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DEZ./JANUAR 2008
Home | inMusic - da ist Musik drin!


@@@@@@ ĂŒberragend
@@@@@ sehr gut
@@@@ gut
@@@ durchschnittlich
@@ mĂ€ĂŸig
@ schlecht

THE A-Z OF BESTIVAL 2007
V.A.
Sunday Best/Rough Trade
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Wie bereits in den vergangenen Jahren, fand auch der diesjĂ€hrige „Bestival“-Event auf der Isle Of Wright statt. Was hier den geneigten Live-Fan oder im Falle der vorliegenden Doppel-Scheibe den Hörer erwartet, ist ein Sammelsurium bekannter und unbekannter Sounds, Stilrichtungen und diverser Derivate. So trafen dieses Jahr KĂŒnstler wie die Chemical Brothers auf Gregory Isaacs, The Orb auf Soul II Soul oder John Foxx auf DJ Yoda. Was die musikalische Bandbreite anbelangt, so reichte sie durchaus von Folk ĂŒber Pop, Ambient, Reggae, Dub und Electro bis hin zu relaxtem Lounge&Club-Sound. Was dem „Bestival“-Novizen dabei helfen könnte, sich im Dickicht diverser Bands&Solisten zurechtzufinden, ist die genial einfache Auflistung der beiden Silberrillen von A-Z!
Frank Zöllner


ACHTUNG! GERMAN GROOVES
20 Instrumental Dancefloor Killers From The 60s and 70s
Bureau B
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Mit dieser CD-Kollektion geht’s zurĂŒck in den tanzbaren und fuzzy fetten BigBand-Sound der spĂ€ten 60er und frĂŒhen 70er Jahre. Solche Musik lief seinerzeit als Untermalung in diversen Filmstreifen und animierten Fernsehballets im Fernsehen die Beinchen zu schwingen. Gar nicht mal schlecht. Mein LieblingsstĂŒck ist ĂŒbrigens das irre groovende und funkige „Mabuso“ von Ambros Seelos. NatĂŒrlich sind auch James Last, Max Greger und das Peter Thomas Sound Orchester mit von der Partie.
Rainer Guérich


LUTHER ALLISON
Underground
Ruf Records/in-akustik
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Erstmals auf CD erhĂ€ltlich sind diese frĂŒhen Aufnahmen von Luther Allson aus dem Jahre 1958, die von Luthers Sohn Bernard (ebenfalls ein genialer Blueser!) entdeckt und entstaubt wurden. StĂŒcke wie "Hide Away", "Easy Baby" und "Take My Love" sind hörenswerte BluesfundstĂŒcke. Zum Line-Up zĂ€hlen Bobby Rush & Mule (bass), Bobby King (rhythm guitar) und Robert Plunkett (drums).
Rainer Guérich


ERIC ANDERSEN
Blue Rain
Appleseed Recordings/in-akustik
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FĂŒr Blues- und Rootsrock-Freunde ist dieses Livealbum von Eric Andersen eine Empfehlung, das in Norwegen mitgeschnitten wurde. Mit seiner kleinen Backing Band stehen zeitlose Nummern wie "'The Blues Keep Fallin' Like The Rain", "Trouble In Paris" und "Blue River" auf dem Spielplan, packend und authentisch intoniert.
Bernd Lorcher


RAY AUSTIN & FRIENDS
No Other Way
Wonderland Records/Rough Trade
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In Freiburg und Umgebung ist der EnglĂ€nder und Wahl-Freiburger mit Projekten wie dem Folk&Blues-Club Freiburg oder als MitbegrĂŒnder des Freiburger Jazzhaus so etwas wie eine feste Institution. Auf seiner neuen CD greift Ray auf alte Songs zurĂŒck, die er irgendwann einmal geschrieben hat und verleiht den Melodien mit Akustik-Gitarre, Pedal-Steel, Mandoline und Dobro ein Feeling, das irgendwo zwischen Highway-AtmosphĂ€re, Folk, Country und Bluesrock angesiedelt ist. Eine Scheibe voller guter Laune!
Bernd Lorcher


BLAQK AUDIO
Cexcells
Interscope/Universal
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Blaqk Audio ist das Synthi-Pop Nebenprojekt der beiden AFI-Mitglieder Jade Puget  und Davey Havok. Die Songs auf ihrem DebĂŒt "CexCells" gehen gut ins Ohr und sind tanzbar, wobei der Gesang  von Davey mitunter an Dave Gahan erinnert. Depeche Mode- und Synthi-Pop-Fans dĂŒrften an dieser Scheibe sowieso Gefallen finden. Man höre hierzu nur einmal den Song "Snuff On Digital".
Fabian Hauck


BLUES COMPANY
Hot And Ready To Serve
INAK/in-akustik
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Die Blues Company um ihren maßgeblichen Mastermind Toscho Todorovic steht schon seit vielen Jahren fĂŒr beste Blues-Unterhaltung. Davon gibt es auch auf dem neusten Longplayer "Hot And Ready To Serve" mehr als genug. Die Band hat einen scharf gewĂŒrzten Zwölftakt-Mix eingespielt mit den besten Zutaten aus Blues, Soul und Boogie. Es geht nach New Orleans, aber auch treibender Rhythm 'n' Blues steht auf dem Spielplan. Grandios sind StĂŒcke wie "Soon Or Later", "Shake It Don't Break It" und das ĂŒber siebenminĂŒtige SchlussstĂŒck "Hideaway/PeterGunn Theme". Unbedingt zulegen, die Scheibe!
Duklas Frisch


BRAZIL 5000
Vol.5
5000 Records/MConnexion
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Auch die fĂŒnfte „Brazil 5000“-Einspielung atmet wieder vom ersten Akkord an das Flair der Copa Cabana und entfĂŒhrt uns in einer lauwarmen Nacht zum relaxten Chillout an den Strand. HierfĂŒr haben die Macher tief in die Trickkiste gegriffen und angesagte DJ‘s & Producer all over the World ins Studio gebeten. So lesen wir Namen wie Belle Tropez, Charles Stuart oder Monosolar im Lineup und freuen uns auf 15mal entspannt-groovenden Bossanova-Lounge-Sound. Als besonderes Schmankerl fĂŒr alle Sammler sollte noch erwĂ€hnt werden, dass exklusiv fĂŒr dieses Album elf Tracks eingespielt wurden.
Frank Zöllner


