack Fresh Volume 6
V.A.
EMG/Alive
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Mit „Hitpack Fresh Volume 6“ geht die musikalische Sichtung von hoffnungsvollen deutschen Acts in die 6. Runde. 300 Bands haben sich für diese Ausgabe beworben, wobei letztlich 41 Acts den Weg auf die Doppel-CD gefunden haben. CD 1 präsentiert 20 Gruppen aus dem Alternative/Heavy-Sektor, während auf CD2 21 Gruppen aus dem Pop/Rap/Rock-Bereich ihr Stelldichein geben. Ist die eine oder andere echte Entdeckung mit dabei.
Tim Beldow


Frisch! Auf gut Deutsch
V.A.
Frequenz/EMG Music
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Wer’s noch nicht gemerkt hat: Wir befinden uns derzeit im Schiller Jahr. Da kommt die Doppel-CD „Frisch! Auf gut Deutsch“ gerade recht. Bands und Künstler wie Tobias Biedert („Schön“), Bionic Brit („Das letzte Lied für dich“), Eisenherz („Flieg mit mir“), Die Schröders („Keine Ahnung“) u.v.a haben sich ganz im Sinne des großen Schiller zeitgemäße Gedanken über Gott und die Welt gemacht und diese musikalisch äußerst ansprechend in deutsche Textbotschaften verpackt. Wir sind halt nicht nur das Volk der Dichter und der Denker, sondern auch sehr musikalisch!
Simone Theobald


LIEDERJAN
Spielen Sie auch Gitarre?
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GIORA FEIDMAN&MATTHIAS EISENBERG
Live At St. Severin
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Pläne/ARIS


Mit „Spielen Sie auch Gitarre?“  veröffentlichen LIEDERJAN ihre neue CD. Der Sound ist typisch Liederjan mit allen möglichen Blas-, Zupf- & Streichinstrumenten, Flöten u.a. Stimmlich werden die traditionellen und selbstgeschriebenen Lieder (darunter auch 3 plattdeutsche Titel) im dreistimmigen Satzgesang vorgetragen. Mit Klarinettist GIORA FEIDMAN & Organist  MATTHIAS EISENBERG haben sich auf „Live At St. Severin“  zwei unterschiedliche Charaktere zu einem Kirchenkonzert getroffen, bei dem jüdische und christliche Kultur aufeinandertrifft.
Ute Bahn


Rosenstolz
Wenn du aufwachst
DA Music
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ROSENSTOLZ veröffentlichen mit „Wenn du aufwachst“ den dritten und letzten Teil ihrer "Producers Master Cut"-Reihe, die ältere Titel und unveröffentlichtes Material den Fans zugänglich macht. So gibt‘s auf dieser CD u.a. das Video zu „Mittwoch is‘ er fällig“ zu sehen.
Fabian Hauck


Triband
No Sleep
Minor Music/inakustik
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Musikalisch ist das Trio Triband nicht schlecht, aber die Pieps-Stimme von Sängerin Sandie Wollasch nervt einfach nur total. Da holt auch der Gastauftritt von Joo Kraus (Tab Two) die Kastanien nicht mehr aus dem Feuer.
Duklas Frisch


LISA MISKOVSKY
Fallingwater
Universal
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LISA MISKOVSKY ist eine vielversprechende Popsängerin aus Schweden, die mit etwas Verspätung ihr Debüt „Fallingwater“ nun auch in Deutschland veröffentlicht. Musikalisch kann sie mit ihrem gitarresken Westcoast/Songwriter-Pop auf Nummern wie „Midnight Sun“ und „What If“ durchaus überzeugen.
Duklas Frisch


Supertramp
Retrospectacle – The Supertramp Anthology“
A&M/Universal
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Mit „Retrospectacle – The Supertramp Anthology“  veröffentlichen Supertramp eine 22 gängige ultimative Doppel-CD mit ihren größten Hits. Mit dabei sind natürlich Hits wie „School“, „Dreamer“, „Breakfast In America“ u.v.a.
Bernd Lorcher


FRANCOISE CACTUS
Des Névroses pour la Saint Valentin
Mitte Musique/Onpa
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„Des Névroses pour la Saint Valentin“ ist ein Soundtrack mit Stimme und Texten von Stereo Total Sängerin Francoise Cactus. Den musikalischen Soundtrack liefert der japanische Elektronikkünstler Kashiwa Daisuke.
Simone Theobald


Made In India
The World Of Indian Grooves
Lola‘s World
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„Made In India – The World Of Indian Grooves“ heißt eine edel aufgemachte, 160minütige Doppel-CD, die uns die indischeClub- und Chill-Kultur näher bringt. Mit dabei sind Acts wie Nitin Sawhney, Midival Punditz, Bally Sagoo, Bikram Singh u.v.a. Hörenswert und zusammengestellt von der türkischen Radiomoderatorin Gülbahar Kültür!
Ute Bahn


Ken
Have A Nice Day
Strange Ways/ Indigo
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„Have A Nice Day“ heißt die CD von KEN, dem Soloprojekt von Blackmail-Sänger Aydo Abay, der hier von befreundeten Musikern (u.a. Guido Lucas, Georg Brenner) unterstützt wird. Musikalisch eine abwechslungsreiche Alternative Rock-Scheibe mit viel Melancholie und Harmonie.
Fabian Hauck


Frank Zander
Rabenschwarz 2
Zett Records/ DA Music
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Mit „Rabenschwarz 2“ verkündet Frank Zander zum zweiten Mal den Niedergang des deutschen Schlagers. Brettharte Gitarrenriffs und Zanders Grabesgesang lassen Klassiker wie „Er gehört zu mir“ und „Ganz in Weiß“ in neuem Dunkellicht erstrahlen. Auf „Liebeskummer lohnt sich nicht“ bekommt Zander übrigens auch noch Unterstützung von Nina Hagen.
Simone Theobald


Motown Remixed
V.A.
Motown/Universal
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„Motown Remixed“ ist eine Mix-Compilation, auf der sich Kenny Dope, Jazzy Jeff, DJ Spinna und DJ Friction den Klassikern des Labelkatalogs angenommen haben. Hörenswert sind die Bearbeitungen der Temptations („Papa Was A Rollin’ Stone“) und von Rare Earth („I Just Want To Celebrate“).
Siggi Mayen


Snow 3-The Get Easy!
Christmas Collection Vol. III
Brunswick/Universal
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Und jährlich grüßt das Murmeltier: „Snow 3-The Get Easy! Christmas Collection Vol. III“ erscheint auch in diesem Jahr rechtzeitig zur Weihnachtszeit. Jazzige und soulige Tunes von Künstlern wie Ella Fitzgerald, Smokey Robinson & The Miracles, The Temptations, James Brown u.a. lassen die Glöckchen klingen.
Rainer Guérich

Don Vito & Amok Marok
Feierabend
Feierabendentertainment
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Fette 7 Track EP-CD der beiden hessischen HipHopper Don Vito & Amok Marok. Hörenswert ist das zweigeteilte Titelstück und der Track “Zu Viele” mit ohrgängigem, weiblichen Gesang. Schöne Balance zwischen Flow, Message und Melodie.
Fabian Hauck


Jazzanova
The Remixes 2002-2005
Sonar Kollektiv
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Jazzanova legen eine Sammlung ihrer Remixarbeiten für Künstler wie Calexico, Masters At Work, Free Design und Status IV vor.  Sehr gelungen ist der Remix von Nuspirit Helsinkis „Honest“ mit den souligen Vocals von Nicole Willis.
Siggi Mayen
 

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