GARTH BROOKS
The Ultimative Hits
Sony BMG
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Das wird ja ein schönes Weihnachtfest fĂŒr alle Garth Brooks-Fest. Mit „The Ultimative Hits“ erscheint von dem Country-Heroen eine 3er Box mit 2 CDs und 1 DVD. Der mittlerweile 45jĂ€hrige hat im Laufe der Jahre natĂŒrlich eine Menge Hits zusammengetragen. 30 Evergreens wie „Thunder Rolls“ und „Callin‘ Baton Rouge“ finden sich auf den CDs. Dazu gibt‘s noch 4 bisher unveröffentlichte StĂŒcke (u.a. „Workin‘ For A Livin‘“ – ein wunderbares Duett mit Huey Lewis). Last but not least gibt es auf der DVD noch sage und schreibe 33 Videoclips! FĂŒr den Country-Fan also die richtig satte Vollbedienung!
Simone Theobald


BOB BROZMAN
Post-Industrial Blues
Ruf Records/in-akustik
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Auf seiner neuen Scheibe „Post-Industrial Blues“ kehrt Bob Brozman wieder zu seinen eigentlichen Blueswurzeln zurĂŒck. Das Album beinhaltet eine Vielzahl von  gelungenen HochkarĂ€tern. Unbedingt reinhören sollte  man in Songs wie den spartanischen Deltablues "Old Man's Blues", das leicht countryeske "Green River Blues" und das gelungene "Look At New Orleans". Dass Brozman nach wie vor einer der besten Saitenakrobaten ist, zeigt er auf der Scheibe ganz deutlich. Seine Griffbrett-Perfektion unterstreicht nicht zuletzt das flinke "Strange Ukulele Blues". FĂŒr Bluesfreunde ein sicherer Kauftipp!
Bernd Lorcher


THE BUSTERS
Double Penetration
Ska Revolution Records/Indigo
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Die Busters zĂ€hlen seit vielen Jahren zu den besten Ska-Gruppen Deutschlands. Nun legen sie ein mitreißendes neues Album vor, dem erfreulicherweise auch noch eine Konzert-DVD mit tollen Unplugged-Interpretationen ihrer bekannten Hits draufgepackt wurde. Die ausgeklĂŒgelte Balance zwischen Tempo und Energie macht den Sound der Busters so mitreißend. Unbedingt Tracks wie „Doctor Love“ und „Good Times Are Good“ anchecken!
Fabian Hauck


CAMOUFLAGE
Archive #01
Universal Music
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In schmucker Doppel-Digipack-Verpackung erscheint die RaritĂ€tensammlung der deutschen Synthie-Popper Camouflage, die eine Menge unveröffentlichter Tracks, Mixes und B-Seiten aufzuweisen hat. Besonders hörenswert sind „Love Is A Shield“ im Lexi & K-Paul Remix, „Computer Liebe“ in einer Liveversion aus dem Jahre 1989 und der Club-Mix von „Heaven (I Want You)“.
Minky Stein


CASBAH 73
Pushin‘ 40
HiTop/Soulfood
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Auf seiner aktuellen Einspielung greift der amerikanische DJ&Musikfreak Oli Stewart aka Casbah 73 auf sein riesiges Plattenarchiv zurĂŒck und serviert uns einen pumpenden Mix aus Disco, Latin, Jazz und Electro-Sound. Der Ausnahme-Musiker mit einer Reihe Gast-Vocalisten wie z.B. der spanischen Vintage-Soul-SĂ€ngerin Majka Edjo oder dem NY-Underground Rapper Prince Po. Hierbei dominieren cool gestrickter Retro Soul mit jede Menge Funky-Feeling. Eine Sache, die von Anfang an in die Beine geht und sich garantiert unter den Stroboskopen ebenso zuhause fĂŒhlt wie beim Chillout auf dem Sofa.
Frank Zöllner


COLE
The King Is Crying
Down At The Dog/Indigo
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Die Roots-Flagge haben die Jungs von Cole nur zu gerne gehisst. Mit „The King Is Crying“ beweist die Truppe um die beiden Frontshouter Dave Taggart und Achim Degen ihr besonderes Talent fĂŒr filigrane Folk-Tradition und erdverbundenen Sound. So sind die 10 neuen Songs eine wahre Fundgrube fĂŒr alle Fans handgemachter Melodien und einer Mischung aus American Songbook, Protestsong und stimmigem Harmoniegesang. Genau in diesem Spannungsfeld liegt die StĂ€rke von Cole. Ihre Songs erzĂ€hlen den tĂ€glichen Blues, handeln von gescheiterten Beziehungen, Kindheitserinnerungen u.a.
Jörg Eifel


CROMAX INTERNATIONAL
Electric Pussy Boogie
Wannsee/Sony BMG
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Im Internet kann man sich die Songs und Remixe von Cromax International, dem Projekt von Nik Page, schon seit geraumer Zeit gegen eine pauschale GebĂŒhr runtersaugen. Nun erscheint ihre erste physikalische Veröffentlichung als Maxi-CD. Darauf zu hören sind u.a. eine Boogie-Version des Titelsongs mit Eroticstar Carmen Rivera sowie den beiden Clubsmashern „Crash Commando Bodyrock“ und „My Dick Is An Alien“. Schön schlĂŒpfriger Electro Punk...
Duklas Frisch


SHERYL CROW
Hits & Rarities
Universal Music
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Dass Sheryl Crow ihren Hit „All I Wanna Do“ trĂ€llerte, ist jetzt auch schon 13 Jahre her. Seitdem hat die SĂ€ngerin die Grammys gleich reihenweise eingeheimst und viele Songs eingespielt, die vielleicht nicht jeder zuhause im Regal stehen hat. Insbesondere die RaritĂ€tensammlung, die es auf Silberdikus No.2 dieser Doppel-CD zu hören gibt, lohnen den CD-Kauf. So gibt’s neben zahlreichen Livetakes (vorwiegend aus Portugal) auch das grandiose „Run, Baby, Run“ mit Eric Clapton und Orchester zu hören.
Minky Stein


DEBBIE DAVIES
Blues Blast
Telarc Blues/in-akustik
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Auf ihrem elften Album „Blues Blast“ kann Gitarristin und SĂ€ngerin Debbie Davies restlos ĂŒberzeugen. TatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung holte sich die Blueserin zusĂ€tzlich mit den drei Blues-HochkarĂ€tern Tab Benoit, Coco Montoya und Charlie Musselwhite ins Studio. Herausgekommen sind starke Nummern wie „A.C.Strut“, „Sittin‘ And Cryin‘“ und das grandiose, gleich 10 Minuten lange SchlussstĂŒck „Sonoma Sunset“. Blues vom Feinsten!
Rainer Guérich


DOUG JAY & THE BLUE JAYS
Under The Radar
Cross Cut Records/in-akustik
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Eine ziemlich abwechslungsreiche Scheibe legt Blues-SĂ€nger und Harp-Spieler Doug Jay zusammen mit seiner toll besetzten Sidecrew The Blue Jays vor. Auf dem Programm der CD stehen tolle Eigenkompositionen ("Under The Radar", "Temptation") und Bearbeitungen von Lowell Fulson ("Love Grows Cold") und Little Milton ("Losing Hand"). Als GĂ€ste sind u.a. Tenorsaxophonist "Sax" Beadle, Pianist Christian Rannenberg und Gitarrist Kai Strauss (Memo Gonzales & The Bluescasters) mit von der Partie. Eine lohnenswerte Bereicherung fĂŒr die Bluessammlung.
Bernd Lorcher


THE EINMARSCH
Howls
Ajabu!/Nova MD/MConnexion
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The Einmarsch ist ein Soundkollektiv, das in der dĂ€nischen NuJazz-Szene beheimatet ist und hier eine hörenswerte Scheibe vorlegt. Ihr mit Elektronica und Broken Beats angereicherter Sound liegt irgendwo zwischen Kraftwerk, Jazza Jazzist und Prefuse 73.  Ein Großteil der Elektronik-Komponente wurde von Hand eingespielt.
Duklas Frisch


THE ELECTRIC CHURCH
Babelfish
Tribal Stomp/Cargo
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"Babelfish" ist die zweite Scheibe der deutsch-französisch-portugiesischen Southern-Rock-Blues-Jam-Band "The Electric Church", die durchaus begeistern können. Mit viel Improvisationsfreude, Hendrix-artigen Gitarrenriffs und druckvollem Bluesrock geht es beherzt zur Sache. Zur Band zĂ€hlen SĂ€ngerin und Bassistin Katrin Schmitz, ihr Ehemann Stefan Schmitz (guit.), Manu da Silva (guit.) und Sebastien Carpentier (drums). Als Anspieltipps fĂŒr den Hördurchlauf empfehlen sich Songs wie „Four Rules“, „Daughter“ und „My Space“. Ein Geheimtipp, den man hören sollte...
Bernd Lorcher


FISH
13th Star
Chocolate Frog (Eigenvertrieb)
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Als edel aufgemachte CD+DVD-Edition erscheint das neue Fish-Album, das vorab in einer limitierten Edition ĂŒber seinen Webshop und auf der Europatour erhĂ€ltlich ist. Sein dreizehntes Album ist wohl eines seiner emotionalsten und persönlichsten Alben geworden, auf dem es viele Anspieltipps wie „Circle Line“ und „Miles De Besos“ gibt. Die Bonus DVD dauert 64 Minuten und enthĂ€lt ein ausfĂŒhrliches Making Of zum neuen Album inkl. Livematerial u.v.m.
Tim Beldow


DEBORAH HARRY
Necessary Evil
Eleven Seven Music/Universal
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Auf ihrem neuen Soloalbum gibt sich die Blondie-SĂ€ngerin als vielschichtige KĂŒnstlerin und unterstreicht dabei ihr weitreichendes Talent. Auf 17 Songs erzĂ€hlt sie fesselnde Geschichten ĂŒber die Liebe und das Leben. Besonders gelungen sind Songs wie „School For Scandal“ und „Love With A Vengeance“. Klasse ist auch die wunderschöne Ballade „If I Had You“ und der Ohrwurm „Charm Alarm“. Tja, dem Charme von Debbie Harry kann man sich nur schwer entziehen...
Simone Theobald


THE HEAVY
Great Vengeance & Furious Fire
Ninja Tune/Rough Trade
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Der Titel verspricht nicht zuviel: Die Briten von THE HEAVY veröffentlichen auf Ninja Tune eine unglaublich gute Scheibe. BigBeat meets Alternative-Rock und Funky Groove. Der Sound kommt gewaltig aus den Boxen. Man höre hierzu nur "That Kind Of Man". Tipp!
Minky Stein


THE HIGH STRUNG
Get The Guests
Park The Van/Cargo
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The High Strung aus Detroit sorgten in der Rockszene mit ihren beiden ersten Alben schon fĂŒr Aufsehen. Das Trio um SĂ€nger und Gitarrist Josh Malerman liegt musikalisch irgendwo in der Schnittmenge zwischen den Flaming Lips und Guided By Voices. Ihre Songs betören mal mit psychedelischen Gitarren, mal sind es der leidenschaftliche Gesang oder die rhythmische AtmosphĂ€re, die den Hörer fesselt. Als Warm-Up-Vorschlag empfehle ich mal die StĂŒcke „So Dry“ und „The Baddest Ship“.
Yasmin Schmidt


HITBOUTIQUE
Best Of
Yeah Records/Broken Silence
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Ein Tipp fĂŒr alle Freunde des Swing-Pop und Bossa Nova-Beats ist diese Scheibe der HITBOUTIQUE. Drei Jungs (Bass, Gitarre, Schlagzeug) und die charmante SĂ€ngerin Lea spielen sich mit einem lĂ€ssigen Augenzwinkern durch die Musikgeschichte. So erstrahlt "I Was Made For Lovin' You" im leidenschaftlichen  Tango-Style, Joan Jett's "I Love Rock'n'Roll" versprĂŒht lateinamerikanisches Sambaflair und selbst Modern Talking's "You're My Heart You're My Soul" ist im Swing-Rhythmus plötzlich gar nicht mal so schlecht. SĂ€ngerin Lea ist manch einem vielleicht bekannt als SĂ€ngerin aus der Kurt Krömer Show.
Duklas Frisch


DONNA HUGHES
Gaining Wisdom
Rounder Records/in-akustik
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In der Vergangenheit hat sich Donna Hughes als Songschreiberin bewĂ€hrt, u.a. fĂŒr KĂŒnstler wie Alison Krauss und The Seldom Scene. Nun veröffentlicht sie ihr tolles DebĂŒtalbum, auf dem sie von GrĂ¶ĂŸen wie Mary Chapin Carpenter, Sam Bush, Rhonda Vincent, Carl Jackson und natĂŒrlich Alison Krauss unterstĂŒtzt wird. Anspieltipps sind Songs wie "What I'm Looking For" und "Scattered Of The Wind". Empfehlenswert!
Duklas Frsch


THE INSOMNIACS
Left Coast Blues
Delta Groove Music/in-akustik
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FĂŒr Swamp-Blues-Freunde sind die Insomniacs aus Portland, Oregeon eine Entdeckung wert. Die Band um den erst 25jĂ€hrigen Gitarristen und SĂ€nger Vyasa Dodson versteht es, abwechslungsreiche Blues-Musik zu machen, die nach vorne geht. Anspieltipps sind StĂŒcke wie der "Strutting Blues", das rocige "Watch Your Mouth" und das coole "Shake The Chandelier“.
Duklas Frisch


IRIDIO
Endless Way
SPV
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Iridio, das Duo um Musiker und Komponist Franz Zambon und Frontfrau Valentina Buroni, legt mit „Endless Way“ sein zweites Album vor. Dazu haben sich die Beiden eine Vielzahl von KĂŒnstlern aus aller Herren LĂ€nder eingeladen, die mit ihrem traditionellem Instrumentarium die ethnische Komponente verstĂ€rken. Entstanden ist so eine Klangreise durch die menschliche GefĂŒhlswelt mit all ihren Schattierungen. Die Texte kreisen um Themengebiete wie Freude, Hoffnungslosigkeit und Angst.
Fabian Hauck


THE JANCEE PORNICK CASINO
Pravda-The Truth About The Jancee Pornick Casino
Gagarin Beat Records/Cargo Records
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Die bereits 5. Scheibe der russisch-amerikanischen Formation steht in den Startlöchern und zeigt die Truppe mal wieder in bester Spiellaune. Wie bereits auf den VorgĂ€ngern ist auch auf „Pravda“ den Jungs nichts heilig. So wird quer durchs Repertoire gewildert. Nur keine Langeweile aufkommen lassen ist die Devise von Frontmann Jancee Parnick und seiner Crew. Auf dem Programm steht eine abgefahren-verrĂŒckte Mixtur aus speedigem Rock‘n‘Roll, Country, Polka, Ska, Rockabilly und Surfsound. Nicht selten entstehen exzentrisch-skurrile Fusionen aus reichlich Tremoli-Gitarren, Lounge-Feeling und 60er Jahre Garagen-Sound.
Fabian Hauck


JAZZAMOR
Beautiful Day
Blue Flame/Rough Trade
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Jazzamor, das fein aufeinander abgestimmte Duo um SĂ€ngerin Bettina Mischke und Roland Grosch legen mit „Beautiful Day“ ihr bereits viertes Album vor. Das Dutzend neuer Songs spiegelt das ganz persönliche LebensgefĂŒhl der Beiden wider. Auf dem Programm steht eine ausgewogene MIschung zwischen Latin Sound, Nu Bossa, jazzigen Tunes und natĂŒrlich poppigen Melodien. Zum Reinhören empfehlen sich Songs wie das wunderbare TitelstĂŒck, „Time Is Running“ und „Transmission To Mars“. Die Produktion ist außerordentlich gelungen, so dass dem Hörgenuss nichts mehr im Weg steht.
Ute Bahn


JDD
Junge Dichter & Denker
Edelkids/edel
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Hinter dem Projekt JDD, das von keinem Geringeren als Fanta 4-Rapper Thomas D. unterstĂŒtzt wird, stecken 6 Kids, die sich bekannten deutschen Gedichten angenommen haben und diese mit Rapgesang und modernen Beats auf eine zeitgemĂ€ĂŸe Ebene gebracht haben.Wer wissen möchte, wie moderne Beats und Grooves, Goethe, Schiller und Fontane zusammenpassen, wird von der CD von den 6 Kids alias Nicola, Konstantin, Tim, Friederike, Philipp und Laura angenehm ĂŒberrascht werden. Ruhig mal antesten!
Simone Theobald


JET SET SWE
Goodbye Pluto
Ajabu!/MConnexion
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Beim ersten Reinskippen in die Songs hatte ich erst Angst, beim Ball der einsamen Herzen gelandet zu sein, wo Onkel Fritze stramm die Hammond-Orgel bearbeitet. Aber dann fiel mir ein, dass „Goodbye Pluto“ ja die neue Scheibe der vier Schweden-Jungs ist, die sich bereits mit ihrer ‘04er Scheibe „From Sweden To You“ in die Herzen aller Sixty-Freaks und Filmmusik-Liebhaber gespielt haben. Neben erstklassigem Swinging-Sound frönen die Vier mal wieder ausgiebig der Bearbeitung einiger Filmklassiker (u.a. „Barbarella“, „UFO“) und genialer Updates von Henry Mancini bis Jean-Michel Jarre.
Fabian Hauck


KAPELLE WEYERER
!Practice Liebe!
Pool Music & Media
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Einfallsreiche und ungewöhnliche Texte, mal sensibel verspielt, dann wieder direkt gerade heraus mit lĂ€ssigem Groove und mit Volldampf gegen die Wand. Dazu handgemachter, rhythmischer Pop-Rock mit Anleihen aus Alternative und Akustik. Das ist das Projekt von SĂ€nger& Gitarrist Stefan Weyerer, der hier mit seiner „Kapelle“ das lĂ€ngst fĂ€llige DebĂŒt vorstellt und mit individuellem Deutsch-Rock begeistert. Die elf Songs gehorchen keinen Regeln oder irgendwelchen Genrevorschriften, hier wird quer durch das Repertoire gerockt, mal mit melodischem Vielklang, mal schrullig-naiv oder straight.
Minky Stein


KASH & NIK PAGE
Kommunion
Wannsee Rec,/Sony BMG
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In der Musik von Kash trifft harte Elektronik auf brachiale Gitarren. Dazu gibt es eingĂ€ngige Hooklines, die bis in die AbgrĂŒnde der menschlichen Psyche reichen. Zusammen mit Nik Page, den Kash seit den 90igern kennt, als er mit seiner damaligen Band Secret Hope im Vorprogramm der Blind Passengers spielte, schrieb er die Clubhymne „Kommunion“, die auf diesem Player gleich in 6 Versionen vorliegt (u.a. von Songs Of Lemuria, Project Pitchfork) . Dazu gibt es auch noch diverse Bearbeitungen von Kultsongs wie „Körpertriebe“ und „Ey du stinkst“ plus Videoclip zu „Kommunion“.
Minky Stein


KEEPING LIVING MUSIC ALIVE
Vol.2
Black&Tan Records
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Das  hollĂ€ndische Label Black & Tan Records ist seit vielen Jahren eine feine Adresse in Sachen Blues und Roots Musik. Nun erscheint zum zweiten Mal ein toller Sampler, der dem Hörer einen guten Überblick ĂŒber das Labelprogramm verschafft und mit einer Menge toller Bluesmusik begeistert. Mit dabei sind solche HochkarĂ€ter wie Boo Boo Davis („Who Stole The Booty“), Doug Mc Leod („The Leavin Road“), Big George Jackson („If I Could Change“), Roscoe Chenier („Bad Luck“), Byther Smith („Little Voice“ u.v.m. Der Sampler bringt es auf eine Spielzeit von ĂŒber 73 Minuten!
Bernd Lorcher


KENT
Tillbaka Till Samtiden
RCA/Sony BMG
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Lange mussten die Fans der schwedischen Megastars Kent auf ein neues Lebenszeichen warten. Nun steht ihre Scheibe "Tillbaka Till Samtiden" (dt. „ZurĂŒck zur Gegenwart“) in den Startlöchern und begeistert durch das sehr weitgespannte musikalische Konzept zwischen Rock, Pop, melancholischer AtmosphĂ€re und elektronischer Tanzbarkeit. Nachzuhören auf der ersten Singleauskopplung "Ingenting" (dt. „Nichts“), die Ă€ußerst clubtauglich aus den Boxen kommt!
Minky Stein


KUNN & THE MAGIC MUFFINS
Don‘t Burn My Paradise
Winged Skull/Radar
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Die perfekte musikalische Untermalung fĂŒr einen relaxten Nachmittag an Pool oder Strand, mit eiskalter Pina Colada und heißer Bikinimaus auf der Liege neben dir, bietet die Luxembourger Spaßcombo Kunn&The Magic Muffins. Eine Gute-Laune Mixtur aus Ska, Reggae, Rock und Soul-Anleihen steht bei der 10köpfigen Crew auf dem Programm, so dass gleich vom Opener an hĂŒftschwingende Good-Vibrations anliegen. Ob schleppende Dub-Rhythmen, soulbetonter Triphop, Old-Style Reggae oder bluesig angehauchtes Rockfeeling, Kunn&The Magic Muffins sind fĂŒr alles zu haben und bĂŒrsten dir mit ihren Allzweck-Rhythmen den Scheitel zurecht.
Frank Zöllner


LACROSSE
This New Year Will Be For You And Me
Tapete Records
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Na, der CD-Titel scheint ja schon mal passend fĂŒr das neue Jahr zu sein. Lacrosse kommen aus dem schwedischen Stockholm und bestehen besetzungstechnisch aus 5 Jungs und einem Girl. Zusammen machen sie phantastisch klingende Popmusik mit einer Menge instrumentaler Zutaten, GerĂ€uschen, Glockenspiel, rockigen KlĂ€ngen und Vocalharmonien, die ins Ohr kriechen. Eine Kostprobe hierzu bietet der Opener „No More Lovesongs“.
Simone Theobald


ALVIN LEE
Saguitar
Rare Records/H‘Art
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Mit Ten Years After hat Alvin Lee zweifellos Musikgeschichte geschrieben. Nun legt er mit „Saguitar“ ein ĂŒberzeugendes Soloalbum vor. Alvin spielt beseelt und begeistert mit bluesigen Vocals und exzellenter Saitenarbeit. Anspieltipps der gelungenen Scheibe sind Bluesnummern wie „The Squeeze“ und „Blues Has Got A Hold On Me“. Als Gast im Studio war auch Keyboarder Tim Hinkley (Ex-Jody Grind) mit dabei. Er ist auf „Motel Blues“ vertreten. Dass Alvin immer noch voller Tatendrang steckt, beweist er in „Rapper“, wo er sich selbst am Rappen ĂŒber verschiedene Drumloops versucht.
Fabian Hauck


LEE ROCKER
Black Cat Bone
Alligator Records/in-akustik
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Einen Leckerbissen fĂŒr alle Rock'n'Roll-Freunde legt Lee Rocker mit "Black Cat Bone" vor. Unglaublich vital, mit Schmiss und sehr straight, entstand eine Scheibe, die Brian Setzer nicht besser hĂ€tte einspielen können. Und der Doghouse Bass treibt die Sache schön nach vorne!
Minky Stein


MAKS AND THE MINORS
Movin’ Out
Membran/Politur
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Die Aussagen von Newcomer-Bands werden auch immer bescheuerter: „Wir machen im Grunde genommen Umtata in Moll“. Da will sich der Redakteur nicht zurĂŒckhalten. Also, ich finde diese Scheibe ist sehr bescheiden, da die Band im Bereich des Pop mehr tĂ€tig als im Rock, also im Grunde genommen Blabla in Dur.
Duklas Frisch


MARTINEZ
A Chemical Imbalance
Re:connected/Intergroove
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Vor zwei Jahren veröffentlichte Martinez sein DebĂŒtalbum “Internal Space”. Nun kommt der Nachfolger „A Chemical Imbalance“, auf dem er ĂŒber den Tellerrand des Technos hinausschaut. Organisch, progressiv und hypnotisch kommt das zwölfgĂ€ngige Mix-Set aus den Boxen. Als Anspieltipp empfehlen sich der mit allerlei wilden Bleeps versehene Opener „Haunted By Your Scream“ und das deep housige „Lowdown“, ruhig mal reinhören!
Duklas Frisch


METRIC
Grow Up And Blow Away
Grönland Rec./Cargo
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Die Überraschung des Monats ist zweifellos dieses bis dato unveröffentlichte DebĂŒtalbum der Kanadier Metric und ihrer charismatischen Frontfrau Emily Haines. „Grow Up And Blow Away“ wurde bereits im Jahre 199 aufgenommen, aber aus Label-politischen GrĂŒnden nie veröffentlicht. Da ist der Pop-Welt jahrelang ein absolutes Meisterwerk vorenthalten worden, denn die Band bietet tanzbaren, ohrgĂ€ngigen Pop, der unwiderstehlich in die GehörgĂ€nge zieht. Legt die CD in euren Player, drĂŒckt auf die Playtaste und lasst euch  von dem unvergleichlichen Charme von „Grow Up And Blow Away“ verzaubern.
Rainer Guérich


MINOR MAJORITY
Candy Store
Strange Ways/Indigo
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In ihrer norwegischen Heimat sind Minor Majority seit Jahren kein Geheimtipp mehr. In Germany mĂŒssen Pal AngelskĂ€r und seine Crew sich ihre Credibility erst noch erarbeiten. Da kommt ihr Doppeldreher „Candy Store“ genau richtig, denn er hĂ€lt neben unveröffentlichtem Material die gesamten Singlehits ihrer vier VorgĂ€ngeralben parat. Was den Hörer dabei erwartet, ist lupenreiner Adultpop der gehobenen Art mit jeder Menge Harmonien, wunderschön vertrĂ€umten Melodien und puristischem Akustiksound. Also genau das Richtige fĂŒr die langen Herbsttage am wĂ€rmenden Kaminfeuer.
Minky Stein


MISSILL
Targets
Discograph/Rough Trade
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Die neue Hoffnung der europĂ€ischen DJing-Szene kommt aus Paris, ist 25 Lenze jung und hat sich bereits den Ruf als „Hottest New Female Jock“ erarbeitet. Wo sie auflegt, sind die FlĂ€chen voll und die Fans fahren ab auf ihren experimentierfreudigen Mix aus Electro, HipHop, Rock, Dubstep, Reggae und Dancehall. DJ Missill ist sozusagen „nichts heilig“. Alles wird gekonnt zu einem hĂŒftschwingenden Dopebeat-Tech-Sound verwurstet. Auf „Target“ zeigt die talentierte DJane erhöhten Deepnessfaktor. Gekonnt kombiniert sie Cracks wie Dynamite MC, Junior Red und DJ Netik mit ihrem eigenen Sound.
Frank Zöllner


ALANNAH MYLES
Black Velvet
Linus/ZYX Music
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Über elf millionenmal ging ihre Erfolgssingle „Black Velvet“ weltweit ĂŒber die Ladentheke und katapultierte die junge US-RocksĂ€ngerin Alannah Myles ĂŒber Nacht in die Top 10 der Charts. Jetzt ist Mrs. Myles zurĂŒck und hat ihre neueste Arbeit sozusagen als „GedankenstĂŒtze“ nach ihrem Smashhit benannt. Dazu liefert sie auch gleich noch eine glattgebĂŒgelte 2007er Version von „Black Velvet“ mit. Auch die ĂŒbrigen Songs zeugen nicht gerade von KreativitĂ€t und geistreichem Songwriting, sieht man von der Ballade „Faces In The Crowd“ oder der Uptempo-Disconummer „Give Me Love“ mal ab. Die Songs dĂŒmpeln zwischem nervigen Abrocken und dahinplĂ€tscherndem Pop-Appeal ziellos umher.
Frank Zöllner


NOM DE GUERRE
La La La
Finest Noise/Radar
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Einen ungemein nuancenreichen, unkomplizierten und schnörkellosen Brit-Pop mit der richtigen Dosis Pop-Appeal und frechen Punkeinlagen servieren uns Nom De Guerre auf ihrem sinnig betitelten Album „La La La“. Die Band versteht es, den Hörer fĂŒr ihre Musik zu begeistern. Mal serviert die Crew den Wohlklang eines Übungskellers, dann stehen verzerrt-spröde Rockeinlagen oder zuckersĂŒĂŸer Plastikpop auf dem Programm. Scheinbar alles ist im Repertoire der Jungs vorhanden und wird ohne BerĂŒhrungsĂ€ngste zu einem gradlinigen Paket zusammen geschnĂŒrt Eine Scheibe mit hohem Wiedererkennungswert!
Minky Stein


NQ ARBUCKLE
The Last Supper In Cheap Town
Six Shooter Records/in-akustik
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NQ Arbuckle kommt aus Kanada und ist in der dortigen Folkszene beileibe kein Unbekannter. So war er u.a. mit KĂŒnstlern wie Rufus Wainright und Blue Rodeo auf Tour. Sein neues Werk wurde von Luke Doucet produziert und hĂ€lt solch wunderbare Nummern wie "Sure Friends" und "Angels And Devils" parat. FĂŒr den Folkfreund eine echte Entdeckung!
Bernd Lorcher


PASCAL PARISOT
Clap! Clap!
Le Pop Music/Groove Attack
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Nicht selten wird Pascal Parisot mit dem großen Gainsbourg verglichen, aber ich denke dieser Vergleich greift viel zu kurz und wĂŒrdigt die kĂŒnstlerische Arbeit nur am Rande. Denn er versteht es wie kein anderer, die typischen Elemente des französischen Chansons mit den Rhythmen von Walzer, Reggae, Tango und Bossa zu fusionieren. DarĂŒber hinaus schafft es der Multiinstrumentalist seinen mit tiefer Stimme ins Mikro gehauchten Songs ein Flair von relaxter Club&Lounge-AtmosphĂ€re mit auf den Weg zu geben. So gerĂŒstet ist „Clap! Clap!“ auf jeder Chillout-Party ein gerne gesehener Gast...
Fabian Hauck


PAUL DIMMER BAND
Wenn alle Stricke reißen
Tapete Records
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FĂŒnf Jahre hat’s gebraucht, nun hat die Paul Dimmer Band ihr zweites Album nach einer grĂ¶ĂŸeren Pause von 5 Jahren fertiggestellt. Keine Angst, einen Paul Dimmer hat die Band nicht in ihren Reihen, dafĂŒr gibt es aber eine Menge Emotionen, sinnig verpackt in intelligentes Songwriting im Alternative-Umfeld und mit deutschsprachigen Texten auf die Reise in Richtung eurer beiden Ohren geschickt. Hört euch mal das wunderschön atmosphĂ€rische „Ersatz fĂŒr dich“ oder das elegische „GrĂ¶ĂŸer gleich“ an, vielleicht zuhause im Wohnzimmer, mit gedimmten Licht und der Freundin im Arm...
Rainer Guérich


ROD PIAZZA & THE MIGHTY FLYERS BLUES QUARTET
Thrillville
Delta Groove/in-akustik
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Blues Harp-Freunde können sich ĂŒber die neue Scheibe von Rod Piazza freuen. Zum Line-Up seines Quartetts zĂ€hlen Henry Carvajal (guitar), Honey Piazza (piano & thunder bass) und Dave Kida (drums). Auf dem Spielplan steht bester Jump-Blues mit tollen Reinhörtipps wie „Shake Your Hips“ und „Hoodoo Man Blues“. Coole Sache!
Bernd Lorcher


POPA CHUBBY
Deliveries After Dark
Dixie Frogg/Fenn Music
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Die Scheiben von Popa Chubby sind immer eine Empfehlung wert. Da macht auch seine neue Glanztat „Deliveries After Dark“ keine Ausnahme. Popa rockt sich gewaltig durch einen abwechslungsreichen Blues‘n‘Roll, dass es eine wahre Freude ist. Reinhörtipps sind „Sally Likes To Run“ (eine Ode an Popas geliebten, alten Ford Mustang) und das dubbige „Woman In My Bed“. Popa hat‘s einfach drauf!
Fabian Hauck


ROAD
Can‘t Talk
Stereo Deluxe/edel
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Mit exzellentem Stoff fĂŒr die Club&Lounge-Szene legen Road ein DebĂŒtalbum vor, das vom Start mit urbanem Flair und reichlich Latin-Sound begeistert. Verantwortlich dafĂŒr sind die Musiker/Produzenten Paul Gunter, Mike Genn und D. „Boo“ Gallagher, die ihre relaxten Grooves mit SĂ€nger/innen wie Terry Callier, Earl Zinger und Valerie Etienne aufpeppen. Entstanden ist so eine rundweg schwingende Clubtunes-Scheibe, die mit coolem Sound unter die Stroboskope lockt. Die leichtfĂŒĂŸigen Vibes, die poppige Lounge-Musik und der stimmungsvolle Slowsound ziehen den Hörer charmant in ihren Bann.
Frank Zöllner


MATT ROEHR
Barra Da Tijuca
Gonzo Music/Intergroove
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Ein knackiges Blues-Rock-Album aus dem fernen Uruguay ist mir doch dieser Tage in den Dreher geflattert und zeigt den Gitarristen Matt Roehr von seiner toughen Seite. DafĂŒr begibt er sich zusammen mit seiner Band auf eine Reise einmal quer durch alle Genregattungen und prĂ€sentiert uns seine ganz persönliche musikalische Sicht aus Soul, Blues, Funk, Rock und Jazz. Ergebnis sind recht rockige Blues-Folk-Songs zu benennen, die in „Hasta Un Cualquiere Dia“ noch Santana-Feeling versprĂŒhen.
Frank Zöllner


SACCO & MANCETTI
Cry Baby
Beale-R‘n‘D/Rough Trade
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Neues von Sacco & Mancetti, den Vorzeige-Songwritern des Deutsch-Rock. Endlich ist Album Nr. 9 unter Dach und Fach und zeigt die beiden Protagonisten in Bestform. Harte, ungeschliffene Gitarrenlicks stehen dabei ebenso auf dem Programm von „Cry Baby“ wie veredelter Alternative-Sound und romantisches Balladenfeeling. NatĂŒrlich wollen die Beiden das Genre nicht neu erfinden. Viele Songs klingen irgendwie bekannt, aber ihre Arbeit ĂŒberzeugt durch dichte Gruppenarbeit und einen stĂ€ndigen Wechsel zwischen Folk, Rock, American Songbook und einem handgemachten Sound.
Frank Zöllner


SAYBIA
Eyes On The Highway
EMI
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In der dĂ€nischen Rockgeschichte gibt es, glaube ich, keine Band, die gleich mit ihrem DebĂŒtalbum mehrere Songs in den Verkaufscharts platzieren konnte. Die Rede ist von der Band Saybia und ihrer Scheibe „The Second You Sleep“, die 2002 nicht nur in ihrer dĂ€nischen Heimat fĂŒr reichlich Aufregung sorgte. Auch der Nachfolger „These Are The Days“ (‘04) erfĂŒllte die Erwartungen der Fans und festigte den Ruf der fĂŒnf Schweden als folkig-inspirierte Ausnahme-Band. Nun ist die neueste Scheibe ebenfalls im Kasten und zeigt die Jungs in bester Spiellaune und meilenweit vom gĂ€ngigen Mainstream entfernt. Wieder sind es die kleinen, unscheinbaren Geschichten, die Saybia zu ihren Songs inspirieren und die sie mit handgemachtem, ehrlichem Alternative-Sound in Szene setzen. Melodiebewusster Rock mit reichlich Folk&Pop-Einlagen und der Liebe zum Detail macht „Eyes On The Highway“ vom ersten Track an zum Erlebnis.
Frank Zöllner


TOM SHAKA
Deep Cut
Acoustic Music Records/Rough Trade
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Nach fĂŒnfjĂ€hriger Pause wieder mal ein klasse Akustik-Bluesalbum von Tom Shaka, der auf den Spuren eines Robert Johnson wandert. Leidenschaftlich und authentisch intoniert er seinen Blues, nur begleitet von seiner elektrischen und akustischen Gitarre sowie gelegentlichen Harpattacken. Blues auf das Wesentliche reduziert, klasse! Als Warm-Up-Vorschlag empfehlen sich StĂŒcke wie "Louisiana Geli" und "Swamp Stomp".
Rainer Guérich


SLAM & HOWIE
Vicious Songs
N-Gage Productions
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Slam & Howie kommen aus der Schweiz und servieren uns auf "Vicious Songs" schnellen und wieselflinken Country. Genau genommen bezeichnen sie ihre Country-Spielart als "Bastard Speed Country". Und der macht nicht nur in Nummern wie "Shotgun Rag" Spaß! FĂŒr jede Country-Sammlung eine Bereicherung!
Fabian Hauck


THE SLAPSTICKERS
Rocket
Bonn Boom Records
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The Slapstickers genießen in der Ska-Szene schon seit mehr als 12 Jahren einen exzellenten Ruf. Sie haben mit Bands wie Madness und The Toasters getourt und bereits 5 Studioalben und eine Live-Doppel-CD veröffentlicht. Mit „Rocket“ steht nun ihr neuer Longplayer ins Haus, der mit fettem Ska und sattem BlĂ€sersound fĂŒr gute Laune sorgt. Anspieltipp ist „Take A Ride“. Empfehlenswerte Scheibe, also unbedingt reinhören!
Fabian Hauck


SONGS OF LEMURIA
Deep
Wannsee Rec./Sony BMG
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Ein Ă€ußerst anspruchsvolles Klangprojekt zwischen Klassik-Crossover und Dark-Ambiente, das Michaela Laubach und Nik Page auf dem ersten Songs Of Lemuria-Longplayer umgesetzt haben. UnterstĂŒtzt von Pianistin Corinna Söller und Cellist Michael Krayer haben sich die beiden Protagonisten absolut eigenstĂ€ndigen Bearbeitungen bekannter Pop- und Rock-Smasher angenommen. Unbedingt reinhören sollte man in die Lemuria-Versionen von A-ha’s „Hunting High And Low“  und „End Of The Night“ von den Doors. Zwei charismatische Stimmen agieren vor einem dramaturgisch fesselnden Klangkonzept, toll!
Rainer Guérich


SPUTNIK
Alles Absicht
Biegen und Brechen
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Die fĂŒnf Jungs von Sputnik kennen sich schon seit sie 14 sind. Mittlerweile haben sie ihr erstes Album fertiggestellt, das zwischem deutschsprachigen Pop, Tocotronic-EinflĂŒssen und experimentierfreudiger SoundĂ€stethik pendelt.  NatĂŒrlich gibt es auch Autobiographisches, das zuweilen augenzwinkernd in den Texten verbraten wird. Durchaus hörenswert.
Fabian Hauck


STAUBKIND
Zu zweit
Out Of Line/SPV
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Staubkind- Mastermind und SĂ€nger Louis Manke versteht es auch auf dem neuen Album, seine emotionalen Botschaften in deutscher Sprache in hartes Gitarrenriffing und melodische Rocksongs zu packen. NatĂŒrlich bleibt dabei auch Zeit fĂŒr die eine oder andere Ballade. Anspieltipps der CD sind Songs wie  „Abschied“ und „Königin“.
Fabian Hauck


ANDY SUMMERS & BEN VERDERY
First You Build A Cloud
Rare Records/H‘art
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Eine Soloscheibe von Andy Summers, die in Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Ben Verdery entstand. Musikalisch geht es in Richtung Fusion-Jazz-Rock. Reinhörtipps auf der Scheibe ist das Sting-Cover „Bring On The Night“ und die Bach-Bearbeitung „Sarabande“.
Fabian Hauck


GREGOR TRESHER
A Thousand Nights
Great Stuff/Groove Attack
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Electro-Fans dĂŒrften bei dieser genialen Scheibe von Gregor Tresher mit Sicherheit voll auf ihre Kosten. Denn auf „A Thousand Nights“ gibt’s Elektro-Sounds vom Feinsten. Nicht umsonst wurde Gregor Tesher fĂŒr seine Clubhits und diversen Remixe von der Zeitschrift "Raveline" zu einem der besten Produzenten des Jahres 2006 gewĂ€hlt. "A Thousand Nights" beinhaltet natĂŒrlich seine Hits wie beispielsweise  "Full Range Madness", und "The Now People", fĂ€hrt  aber auch brandneues Material auf. Sein Electro-Sound ist sehr hypnotisch und exzellent ausgearbeitet.
Siggi Mayen


UNITED COLORS OF SKA 4.0
V.A.
Pork Pie/Broken Silence
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Die "United Colors Of Ska"-Reihe geht in die vierte Runde. Auf zwei prall gefĂŒllten CDs gibt es insgesamt 44 Bands aus 36 Nationen, die zeigen dass die VölkerverstĂ€ndigung auf Ebene des Reggae, Ska und Rocksteady einwandfrei funktioniert. Mit dabei sind Bands wie The Slackers, Two Tone Club, Kingston Rudieska, die russischen Spitfire, The Toasters, Skaos u.v.m.
Fabian Hauck


WELL DEEP
Ten Years Of Big Dada Recordings
Big Dada
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Nicht ohne Grund wird das englische Big Dada-Label als eine der besten HipHop-Underground-Schmieden weltweit bezeichnet. Ins Leben gerufen wurde das Label vor 10 Jahren von dem Musikjournalisten Will Ashon und Ninja Tune-Boss Peter Quicke. Und zum 10jÀhrigen Geburtstag wird mit einer Doppel-CD plus DVD richtig tief in die Plattenkiste (Plattenschrank) gegriffen. Fette Beats, Sahne Raps und super Flow von Acts wie Roots Manuva, Lotek HiFi, Diplo, NMS, Shadowless, Bigg Juss u.v.a. Die DVD enthÀlt sÀmtliche Videoclips plus Label Documentary.
Rainer Guérich


JENNY WHITELEY
Dear
Blackhenmusic/in-akustik
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Jenny Whiteley, die Tochter des bekannten Folk-Country-BluessĂ€ngers Chris Whiteley, hat seit ihrem DebĂŒtalbum im Jahre 2000 in der Folkszene fĂŒr Aufmerksamkeit gesorgt. Ihr mittlerweile drittes Album "Dear" ist gespickt mit Folk- und Country-EinflĂŒssen. Highlights der CD sind StĂŒcke wie "Banjo Girl" und "Other Side Of Life". Auf letzterer Nummer intoniert Jenny zusammen mit dem kanadischen BluessĂ€nger Jim Byrnes ein wundervolles Country-Duett.
Bernd Lorcher


THE WOMBATS
A Guide To Love, Loss & Desperation
14th Floor/Rough Trade
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Die DebĂŒtscheibe der aus Liverpool stammenden Wombats weiß durchaus zu begeistern. Die 13 Tracks gehen mit ihrer EingĂ€ngigkeit gut ins Ohr und verströmen auch melancholischen Indie-Esprit. Unbedingt mal die tolle Single „Let‘s Dance To Joy Division“ anhören.
Simone Theobald


YACHT
I Believe In You, Your Magic Is Real
Tomlab
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Neues, bittersĂŒĂŸes Indie-Pop-Statement von Jona Bechtolts (The Blow) Sideproject Yacht. Die CD wird mit Glockenspiel und allerhand akustischen KabinettstĂŒckchen eröffnet, stellvertretend fĂŒr den experimentellen Tatendrang, der einen beim Hördurchlauf der CD erwartet. Fließende Laptop-Konstellationen, Synthies und verschrobene Gitarren geben Jonas Stimme ein weites BetĂ€tigungsfeld. Auf Track No.4 wird sogar munter in der Loop-Trickkiste von Kraftwerks „Wir sind die Roboter“ gefischt.
Minky Stein


ZIN
Tourists To This World
Brachialpop/Rough Trade
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ZIN ist ein vielversprechender Vierer aus Leipzig, der auf "Tourists To This World der geneigten Hörerschaft einen abwechslungsreichen Indiepop vorlegt. Die Stimme von Iven Cole hat große Ähnlichkeit mit der des Placebo-SĂ€ngers, was den einen oder anderen sicherlich ansprechen dĂŒrfte. Aufgelockert wird der Gruppensound durch melodiöse Rockgitarren und elektronischen KlĂ€ngen, fĂŒr die Markus Estbourg verantwortlich ist. Die Scheibe hat Höhepunkte wie das atmosphĂ€rische "Symbiosis", "My Cocain" und das balladeske "Melt". Eine Indie-Empfehlung aus deutschen Landen, die es zu entdecken gilt.
Yasmin Schmidt


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